iPhone-Modems: Apple treibt Entwicklung eigener Chips voran

Apple Park | Matthew Roberts

Apple treibt die Entwicklung eigener Mobilfunk-Modems offenbar zügig voran. In San Diego soll ein Team gegründet worden sein, dass Apple einen weiteren selbst entwickelten Hardwarebaustein für die iPhones liefern soll. Bis es so weit ist, wird es aber noch etwas dauern.

Apple ist bekanntlich immer darum bemüht, möglichst viele Teile der Hardware für seine Produkte selbst zu entwickeln. Auf diese Weise entstanden die Prozessoren der A-Serie, es folgten selbst entwickelte Grafikeinheiten, Power-Management-Chips und gar ein eigener Prozessor für den Mac sind dem Vernehmen nach in Arbeit. Das Modell verspricht Erfolg: Verschiedene Smartphonehersteller, allen voran Huawei, haben den Ansatz inzwischen aufgegriffen.

Apple soll auch an der Entwicklung eines eigenen Modems interessiert sein, wurde schon früher gemutmaßt. Ein neuer Bericht greift diese Vermutungen auf.

Erst in zwei Jahren marktreif

Allerdings ist die Entwicklung eines eigenen Modems, das 2G, 3G, 4G und auch 5G auf einem Chip vereint, keine triviale Sache. Dementsprechend wird es noch etwas dauern, bis Apple ein marktreifes Produkt hat, dem Bericht nach wird es nicht vor 2021 so weit sein. Die Entwicklung werde in San Diego vorangetrieben, dort hat Apple einen Standort, an dem zu Wireless-Technologien geforscht wird. – und dort hat zufällig auch Qualcomm sein Hauptquartier. Das passt ganz gut, darum hat man kürzlich auch damit begonnen, Spezialisten für seine eigene Entwicklungsabteilung von dem Chipentwickler abzuwerben, wie wir hier berichteten.

Bis also Apple-Modems die iPhones verbinden, wird wohl weiter Intel den Job machen, das bedeutet: Zumindest eine Generation von 5G-iPhones wird der Prozessorgigant wohl noch an Apple liefern.

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Roman van Genabith
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