iPhone-Fertigung: Qualcomm-Krise weitgehend ohne Auswirkungen

Apple hat die iPhone-Produktion trotz diverser Turbulenzen rund um Weihnachten nur minimal angepasst. Weder die teilvollstreckten Verkaufsstopps in Deutschland noch in China vermochten die Bänder zu bremsen, lediglich der Mix wurde etwas verändert.

Zu Beginn des neuen Jahres zeigt sich, die jüngsten Irritationen beim Verkauf der iPhones hat sich wohl nur minimal auf die Lieferkette ausgewirkt. Analysten der Analysefirma Cowen werden von AppleInsider mit der Einschätzung zitiert, dass Apple die Produktion der iPhones im Dezember nur minimal angepasst habe. So habe man den Produktionsfokus etwas in Richtung des iPhone XR und iPhone Xs Max verlagert. Letzteres soll allerdings derzeit eine Schwächephase durchleben, wie wir zuvor berichteten.

Das iPhone XR jedoch war zuletzt offenbar doch beliebter als gedacht und wurde auch zu Weihnachten deutlich mehr nachgefragt, wie wir gerade eben berichteten. Die Kalkulation von Apple könnte also aufgehen.

Krise um Qualcomm: Verkaufsverbot in Deutschland und China gefordert

Kurz vor Weihnachten sorgte der Chipentwickler Qualcomm für einigen Wirbel in der iPhone-Vermarktung. Er hatte zunächst in China, später aber auch in Deutschland die Gerichte davon überzeugen können, dass einige seiner Patente von Apple verletzt werden, Apfelpage.de berichtete. Obwohl es bei diesen Verfahren womöglich nicht ganz mit rechten Dingen vorgegangen ist, hier bei uns nachzulesen, urteilten die Münchner Richter zunächst im Sinne Qualcomm’s.

Zu einem bundesweiten Verkaufsstopp, wie er zeitweilig im Raum stand, kam es allerdings dann doch nicht.

Cowen hat die Prognosen für die iPhone-Verkäufe zum Weihnachtsgeschäft denn auch um 1,5 Millionen auf 73,5 Millionen verkaufter Einheiten im laufenden Fiskalquartal angehoben.

Zu Jahresbeginn sind die Verkäufe meist schwach, so wird es auch dieses Jahr erwartet. Einige Analysten rechnen aber mit einem stärkeren Einbruch als üblich, wie sich die Verkäufe tatsächlich entwickeln, bleibt einstweilen noch unklar.

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Roman van Genabith
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