iPhone-Drossel: Apple muss sich noch immer mit Sammelklagen herumschlagen

Gericht Symbolbild

Erinnert ihr euch noch an die iPhone-Drossel? Das war diese Geschichte zu Jahresbeginn. Apple hatte an der Performance gedreht, den Nutzern nicht bescheid gesagt und dafür büßen müssen. Inzwischen kann jeder iPhone-Nutzer seinen Akku günstig tauschen, doch für Apple ist die Affäre darüber hinaus noch nicht ausgestanden.

Die Akku-Affäre setzt sich für Apple noch immer fort. Zwar haben die meisten Verbraucher die Sache inzwischen wohl vergessen, viele Nutzer dürften auch von der Akku-AustauschAktion für 29 Euro profitiert haben, zumindest war und ist das Programm außerordentlich beliebt, wie wir hier berichteten.

Doch wurden damals, als die Affäre bekannt wurde und durch die Medien ging, umgehend diverse Sammelklagen auf den Weg gebracht. Die laufen noch immer weiter.

iPhone-Drossel noch immer Thema bei Gericht

Nach wie vor sind manche der damaligen Kläger überzeugt, Apple habe ältere iPhones absichtlich langsam gemacht, um Nutzer zum Update zu zwingen. Nun, vielleicht sind sie auch mehr von der Vorstellung, mit einem üppigen Vergleich eine Menge Geld machen zu können, fasziniert.

Wie auch immer, eine der Klagen, die vor dem Bezirksgericht in San Jose, Kalifornien, anhängig ist, bezieht auch explizit das iPhone 5 und iPad-Modelle, die erwiesenermaßen nie von der Drossel betroffen waren, in die Vorwürfe mit ein.

Nun werden die insgesamt noch 73 offenen Klagen zu einer Sammelklage zusammengefasst, die vor dem Bezirksgericht Nord-Kalifornien verhandelt wird.

Der Ausgang ist offen.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "iPhone-Drossel: Apple muss sich noch immer mit Sammelklagen herumschlagen"

  1. Maurice 6. Juli 2018 um 08:16 Uhr ·
    Finde ich richtig. Apple hat Misst gebaut, diesen Misst erst nicht eingesehen und nun bekommen die eben die Quittung. Man muss sich nicht immer alles gefallen lassen und solang es Menschen gibt, die (aus welchen Gründen auch immer) dagegen klagen, ist es nur besser für uns Verbraucher. Siehe Akku-Tausch für 29,-, den hätte es ohne den Ansturm an Klagen nie gegeben 😉
    iLike 9
    • Chris 6. Juli 2018 um 17:52 Uhr ·
      Also ich sehe es von einer anderen Seite. Apple wollte das arbeiten mit dem iPhone, besser machen wenn der Akku keine so gute Leistung mehr hat. Leistungsstarke Apps, also Apps die einen hohen Anspruch an die Hardware wie Prozessor etc stellen, stellen auch hohen Anspruch an den Akku, der bei sehr hohen Spitzen dann zusammengebrochen wäre. Also hat Apple die Hardware gedrosselt, um ein weiteres Arbeiten zu ermöglichen. Wenn dies Apple nicht getan hätte, würde es sicher auch Kunden geben die ihr iPhone ausgetauscht hätten. Tut mir leid, ich sehe hier nur eins, abzocke irgendwelcher nicht ausgelasteter Anwälte, die damit versuchen, Geld zu verdienen. Wie gesagt, es ist meine Meinung.
      iLike 4

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