iPad oder iPhone – wo spielt es sich besser?

Das Budget für ein neues Technikgerät ist da, doch nun stellt sich die Frage: Lieber ein neues Smartphone oder ein Tablet? Viele Apple-Fans besitzen beide Geräte, sodass sich diese Frage gar nicht stellt. Wer aber entweder ein iPad oder ein iPhone kaufen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Heute widmen wir uns daher der Frage, auf welchem Endgerät es sich besser spielt? Wo gibt es die meisten und besten Apps und wie ist die Spielweise auf dem iPhone und iPad?

Das iPhone als Spielkonsole

Nahezu jeder Apple-Fan besitzt auch ein iPhone. Dabei muss es nicht immer die neueste Generation sein, denn auch ältere Apple-Geräte haben noch einiges auf dem Kasten. Das zeigt sich auch in der Spielewelt. Viele Spiele-Apps unterstützen auch noch ältere Geräte, sodass dem Spielerlebnis nichts entgegensteht.

Mit den Konsolen von Sony, Microsoft und Nintendo kann das iPhone als Spielekonsole natürlich nicht mithalten. Der Bildschirm ist klein und nicht dafür ausgelegt, riesige Welten ebenso riesig zu präsentieren. Dennoch gibt es viele Spiele, die speziell für iPhones bzw. Apples-Plattformen portiert wurden.

Die Smartphone-Versionen sind an den kleinen Bildschirm angepasst und verfügen über eine intuitive Touch-Steuerung. Gleichzeitig bietet Apple die Möglichkeit, sogar am iPhone einen externen Controller anzuschließen.

Das iPad als Spielkonsole

Das iPad von Apple verfügt über einen hochauflösenden Bildschirm. Gleichzeitig bringt das Tablet einen starken Akku und hohe Rechenpower mit. All das wird benötigt, damit auch anspruchsvolle Spiele flüssig laufen. Kann das iPad aber wirklich als ernstzunehmende Gaming-Plattform mithalten?

Fakt ist, dass jede iPad-Generation immer besser wird. Vergleichbar ist der Einstiegspreis für das iPad in etwa mit dem Preis einer Nintendo Switch. Es ist also finanziell gesehen durchaus mit einer „kleinen Konsole“ zu vergleichen. Die Hardware kann sich sehen lassen, sodass auch sehr hungrige Spiele keine Probleme machen.

Die Spielauswahl ist groß. Der App Store von Apple glänzt mit zahlreichen iPad-Umsetzungen, die noch dazu für die neueste iPad-Version optimiert sind. Nicht immer sind Entwickler auf dem neuesten Stand, sodass gerade die Ränder des iPads manchmal nicht optimal ausgenutzt werden.

Die Vielfalt an möglichen iPad-Spielen ist groß, alle Genres sind gleichermaßen vertreten. Angefangen von großartigen Klassikern, Eigenentwicklungen und Indie-Spielen ist alles dabei. Die Preise können sich dabei echt sehenlassen. Selbst sehr bekannte und starke Spiele kosten sehr selten mehr als zehn oder 20 Euro. Bei der Konkurrenz, den Konsolen von Sony, Microsoft und Nintendo, starten die Preise für gute Spiele erst in diesem Bereich.

Für das Spielen am iPad steht zudem ein externer Controller bereit. So können Spieler nicht nur das Touchpad bedienen, sondern optional auch mit einem eigenen Controller zocken. Viele Controller wurden im Rahmen des „MFi“-Programms entwickelt (Made for iPad).

Zusammenfassung: Das iPad ist eine ernste Gaming-Konkurrenz. Die Hardware passt, die Software punktet. Das Angebot an Spielen im App Store kann sich ebenfalls sehenlassen. Es gibt externe Controller und viele Spieler sind für das iPad optimiert und nutzen den gesamten Bildschirm. Nachteil ist die Tatsache, dass ein iPad natürlich größer ist. Gerade die Touch-Bedienung fällt damit manchmal leichter, manchmal aber auch bedeutend schwerer.

Die besten Spiele für das iPhone und iPad

Bei den Games wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Spielen unterschieden. Für beides existiert eine eigene Top-Liste im App Store, die sich zusätzlich nach Genres unterteilen lässt. Beliebt ist in der Kategorie Simulation seit langer Zeit die Minecraft App. Spieler zahlen einen Einmalbetrag und benötigen zudem ein Minecraft-Konto. Anschließend können sie in die Welt der Bausteine eintauchen und sich im Kreativmodus austoben. Dieses Spiel macht vor allem auf dem iPad Spaß, da mehr Platz zur Verfügung steht.

Für den unterhaltsamen Zeitvertreib bieten sich die Kategorien Brettspiele, Casino, Casual, Karten, Puzzle und Co. an. Hier steht vor allem die Unterhaltung im Vordergrund. Ein Beispiel ist die Platincasino App. Nach dem Download wird ein kostenloses Konto benötigt, anschließend stehen Casino-Spiele von über 30 Entwicklern zur Verfügung.

Zu den kostenlosen Spielen zählt unter anderem auch Fortnite. Gerade unter jüngeren Spielern hat dieses Spiel einen echten Hype ausgelöst. Der Umsatz-Höhepunkt wurde zwar schon 2018 erreicht, aber auch jetzt noch steht die Fortnite-App bei Spielern hoch im Kurs. 2019 wurde berichtet, dass Epic Games bereits mehr als vier Milliarden US-Dollar mit dem Spiel eingenommen hat.

Damit wurden PC-Konkurrenten, wie Call of Duty oder League of Legends, finanziell locker eingeholt. Auch bei Fortnite ist ein Spielerkonto nötig. Generell ist das Spiel kostenlos, allerdings lockt ein hauseigener Store die Spieler, die ihre Waffen und weiteren Spielinhalte verbessern wollen. So bleibt den Spielern stets die Qual der Wahl.

  • Kostenloses Spielen: Bei diesen Spielen müssen Anwender meistens mit viel Werbung rechnen. Gleichzeitig finanzieren sich die Apps mit In-App-Käufen. Es ist natürlich locker möglich, auch wirklich kostenlos ohne eingesetztes Geld zu spielen. Manchmal sind Spiele aber derart begrenzt (beispielsweise zehn von 100 Level kostenlos), dass nur ein Kauf Sinn macht. Bei anderen Free-to-Play-Spielen fällt auf, dass es ohne eigene Käufe manchmal sehr lange dauert, ehe Spieler sich mit anderen Spielern messen können. Hier ist die Versuchung groß, eigenes Geld auszugeben.
  • Kostenpflichtige Spiel: Kleine Spiele haben einen geringen Anschaffungspreis und versprechen Spaß für einige Stunden. Manchmal kann das Spiel mit In-App-Käufen erweitert oder verbessert werden. Bei den teureren Spielen kommt es natürlich ganz auf den eigenen Spielergeschmack an. Wer bedenkt, dass gute Konsolenspiele oft sogar 50 Euro und mehr kosten, für den sind zehn oder 20 Euro für ein hochwertiges Apple-Spiel gar nicht wild.

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Toni Ebert
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