Hands-On: iPad Pro 2018, Apple Pencil 2, MacBook Air 2018

Für den ganzen Artikel gilt: 2019=2018. Der Redakteur reist wohl hobbymäßig in der Zeit. Was geht denn mit dem?

Das iPad Pro 2019 samt Zubehör sowie die neuen Macs sind auf dem Markt. Unzählige Reviews sind schon eingetrudelt, die auf Grund von 4 Tagen Testzeit genau zu wissen glauben, was die Geräte taugen. Wer glaubt wird selig. In zwei bis drei Wochen werden auch wir in unserem Podcast noch ausführliche Eindrücke vermitteln, doch heute möchten wir mit euch spannende erste Eindrücke teilen.

Das berühmte Hands-On. Beginnen möchte ich mit dem iPad Pro, dem Apple Pencil und der neuen Tastatur.

iPad Pro 2019, Apple Pencil 2

Das neue iPad ist…ähm dünn. Es fühlt sich wirklich unglaublich dünn an. Naja ist es ja auch. Was beim ersten Anfassen ebenso auffällt: Die Geräte sind leichter geworden. Beides mag man merken. Es sind insgesamt portablere iPads. Spürbar.

Um die Dicke des Rahmens rund ums Display einzuschätzen, halte ich euch die AirPods einmal hin:

„Und das Display?“, höre ich schon alle fragen. Nun. Der Rahmen kommt eigentlich nur beim großen krass zur Geltung. Denn da wurde das Gerät ja wirklich kleiner. Das 11 Zoll Modell fühlt sich genauso an wie das 10,5 Zoll Gerät. Es sieht nur etwas fancier aus.

Zu erwähnen ist noch der Kamerahügel, der meiner Ansicht nach gar nicht stört. Das iPad liegt trotzdem stabil auf dem Tisch und meistens hält man es in der Hand oder im Tastatur Case.

Mein Highlight ist tatsächlich der neue Apple Pencil. Man unterschätzt, was ein matter Stift alles ausmacht. Nämlich alles. Der Apple Pencil 2 fühlt sich zum ersten Mal an wie ein Stift, mit dem man direkt auf normalem Papier los schreiben könnte. Das Pairing vom einen iPad zum nächsten dauert ca. 1,5 Sekunden. Es ist der Wahnsinn. Ein rundum gelungenes Update des Stiftes.

Übrigens: Ich hatte ein nettes Gespräch mit dem Apple Store Mitarbeiter in Wien, der mir von seiner spannenden Vision des Apple Pencils erzählte: Neben dem Doppeltippen (was ja mit dem Pencil 2 geht) könnte er sich verschiedenste zusätzliche Gesten wie langes Drücken usw. vorstellen, was völlig neue Möglichkeiten der Bedienung ermöglichen würde. Schon jetzt würden Entwickler die Tipp Funktion des Apple Pencil benutzen, um in Programmen die Ebenen zu wechseln, so der Mitarbeiter. Man stelle sich vor: Vielleicht können wir per Klicken und Tippen am Pencil in Zukunft Rechtsklicks ausführen, Menüs öffnen, Scrollen und noch vieles mehr machen. Ein besseres 3D Touch fürs iPad?

Zuletzt wäre da noch die neue Tastatur. Sie ist unspektakulär, funktioniert indessen über den neuen Magnectic Port, der auf die Rückseite gewandert ist. Der Port auf der Rückseite sowie das zusätzliche Einrasten unten hat zwei Vorteile: Die Tastatur ist viel, viel, viel stabiler als die alte. Und man kann nun über 2 Stufen die Neigung verstellen. Immerhin.

MacBook Air 2019

Beim MacBook Air 2019 möchte ich ausschließlich auf einen Vergleich mit dem MacBook 12 Zoll eingehen. Denn meine Vormeinung, die im Kontrast zu vielen anderen Meinungen steht, hat sich bestätigt: Der Unterschied ist groß. Wirklich merkbar. Fazit im Voraus: Wer etwas Leistung braucht wählt das Air. Wer aber ultraportabel sein will, wählt das 12 Zoll. Beide haben eine Daseinsberechtigung.

Das MacBook Air 2019 fühlt sich mindestens ein Viertel größer und dicker an. Wie die Zahlen auf dem Papier aussehen, ist uninteressant. Man hat beim MacBook Air das Gefühl, ein etwas dünneres MacBook Pro zu bedienen. Es ist nicht annähernd so kompakt wie das 12 Zoll. Man sieht den einen Zoll Unterschied schon nur beim Ansehen:

Und schaut mal hier auf die Dicke der Geräte. Klar, das ist Millimeter Niveau. Aber im Alltag merkt man das einfach, wenn man das 12 Zoll MacBook (wie ich) so verwendet, wie es gedacht ist: Nämlich ständig dabei. Jeden Tag im Rucksack. Hier ist jeder Millimeter und jedes Gramm weniger Gold wert.

An der dicksten Stelle ist das MacBook Air 2019 genau so dick wie das Pro 13 Zoll. Hier der Vergleich 12 Zoll MacBook und MacBook Air 2019:

Das waren meine und unsere ersten Eindrücke.

Habt ihr denn zugegriffen beim iPad Pro oder den neuen Macs?

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Lukas Gehrer
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9 Kommentare zu dem Artikel "Hands-On: iPad Pro 2018, Apple Pencil 2, MacBook Air 2018"

  1. ApfelTom 8. November 2018 um 16:32 Uhr · Antworten
    2019 ?? 😅😅 oder doch 2018 ??
    iLike 9
    • Veräppler 8. November 2018 um 18:08 Uhr · Antworten
      3028
      iLike 2
  2. iPadAir 8. November 2018 um 16:38 Uhr · Antworten
    Eigentl. fand ich die Geräte anfangs hässlich, weil auf dem ersten Blick der Radius von Gehäuse und Display Rändern unterschiedlich auf mich wirkte, was aber nicht stimmt. Eigentl. mochte ich immer die kleineren 9,7“, 10,5“ Displays, sodass der Griff zum 11“ logisch gewesen wäre. Jedoch gefiel mir da im Apple Store das neue Format (weiter als 4:3) nicht. So wird es jetzt vermutlich das 12,9“, das doch ziemlich gut in der Hand liegt. Kurzum: Man sollte wirklich in den Store und sich die Neuen anschauen – bei mir war‘s zumindest ne 360 Grad-Wende, was meine Vor-Urteile betroffen hat.
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  3. John 8. November 2018 um 16:54 Uhr · Antworten
    2020
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  4. ithommy 8. November 2018 um 19:12 Uhr · Antworten
    Dick dünn . Im Endeffekt ob iPhone MacBook iPad sind sie alle in einer Hülle und man sieht doch nicht mehr das design . Was mich eigentlich nervte. Oder packt ihr euere gerät aus der Hülle und schaut wie schön das Design ist . Ehrlich ich nicht .
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    • Sharx 8. November 2018 um 21:05 Uhr · Antworten
      Beim iPhone hast Du Recht, das iPad bleibt aber nackisch.
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  5. Freeze86 9. November 2018 um 08:52 Uhr · Antworten
    Ich habe mir das 11 er iPad Pro geholt. Schade fand ich nur das kein Adapter für Kopfhörer 🎧 und von USB-C auf den normal USB Port, mit dabei war. Das muss Mann nachträglich oder dazu bestellen. Sonst bin ich absolut zufrieden 😃. Aber meine altes iPad war ein AIR der ersten Generation 😂. Dennoch das neue Pro haut rein.
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  6. macmercy 9. November 2018 um 11:02 Uhr · Antworten
    Hatte vor 5 Tagen meinen aktuellen Rechner (Surface Pro 4) verkauft und wollte wieder Apple-Hardware. Bin Mittwoch 150 km nach Hamburg gefahren um mir das iPad Pro im Applestore anzusehen. Es sollte ein 12.9er werden. Um 11 Uhr war der erste Run vorbei und man hatte Platz alles zu begutachten. Schnell stellte ich fest: das 12er ist mir für die Hand zu groß und zu schwer. Das 11er war ideal. Aber… Wenn es der einzige Rechner ist, wäre man im iOS-Kosmos gefangen. Da war ich vom Surface verwöhnt. Und so ist es ein Air 2018 in der Basis-Ausstattung geworden. 16 GB und 256er SSD hätten insgesamt 500,- mehr gekostet – völlig indiskutabel. Hab noch 50 GB Cloud als Reserve, Musik nur auf dem Handy und Bilder immer bei Google. Müsste passen. Hab mir fürs Sofa noch ein Standard-iPad 2018 gegönnt (war ein Gravis-Tagesangebot für 289,-) und denke, dass ich die nächsten Jahre gut damit auskomme.
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  7. mao 13. November 2018 um 20:17 Uhr · Antworten
    Ich habe mich für ein 12.9er mit 256 und LTE in Silber entschieden. Warte aber noch auf die Lieferung.
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