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Der IT-Systemkaufmann: ein Beruf mit vielen Facetten

Der IT-Systemkaufmann zählt zu den wohl faszinierendsten Berufen im kaufmännischen Bereich. Denn sobald sie ihre Ausbildung absolviert haben, tragen sie ein nicht geringes Maß an Verantwortung in einem facettenreichen Tätigkeitsfeld. Schließlich sind sie für die Konzeption und die Realisierung von kundenspezifischen Systemlösungen im Bereich der IT-Technik verantwortlich. Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die Beratung sowie die Schulung der Kunden dar.

Eine Ausbildung mit zwei Gesichtern

Ein wichtiges Element während der Ausbildung stellt der technische Bereich dar. Schließlich geht es darum, dass die angehenden Systemkaufleute die Hintergründe ihrer Tätigkeit auch wirklich verstehen. Nicht minder wichtig ist natürlich auch der kaufmännische Bereich. Denn zu ihren Aufgaben im späteren Beruf gehört auch das Erstellen von Angeboten, der Abschluss von Verträgen und das Ausloten von Finanzierungsmöglichkeiten für die Kunden. Sie müssen also sehr wohl auch in der Lage dazu sein, nach dem Minimalprinzip und dem Maximalprinzip zu rechnen. Diese beiden Prinzipien unterscheiden sich dahingehend, auf welche Art die IT-Systemtechnik verwirklicht werden soll. Wird nach dem Minimalprinzip gearbeitet bedeutet das, dass ein vorgegebenes Ziel mit einem möglichst geringen Kapitaleinsatz erreicht werden soll. Die Kalkulation nach dem Maximalprinzip dagegen zielt darauf ab, mit vorgegebenen Mitteln möglichst viel zu erreichen.

Was verdient ein IT-Systemkaufmann?

Während der dreijährigen Ausbildung verdient ein IT-Systemkaufmann zwischen 830 und 1060 Euro pro Monat. Anschließend erhalten Berufseinsteiger ein Einstiegsgehalt zwischen 1.500 Euro und 2.200 Euro monatlich. Hinsichtlich ihres Gehaltes liegen IT-Systemkaufleute nur knapp hinter dem Informatikkaufmann, der um bis zu 200 Euro brutto mehr verdienen kann.

Was viele junge Menschen äußerst reizvoll an diesem Beruf finden ist die Tatsache, dass ständige Weiterbildung für sie ein Muss ist. Und diese Fortbildungen wirken sich auch auf dem Gehaltszettel aus. In aller Regel rutschen die IT-Systemkaufleute nach jeder Fortbildung um eine Gehaltsstufe höher, eben weil sie in einem bestimmten Gebiet zusätzliches Fachwissen erworben haben.

Und auch die Karrierechancen sind bestens. So kann es durchaus sein, dass junge IT-Systemkaufleute, wenn sie sich entsprechend weiterbilden, in Konzernen schon nach wenigen Jahren zum IT-Abteilungsleiter aufsteigen können. Dann liegt ihr Gehalt in einer Größenordnung von 3.000 bis 5.000 Euro brutto.

Von welchen Faktoren hängt die Höhe des Gehaltes ab?

Einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Höhe des Gehalts ist die Branche, in welcher der IT-Systemkaufmann nach seiner Ausbildung arbeitet. Denn diese Spezialisten auf ihrem Gebiet sind auch in anderen Branchen äußerst gefragt. Aber auch die Berufserfahrung und das Bundesland, in welchem ein Systemkaufmann arbeitet, haben einen Einfluss auf die Höhe des Gehaltes.

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Toni Ebert
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