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Chancengleichheitsprogramme an US-Universitäten: Apple und andere Firmen gegen mögliche Abschaffung

Apple Store München - Apple

Apple und andere hochrangige Firmen haben eine Stellungnahme unterzeichnet, in der sie ihre fortwährende Unterstützung für Chancengleichheitsprogramme an amerikanischen Universitäten bekräftigen. In Kürze wird der Supreme Court, der mit mehrheitlich konservativen Mitgliederinnen und Mitgliedern besetzt ist, über zwei Fälle urteilen, bei denen gegen solche Programme geklagt wurde.

In zwei Fällen hatte die Organisation Students For Fair Admissions gegen die beiden US-amerikanischen Universitäten Harvard University und University of North Carolina geklagt. Durch Chancengleichheitsprogramme im Bewerbungsverfahren würden Bewerberinnen und Bewerber ethnischer Minderheiten bevorzugt ausgewählt, was letztlich Weiße, aber auch asiatisch stämmige Menschen benachteilige.

Demnächst wird sich der Supreme Court mit diesen Fällen beschäftigen. Aufgrund der Tatsache, dass die konservativen Richterinnen und Richter dort in der Mehrzahl sind, wird davon ausgegangen, dass sie den Klagen stattgeben könnten. Wie Bloomberg berichtet, hat Apple aus diesem Grund gemeinsam mit anderen Firmen eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sich die Konzerne für die Fortführung dieser Chancengleichheitsprogramme an amerikanischen Hochschulen aussprechen.

Mehr Vielfalt führe zu besseren Entscheidungen

Insgesamt haben fast 80 Firmen die Stellungnahme unterzeichnet. Dazu gehören neben Apple unter anderem auch Google, der Facebook-Konzern Meta, Uber, Pinterest, Verizon und Lyft. Sie begründen ihre Sichtweise damit, dass multikulturelle Gruppen bessere Entscheidungen träfen und zudem eine erhöhte Kreativität, Teamfähigkeit und Genauigkeit aufwiesen. Im Ganzen seien die Vorteile dieser Programme auch für Firmen spürbar, da sie deren Bilanzen verbesserten.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Apple solche Chancengleichheitsprogramme unterstützt. Bereits in der Vergangenheit hatte der Konzern gemeinsam mit Microsoft Stellungnahmen zu diesen in den US-Bundesstaaten Michigan und Texas unterzeichnet. Allerdings dürfte das Unternehmen hierfür auch mit Gegenwind rechnen dürfen, vor allem aus dem konservativen Lager.

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Ann-Kristin Stelter
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