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Apple vs. Google Pay: Sparkassen am Apfel interessiert und gegen Google

Apple Pay

Google Pay ist in Deutschland gestartet, Apple Pay dagegen nach wie vor nicht. Die Sparkasse als eine der größten Bankengruppen hat via Twitter einen launigen Kommentar in die Mobile Payment-Debatte eingeworfen. Allzu sehr sollte man sich aber nicht daran festhalten.

Womöglich wird es doch noch einmal etwas mit der mobilen Zahlungskultur in Deutschland, in 30 Jahren oder so. Fakt ist: Das Thema bargeldloser und speziell mobiler Bezahldienste wird heiß diskutiert.

Auch unter unseren Lesern sind die Standpunkte höchst gegensätzlich. Google hat sein nicht auf iOS verfügbares Produkt Google Pay unlängst auch nach Deutschland gebracht, wie wir hier berichteten und für den Start schon einige größere deutsche Banken gewinnen können.

Die Sparkassen (Affiliate-Link), bei denen noch immer Millionen Bundesbürger ihre Girokonten haben, möchten von Google Pay allerdings offenbar nichts wissen.

Sparkassen sympathisieren mehr mit Apple

Pay

Die Position deutscher Banken zu Apple Pay sind wie ferne Lichter im Nebel, schwankend und kaum einzuschätzen. Immer wieder kam es zu wolkigen Aussagen verschiedener Institute, auch wir haben schon denkwürdige Gespräche mit Pressevertretern deutscher Banken geführt, Wortwechsel, die ob ihrer streckenweisen Absurdität eigentlich einen Platz in der redaktionellen Hall of Fame verdient hätten.

Sodann ertönen immer wieder Stimmen vermeintlicher Insider, die im Brustton der Überzeugung verkünden, wie der Hase im deutschen Bankenwesen läuft.

Nun hat die Sparkassengruppe via Twitter eine weitere Fußnote zu dieser Thematik beigesteuert.

Was genau das bedeutet und ob es überhaupt etwas bedeutet, bleibt offen, zumal auch gar nicht einzuschätzen ist, wer diese Aussage zu verantworten hat.

Möglich, dass jemand im Social Media-Team nun einen aufreibenden Mittwoch erlebt.

Google Pay? Nein, das wolle man nicht, das sei kein Thema bei der Sparkasse, durchaus interessant. Woher kommt diese strikte Ablehnung?

Wenig überraschend indes: Die Sparkassen möchten es bald mit einer eigenen mobilen Bezahl-App versuchen. – eine weitere Insellösung, die deutsche Unternehmen so lieben und die regelmäßig tatkräftig dabei helfen, Million um Million Anschubfinanzierung zu verbrennen.


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Roman van Genabith
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6 Kommentare zu dem Artikel "Apple vs. Google Pay: Sparkassen am Apfel interessiert und gegen Google"

  1. Dani H. 27. Juni 2018 um 13:05 Uhr ·
    Sollen die doch alles anbieten…
    iLike 5
  2. Apfelnews 27. Juni 2018 um 13:22 Uhr ·
    Wieso , Ich finde Apple Pay mit einer Sparkassen Kooperation gut . Apple unterstützt doch in iOS 12 Maestro Karten , da kann ich mir einen baldigen Start von Apple Pay gut vorstellen . Gerade wenn die Sparkasse schon daran interessiert ist !
    iLike 12
  3. Tatulatu 27. Juni 2018 um 13:58 Uhr ·
    Soll doch jeder selber entscheiden. Ich muss ja auch keine VISA nehmen wenn ich es nicht brauche.
    iLike 1
  4. Tom 27. Juni 2018 um 14:35 Uhr ·
    Prima dass Google abgelehnt wird, 1. Schritte weg von den Monopolisten! Würde persönlich nur meine bisherige Bank oder eben Pay nutzen. Drittanbieter wie N26 sind nicht vertrauenswürdig.
    iLike 5
  5. Pyrotechnik95 27. Juni 2018 um 15:52 Uhr ·
    Eigentlich ganz klar eine eigene App funktioniert auf Apple Geräten nicht da apple den nfc chip nicht freigibt. Deswegen ist Apple pay eine Option und Google nicht. Da die eigene app zwar geld in der Entwicklung kostet aber keine Gebühren an Google abgedrückt werden müssen. Bei Apple zahlt man eben etwas für die Transaktion. Was die Bank natürlich nicht geil findet.
    iLike 2
    • helios 27. Juni 2018 um 17:05 Uhr ·
      Google verlangt keine Gebühren. Es geht um die Daten. Wahrscheinlich deswegen wird es aus Datenschutzgründen abgelehnt. Man kann den Android-Kunden als (eher schlechten) Ersatz ja die Sparkassenkösung anbieten, der NFC-Chip ist ja unter Android frei zugänglich. Bei Apple bekanntermaßen nicht, aber man muss diesen Kunden ja auch etwas anbieten. Und da Apple nicht so freizügig mit den Kundendaten umgeht wie Google, wird es früher oder später auch bei den Sparkassen kommen denke ich. Aber die brauchen naturgemäß immer etwas länger.
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