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Neue Tablets, Laptops und ein Smartphone: Das hat Microsoft auf dem Surface-Event gezeigt

Bei Apfelpage kümmern wir uns ganz klar um alles, was aus dem Hause Cupertino kommt oder sich mit dessen Produkten und Services nutzen lässt. Manchmal jedoch wagen wir einen Blick über den sogenannten Tellerrand und schauen auf das, was der Wettbewerb macht. Und Microsoft zählt zweifelsohne zu den größten Wettbewerbern, zumal man seit geraumer Zeit eigene Hardware anbietet. Die läuft unter dem Brand Surface und wurde nun vor wenigen Tagen aktualisiert. Hier werfen wir einen kompakten Blick auf das, was neu ist.

Surface Duo 2

Faltbare Smartphones werden allgemein als das nächste große Ding wahrgenommen. Während Apple sich noch auf die Entwicklung von Prototypen beschränkt, sind andere schon weiter. So auch Microsoft, die mit dem Surface Duo 2 nun den Nachfolger auf den Markt bringen. Schon der erste Versuch konnte mit guter Verarbeitung und einem ausgeklügelten Bedienkonzept punkten, schwächelte aber bei Kamera, CPU und mobiler Datenverbindung. Grund war der zu lange Zeitraum zwischen Ankündigung und Verkaufsstart des Geräts. Das Display des Surface Duo 2 wird wie bereits beim Vorgänger aus zwei 5,8 Zoll großen AMOLED-Panels zusammengesetzt, was eine Diagonale von insgesamt 8,3 Zoll bedeutet und das Smartphone im ausgeklappten Modus in Tablet-Dimensionen befördert.

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Die Bedienung soll dennoch handlich und innovativ sein, dafür soll auch der neue Slim Pen 2 sorgen. Mit dem Surface Duo 2 geht der Konzern die Schwachstellen konkret an: Das Duo 2 wird vom aktuellen High-End-Chip Snapdragon 888 von Qualcomm zusammen mit 8 GB RAM angetrieben. Die Auflösung pro Display beträgt maximal 1.344 x 1.892 Pixel. Als interner Speicher stehen, je nach Geldbeutel, 128 GB, 256 GB oder 512 GB zur Auswahl. Ins mobile Netz geht das Duo 2 jetzt mit 5G, bei Wi-Fi muss man sich noch mit Wi-Fi 5 zufriedengeben. Dem zur Seite steht Bluetooth 5.1 und ein USB-C-Anschluss 3.2 Gen 2. Im Bezug auf Kopfhörer folgen die Redmonder dem allgemeinen Trend und verzichten auf einen Klinkenanschluss. Die Akkukapazität gibt Microsoft mit 4.340 mAh an, was laut Unternehmensangaben für bis zu 28 Stunden Gesprächszeit und 15,5 Stunden Videowiedergabe reichen soll ordentliche Werte, die sich aber in der Praxis beweisen müssen.

Kamera ist das größte Update des Duo 2

Das wollen wir hier als Einschub wissen, denn die Kamera wurde massiv aufgewertet und ist nun auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb, was das Datenblatt angeht. So bringt das Unternehmen nun eine Dreifachkamera an – während die Hauptlinse (f/1,7-Blende) und das Teleobjektiv (f/2,4-Blende) mit jeweils 12 Megapixeln auflösen, gestattet das neue Ultraweitwinkelobjektiv (f/2,2-Blende) eine Auflösung von bis zu 16 Megapixeln und unterstützt ein Sichtfeld von bis zu 110 Grad. Als Frontkamera fungiert ebenfalls ein 12-MP-Sensor mit f/2,0-Blende.

Surface Pro 8

Das Surface Pro 8 ist nicht nur die neue Generation mit einem neuen Design, sondern wurde von Microsoft auch mächtig aufgebohrt. Die Displaydiagonale mit 13,2 Zoll wurde ebenso wenig wie die Auflösung geändert, doch dafür gibt es nun eine Bildschirmwiederholrate von 120 Hz. Weiterhin besitzt das Gerät zwei Thunderbolt-4-Ports, womit sich Microsoft endlich dem Mainstream fügt und man nicht mehr auf die teuren Surface-Adapter angewiesen ist. Auch das Surface Pro 8 lässt sich mit dem neuen Slim Pen 2 bedienen, welcher sich im neuen Tastaturcover verstauen lässt – das kennen wir vom Surface X.

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Damit kommen wir zur Hardware. Die SSD lässt sich über eine Wartungsklappe auf der Rückseite vergleichsweise einfach austauschen. Bei der CPU kann man zwischen dem Core i3-115G4, dem Core i5-1145G7 oder dem Core i/ 1185G7 auswählen, denen 8 GB bis 32 GB RAM zur Seite stehen. Das Surface 8 Pro wird mit Windows 11 ausgestattet sein und eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden ermöglichen. Bei der Farbe kann man zwischen Platin, Schwarz, Mohnrot und Eisblau auswählen.

Surface Latop Studio – das Powerhorse wird mobil

Der Surface Laptop Studio ist unverkennbar die mobile Version des Surface Desktop, das erkennt man alleine am Klappmechanismus des Displays. Das Schwenkgelenk ermöglicht so im Bezug auf die Touchfunktionen völlig neues Arbeiten. Angetrieben wird das Gerät von Intel-Prozessoren der Generation Tiger Lake. H35. Im Video kommt der Core i7-11370H mit einer Taktfrequenz von 3,3 GHz zum Einsatz. Man kann aber auch eine Version mit einem Core i5-11300H auswählen.

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Beim RAM diente Apple als schlechtes Vorbild, dieser ist nämlich ebenfalls fest verlötet. Man muss sich von vornherein also entscheiden, ob man 16 GB RAM oder doch lieber 32 GB RAM (LPDDR4X) benötigt. Der Speicher beträgt 1 TB, kann optional auf 2 TB vergrößert werden. Wer sich für die Version mit dem i7 entscheidet, bekommt eine GeForce RTX 3050 Ti mitgeliefert. Auch hier kann der Slim Pen 2 verwendet werden. bei den Anschlüssen setzt Microsoft auf zwei Thunderbolt-4-Buchsen sowie einem 3,5 mm Klinkenanschluss. Ein SD-Kartenslot sowie USB-A-Buchsen sucht man hier vergebens.

Surface Go 3

Das Surface Go3 kommt optisch weitestgehend identisch zum Vorgänger daher. Das Gerät bleibt ein 10,5-Zoll-Tablet (26,7 cm) mit einer Auflösung von 1.920 x 1.280 Pixeln. Auch der RAM bleibt mit 4 oder 8 GByte LPDDR3 gleich. Beim verbauten Prozessor gewährt Microsoft nun ein Upgrade: Die Redmonder haben sich hier für den Intel Pentium Gold 6500Y oder den Intel Core i3-10100Y entschieden. Beide Amber-Lake-Y-SoCs verwenden zwei Kerne und vier Threads. Ihnen stehen 7 Watt Leistungsbudget zur Verfügung. Damit ist klar, es handelt sich leistungstechnisch um ein Einstiegsgerät. Beim Speicher können Kunden zwischen 64 GB eMMC-Speicher oder einer 128 GB großen SSD auswählen, Letztere ist naturgemäß beim Lesen und Schreiben deutlich schneller.

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Der Akku ist mit 28 Wattstunden relativ klein, soll aber dennoch bis zu 11 Stunden durchhalten. An den Gehäuseseiten befinden sich ein USB-C-Port, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, ein Micro-SD-Kartenleser und der typische magnetische Surface-Dock-Anschluss. Außerdem ist das Gerät mit dem Tastaturdock (Type Cover) kompatibel. Dieses ist nicht im Preis enthalten und kostet extra.

Preise und Verfügbarkeit

Das Surface Duo 5 soll ab dem 05. Oktober ausgeliefert werden und somit zusammen mit Windows 11 verfügbar sein. Günstig ist das Gerät indes nicht, ab 1599,00€ geht es los. Für die Topausstattung mit 512 GB werden sogar knapp 1900,00€ fällig – dieses Modell ist aber nur in Schwarz erhältlich und soll später auf den Markt kommen.

Das Surface Pro 8 wird in den Geschmacksrichtungen Platin und Graphite erhältlich sein und startet am 28. Oktober 2021 mit einem Verkaufspreis von 1.179 Euro in den deutschen Markt. Das neue Surface Pro Signature Keyboard wird für 179,99 Euro erhältlich sein.

Das Surface Laptop Studio wird erst 2022 auf den Markt kommen, zu Preisen in Euro schweigt man sich aus. In den USA lässt sich das Gerät bereits vorbestellen, die Preise sind happig. Für das Modell mit der kleinsten Ausstattung, also dem i5 und 16 GB RAM, werden 1600 US-Dollar fällig. Die maximale Konfiguration mit 2-TByte-SSD und 32-GByte RAM liegt bei 3.100 US-Dollar und bewegt sich absolut auf dem Niveau eines 16″ MacBook Pro.

Der Startpreis für das Surface GO  liegt bei 440 Euro für die 4-GByte-Version mit 64 GByte eMMC-Speicher und Intel Pentium 6500Y und soll ab dem 05. Oktober zusammen mit Windows 11 verfügbar sein. Für 600 Euro gibt es 8 GByte RAM und eine 128-GByte-SSD. Die Core-i3-Version kostet 680 Euro. Ein passendes Type Cover kostet noch einmal 100 Euro mehr.

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Patrick Bergmann
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