Home » Sonstiges » Veto von Federighi: KI darf iPhone-Home-Bildschirm nicht gestalten
Craig Federighi - Apple

23. Januar 2026

Fabian Schwarzenbach

Veto von Federighi: KI darf iPhone-Home-Bildschirm nicht gestalten

Künstliche Intelligenz ist mittlerweile nur noch schwer wegzudenken, beinahe jede Software hat sie in mal besserer, mal schlechterer Form implementiert. Dass KI unsere iPhone Home-Bildschirme anpasst, hat Apples Software-Chef allerdings verhindert. Ein Bericht beleuchtet die Entscheidungen der vergangenen Monate von Craig Federighi.

Aus dem Bericht von The Information geht hervor, dass Federighi riskante Projekte genaustens analysiert und im Zweifel ablehnt, sollte die Aussicht auf Erfolg oder wirtschaftlichem Ertrag zu gering sein. Ein Beispiel ist ein Pitch aus Apples Software-Team, bei dem KI den Home-Bildschirm „dynamisch anpassen“ könnte. Federighis Bedenken, die „unberechenbare“ Funktion könne Nutzer „verwirren“, sorgten für eine Zurückweisung der Idee.

„KI-Skeptiker“ öffnet Apple für Drittanbieter

Der Bericht stellt zudem heraus, dass Craig Federighi KI gegenüber grundsätzlich skeptisch stand. Erst, als er Ende 2022 ChatGPT ausprobierte, änderte sich seine Meinung. Heute leitet er Apples KI-Bemühungen, seine Idee war es dem Bericht nach, sich für eine Integration von ChatGPT und dem Training Siris durch Google Gemini-Modelle zu öffnen. Mit iOS 26.4 und iOS 27 soll Apple jüngsten Berichten nach endlich KI in einem zufriedenstellenden Maß in seine Software integrieren. Zudem ist die Rede von einem Chatbot-ähnlichem Style, der Siri zu einem tiefer integrierten ChatGPT machen könnte.

Dass es intern aber nicht immer reibungslos läuft, greift auch dieser Bericht von The Information auf. Federighis Führungsstil gilt demnach laut dem für Siri verantwortlichen Mike Rockwell als „zu konservativ, Apple müsse visionärer denken“. Das Ausscheiden von Apples vorherigen KI-Chef John Giannandrea soll unter anderem auf Differenzen mit Federighi zurückzuführen sein.

Schreibe einen Kommentar