Apple hat die erste März-Woche 2026 genutzt, um sein MacBook-Lineup auf den aktuellen Stand zu bringen. Das MacBook Air und das MacBook Pro haben neue Prozessoren bekommen, mit dem MacBook Neo gibt es nun ein günstiges Einsteiger-Gerät – deutlich unter der 1.000 Euro-Grenze. Eine Sparmaßnahme fällt beim Blick auf den Lieferumfang auf: In UK und der EU verzichtet Apple mittlerweile bei allen MacBooks auf ein Ladegerät.
Im Lieferumfang der neuen MacBooks ist neben dem Gerät nur ein USB-C-Ladekabel beigelegt, Netzteile müssen in der EU und dem Vereinigten Königreich dazu bestellt werden. Apple weist darauf im Bestellvorgang hin, mit einem Klick können bei Bedarf passende Adapter hinzugefügt werden.
Reduzierter Lieferumfang: Kostenschonender Umweltschutz
Bei iPhones und iPads ist es seit Jahren gängig, dass Apple auf ein Netzteil im Lieferumfang verzichtet. Im vergangenen Jahr kam das MacBook Pro mit 14 Zoll als erstes Notebook des iPhone-Konzerns ohne Adapter auf den Markt, dieser Trend scheint sich nun fortzusetzen.
In allen anderen Ländern legt Apple beispielsweise ein 20-Watt Gerät (MacBook Neo, erhältlich für 25 Euro) oder etwa ein 140-Watt-Netzteil (MacBook Pro mit 16 Zoll, erhältlich für 119 Euro) bei – ohne zusätzliche Kosten für Endkunden. Der Kostenfaktor dürfte aber nur einer der Gründe für das Weglassen sein. Ein Briefing der EU sieht seit 2022 vor, dass – neben der verpflichteten Standardisierung von USB-C-Anschlüssen – Kunden die Wahl haben müssen, ein Gerät ohne Adapter zu kaufen. Die Vermutung dahinter: Wer viele Geräte daheim hat, wird auch entsprechend viele Lademöglichkeiten haben, die automatische Beilage bei jedem neuen Hardware-Kauf sorge für eine vermeidbare Überproduktion und damit für eine Belastung der Umwelt.
Anstatt zwei Versionen seiner MacBooks mit unterschiedlichem Lieferumfang anzubieten, macht Apple das Zubehör einfach optional – und argumentiert ebenfalls mit Umweltschutzgedanken.


