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Twitter bastelt an Stories nach Facebook-Vorbild und neuem Konferenzfeature

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Twitter führt einige neue Features ein: Einiges klingt ziemlich bekannt, anderes wurde bisher nur von Startups realisiert und ob sich die Idee auf Twitter zu einem Erfolgskonzept entwickelt, ist noch fraglich.

Twitter gibt alles, um den Nutzern möglichst viele Interaktionen mit Inhalten und anderen Anwendern auf der Plattform abzupressen. Dabei möchte man offenbar die Alleinstellungsmerkmale des eigenen Produkts weitgehend abbauen und eine möglichst große Ähnlichkeit zu den übermächtigen Wettbewerbern der Facebook-Gruppe sowie Snapchat etablieren. Vor diesem Hintergrund kommen nun auch die allseits bekannten Stories zu Twitter, mit denen bereits Facebook und Instagram sowie Snapchat ihre nutzer traktieren.

Das Konzept dieser Fleets, wie Twitter das nennt, ist dabei ebenso bekannt wie umkreativ: Die Stories der Nutzer werden oben prominent platziert und Inhalte bleiben für 24 Stunden sichtbar, damit wolle man Nutzern die Möglichkeit geben, komfortabler Erlebnisse und Geschichten mit ihren Followern zu teilen, so Twitter in einer Stellungnahme gegenüber CNBC.

Die Twitter-Nutzer sind allerdings ein renitentes Völkchen und haben die Annäherung an Facebook und Co. in der Vergangenheit nicht immer positiv aufgenommen. Eine weitere neue Funktion ist dagegen etwas exotischer.

Twitter will mit Audiochats starten

Vor einiger Zeit führte Twitter die VoiceTweets ein, Apfelpage.de berichtete. Dabei können Nutzer gesprochene Tweets mit einer maximalen Länge von 140 Sekunden absetzen, die Funktion wird von wenigen Nutzern verwendet. Ebenfalls auf Sprache setzen die neuen Audio-Räume, die Twitter plant. In diesen Spaces können Nutzer allerdings in Echtzeit sprechen, wie in einer Telefonkonferenz, von denen wir in Corona-Zeiten offenbar noch nicht genug haben.

Hierbei kann der Initiator eines Raums entscheiden, ob wahlweise alle Nutzer sprechen dürfen, nur seine Follower oder eingeladene Nutzer. Dieses Feature wird im Gegensatz zu den Stories noch nicht ab sofort für alle Nutzer ausgerollt, sondern soll in den nächsten Monaten starten und hier hat sich Twitter etwas besonderes einfallen lassen: Um dem begründeten Vorurteil einer von Hass und Hetze getriebenen Debattenkultur auf Twitter entgegenzutreten, sollen die neuen Spaces zuerst für Angehörige von häufig diskriminierten Minderheiten freigeschaltet werden. Man darf schon gespannt sein, wie das in der Praxis ablaufen wird.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Twitter bastelt an Stories nach Facebook-Vorbild und neuem Konferenzfeature"

  1. Fabio B. 17. November 2020 um 15:34 Uhr ·
    Nutze Twitter sehr gerne. Freue mich schon darauf die neuen Funktionen auszuprobieren. Mal schauen ob sich das alles durchsetzt.
    iLike 0
  2. Lucario 17. November 2020 um 17:38 Uhr ·
    Diese Fleets gibt’s doch scho seit mehreren Wochen.🤷🏻‍♂️ Es wurde nur wieder deaktiviert.
    iLike 0

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