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Sonst Malware schutzlos ausgeliefert: Apple schießt erneut gegen App Store-Öffnung

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Apple macht weiter Stimmung gegen eine Öffnung des App Stores im speziellen und eine Verschärfung des amerikanischen Wettbewerbsrechts im allgemeinen. Das Unternehmen erklärt in einem Brief nach Washington einmal mehr, dass die Nutzer von iOS-Geräten in einer Flut von Malware untergehen werden, wäre Apple gezwungen, den App Store zu öffnen.

Apple lässt nicht nach im Kampf um einen seiner wichtigsten Umsatzbringer im stark wachsenden Services-Geschäft: Timothy Powderly, bei Apple zuständig für die Beziehungen mit der Politik, sandte zuletzt einen Brief an den Justizausschuss des US-Senats, der MacRumors vorliegt. Dieser Brief wiederholt das, was Apple in dieser Sache schon seit Monaten immer wieder erklärt und erklären lässt: Sollte die US-Gesetzgebung dahingehend geändert werden, dass der App Store offener gestaltet werden muss, sodass es etwa auch möglich ist, Apps am App Store vorbei auf ein iPhone oder iPad zu bringen, werde eine unaufhaltsame Flut an Malware, betrügerischen Tools und Widrigkeiten aller Art über die iOS-Nutzer hereinbrechen.

Apple möchte die US-Gesetzgebung beeinflussen

Der Datenschutz wäre ohnehin sofort verloren, sollte Apple in dieser Richtung mit Auflagen belegt werden. Einlassungen dieser Art sind nicht neu. Zugleich kämpft Apple, gemeinsam mit anderen Tech-Giganten, gegen eine geplante Verschärfung der US-Gesetze, wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass nun auch Tim Cook in den Ring gestiegen ist.

Hierbei geht es um eine geplante gesetzliche Verhinderung von Monopolbildung. Unternehmen, die eine gewisse Größe überschreiten, sollten nach dem Willen der US-Regulierungsbehörden und mehr und mehr US-Politiker zerschlagen werden. Das würde garantiert Meta und dessen Besitzungen WhatsApp und Instagram treffen, aber auch Apple will sich nicht zerschlagen lassen.

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Roman van Genabith
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1 Kommentar zu dem Artikel "Sonst Malware schutzlos ausgeliefert: Apple schießt erneut gegen App Store-Öffnung"

  1. Copylux 20. Januar 2022 um 11:38 Uhr ·
    Gut so, dass Apple hier nicht nachgibt…
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