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Sonos Ray und Sonos Voice Control offiziell vorgestellt

Geheimnisse über neue Produkte hütet Sonos eher schlecht als recht, weshalb viele Informationen rund um die neue Soundbar Sonos Ray schon vorab publik geworden sind. Gestern am späten Abend gab es also nur noch den offiziellen Vollzug zu der neuen Soundbar. Dennoch gibt es ein paar interessante Aspekte hinsichtlich der Ausstattung und zum Sprachassistenten. 

Sonos Ray

Name, Design und Anschlüsse sind so, wie es die letzten Leaks bereits verrieten: Die neue Soundbar hört auf den Namen Sonos Ray, es gibt kein HDMI-Anschluss und das Design mitsamt der Farben Schwarz und Weiß ist exakt so, wie vorausgesagt. Kommen wir zu den Lautsprechern: Der Hersteller verwendet vier Class-D-Verstärker, die zwei Hoch- und zwei Mitteltöner sowie ein neu entwickeltes Bassreflexsystem ansteuern, welche nur nach vorne ausgerichtet sind

Das Set-up soll dafür Sorge tragen, dass Verzerrungen minimiert und tiefe Frequenzen ausgeglichen werden. Die Positionierung der Lautsprecher nach vorne soll zudem eine Platzierung in einer Medienkonsole oder einem Einschubfach eines Sideboards ermöglichen.

Konnektivität

Angeschlossen wird die Sonos Ray mittels optical-out, was mit Blick auf die Tonformate interessant ist. Dolby Atmos gibt es nicht, maximal DTS wird unterstützt. Deshalb sind wir auch etwas verwirrt, das Sonos die neue Soundbar für Gaming hervorhebt – die aktuellen NextGen-Konsolen liefern beim Sound bekanntlich Dolby Atmos aus.

Zurück zur Konnektivität, welche bis auf die fehlenden integrierten Mikrofone auf Augenhöhe mit den anderen Soundbars des Herstellers ist. Eingebunden wird die Sonos Ray über WLAN, die Steuerung erfolgt über die S2-App. Damit verhält sie sich wie jeder andere Lautsprecher des Herstellers, sie kann mit anderen Speakern gruppiert werden. Ebenfalls soll sich die Ray mit einer zweiten Ray als Surround-Speaker für eine Sonos Arc oder Sonos Beam koppeln lassen, auch ein Stereo-Paar kann erstellt werden. Darüber hinaus gibt es AirPlay 2 und wer ein iOS-Device hat, kann die akustische Audiokalibrierung TruePlay nutzen. Etwas überraschend verbaut der Hersteller noch einen Infrarot-Empfänger, womit sich die Soundbar bezüglich der Lautstärke mithilfe der vorhandenen TV-Fernbedienung steuern lässt.

Preise und Verfügbarkeit

Auch beim Preis gibt es keine Überraschung, dieser liegt bei den bereits gemunkelten 299 Euro. Interessenten können die neue Soundbar ab dem 07. Juni im Handel erwerben, dann ist auch der Sonos Roam in den drei neuen Farben erhältlich. Welche das sind, könnt hier nachlesen.

Sonos Voice Control – leider (vorerst) nicht in Deutschland

Außerdem bringt Sonos mit Sonos Voice Control zum 01. Juni 2022 seinen eigenen Sprachassistenten, allerdings zunächst nur in den USA. Frankreich soll im Sommer folgen, die Einführung in weiteren Märkten ist angedacht. Sonos bewirbt das neue System als die einfachste Methode, um sein Soundsystem mit der Stimme zu steuern. Der Hersteller betont in diesem Zusammenhang den besonderen Fokus auf Datenschutz. Alle Befehle werden lokal auf dem Gerät verarbeitet, was zudem auch der Geschwindigkeit zugutekommen soll. Der Hersteller verspricht, dass für Folgebefehle nicht mehr die Aktivierungsphrase „Hey, Sonos“ verwendet werden muss.

Zum Start lassen sich damit Sonos Radio, Amazon Music, Apple Music, Deezer und Pandora steuern, Spotify wird hingegen nicht unterstützt. Zudem ist zu bedenken, dass aktuell nur die Musikwiedergabe an sich sowie die Ansteuerung der einzelnen Lautsprecher möglich ist. Abfragen wie das Wetter oder das Steuern von Smart Home ist derzeit nicht möglich.

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Patrick Bergmann
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