iOS 11: Siri wird persönlicher, musikalischer und integrierter

So oft, wie Apple am gestrigen Abend „Machine Learning“ betont hat, müsste es doch glatt in das Keynote-BINGO mit aufgenommen werden. Aber es hat auch seinen Grund: Apple hat Siri deutlich intelligenter und lernfähiger gemacht, als zuvor. Hier eine kleine Übersicht mit den Neuerungen.

Als erste Neuerungen für Siri, das im Übrigen jetzt leicht anders klingen wird, natürlicher, hat Apple am gestrigen Abend Übersetzungen vorgestellt. Siri ist sie in der Lage, gesprochene Texte direkt in eine begrenzte Auswahl an Sprachen zu übersetzen. Zu den unterstützten Sprachen zählen Englisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Aber: Im Kleingedruckten auf der Apple-Website steht, dass diese Funktion nur aus der englischen Sprache heraus funktioniert:

Für die Übersetzung muss für Siri Englisch (USA) als Sprache eingestellt sein.

Schade. Anders ist das bei der zweiten, in Verbindung mit dem Heimassistenten, angesprochenen Funktion: Siri als persönlicher DJ. Das funktioniert nur in Verbindung mit Apple Music. Wer Siri bittet, Musik zu spielen, wird nun einen Song hören, der einem gefällt – schließlich kennt Apple die Gewohnheiten und Vorlieben der Nutzer. Außerdem ist der Sprachassistent ein wandelndes Lexikon. Sie kann Fragen zur Musik beantworten, zum Beispiel: „Wer spielt bei diesem Song Schlagzeug?“ oder „Welches Lied ist Nummer 1 der Charts?“.

Bessere Integrität in andere Apps.

Siri ist in Quicktype tiefer integriert. Beim Tippen kann der Assistent Namen von Filmen, Orten und allem, was sich der Nutzer vor Kurzem angesehen hat, vorschlagen. Siri lernt also immer weitere Begriffe basierend auf den persönlichen Interessen. Auch spannend: Wenn ihr in iMessage eurem Freund sagt, dass ihr unterwegs seid, schlägt Quicktype direkt die Ankunftszeit vor. Auch Safari ist besser angebunden: Bucht ihr dort ein Ticket oder einen Flug, kommt unmittelbar nach Abschluss ein Vorschlag für einen Kalendereintrag.

Was Apple auf der Keynote nicht verraten hat: Siri kann nun auch vollständig via Tastatur ohne Sprache bedient werden.

Siri Assistent auf der Apple Watch.

Der Siri-Assistent ist als extra Ziffernblatt auf der Apple Watch verfügbar. Er zeigt direkt an, was als nächstes anliegt. Das können Termine sein, Abfahrtszeiten oder eine Pause zum Durchatmen. Außerdem finden sich hier unmittelbar die Zugriffe, die ihr gerade brauchen könntet. Wenn ihr nach Hause kommt, ist das beispielsweise die HomeKit-Erweiterung.

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Philipp Tusch
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15 Kommentare zu dem Artikel "iOS 11: Siri wird persönlicher, musikalischer und integrierter"

  1. Jan 6. Juni 2017 um 11:16 Uhr ·
    Mal schauen, wie gut das funktioniert. Die letzten Jahre sollte Siri ja auch immer proaktiver werden – viel davon gemerkt hat man aber nicht…
    iLike 31
  2. jo 6. Juni 2017 um 11:25 Uhr ·
    Das ist Apples großer Vorteil. Ich muss mit Siri nicht ständig interagieren um das sie über mich lernen kann.
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  3. Ionensturm 6. Juni 2017 um 11:42 Uhr ·
    Wen juckt Siri? Habe das Ding 1x angetestet und dann deaktiviert.
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    • Inu 6. Juni 2017 um 11:49 Uhr ·
      Siri ist der letzte scheiß .
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    • Siglinde 6. Juni 2017 um 13:04 Uhr ·
      Siri ist doch super. Ich habe mal kurz das Teil von Amazon testen können – was ein Blödsinn !!!! Das versteht keine Zusammenhänge… wenn Siri im Deep Learning auch noch nicht sehr weit war – die Konkurrenz hat an der Stelle gar nix. Es sei denn, man ist Erstklässler – dann reicht der Wortschatz wohl aus….
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    • Jay Menno 6. Juni 2017 um 14:19 Uhr ·
      Und wen juckt dein Kommentar? Lasst doch diese sinnlose und alberne Bashing.
      iLike 9
  4. AF 6. Juni 2017 um 11:43 Uhr ·
    Ich würde mir einfach nur wünschen was Siri angeht das es mal anfängt einen besser zu verstehen und nicht dauernd irgend ein Blödsin wieder gibt !!
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    • Jay Menno 6. Juni 2017 um 14:18 Uhr ·
      Vielleicht redest du zu undeutlich? Meine Siri versteht meine Tochter auch nicht richtig. Bei mir klappt alles perfekt.
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  5. SirPeoples 6. Juni 2017 um 11:57 Uhr ·
    An Alexa wird wohl Siri nicht rankommen
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    • Siglinde 6. Juni 2017 um 13:53 Uhr ·
      Das ist auch gut so. Wer sich solch ein Teil wie Alexa zuhause hinstellt, der weiß nicht, was guter Klang ist…
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      • Atikalz 6. Juni 2017 um 15:40 Uhr ·
        Darum geht’s bei alexa glaube ich nicht
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      • We 6. Juni 2017 um 15:41 Uhr ·
        Alexa ist Siri mindestens 5 Kahre voraus. Apple hinkt im Übrigen in Allem hinterher. Kapier das endlich und versuche dein Gehirn wieder zu finden.
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      • heyya 6. Juni 2017 um 18:27 Uhr ·
        Nicht jeder braucht die qualität einer über 400€ Kopfhörer, manchen reicht auch die standard Qualität von z.B. der Apple Earpods oder Alexa. Was ist also falsch daran? Wer so dumm redet wie du hat kein Plan von leben. Oder sollen wir alle in einer Diktatur leben, wo wir alle das gleiche haben und gleiche tun. Wie alt bist du, 12?
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    • Jay Menno 6. Juni 2017 um 14:16 Uhr ·
      Und? Dann? Leute, dieses dumme Bashing ist doch echt lächerlich.
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    • Jonas 7. Juni 2017 um 13:20 Uhr ·
      Huiuiui, könnt ihr alle mal eure Autokorrektur einschalten, wenn ihr nicht schreiben könnt? ?
      iLike 1

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