Apples iCloud-Rechenzentrum in Arizona stand Reportern für Rundgang offen

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Apples Datenzentrum für iCloud-Dienste in Arizona stand unlängst Reportern einer regionalen Zeitung für eine Besichtigung offen. Dort bekamen sie Server zu sehen, viel mehr Details erbrachte der Rundgang indes nicht.

Apple hat rund um die Welt seine Datenzentren verteilt. Darin werden die immer zahlreicher werdenden Dienste der iCloud realisiert. Einen dieser Komplexe durften nun Reporter einer Zeitung in Arizona besuchen.

Das Rechenzentrum liegt auf einem Gelände, auf dem ursprünglich Saphirglas für Apple produziert werden sollte, doch der Fertiger GT Advanced ging zwischenzeitlich den Weg in die Insolvenz, nicht ohne Apple beschuldigt zu haben, das Unternehmen durch seine Geschäftspolitik regelrecht in die Pleite getrieben zu haben.

Nun, heute stehen in Mesa, Arizona, Server für die iCloud.

Ein Ortstermin bei Apple

Die meisten Rechenzentren sind einander ziemlich ähnlich: So ist beispielsweise üblich, dass der Name des Betreibers oder der Kunden nicht draußen am Tor zu lesen ist, das ist bei den deutschen Datenzentren von Strato so und auch bei Apple in Arizona ist es nicht anders.

Ein Wachdienst dreht seine Runden auf dem Gelände, drinnen zeigt sich die Anlage so, wie man das von solchen Standorten kennt: Server über Server.

In dem „Global Data Command Center laufen Dienste der iCloud: Siri, iMessage, der iTunes Store. Weitere Einblicke offenbart der ansonsten recht kurzweilige Rundgang nicht.

Wie üblich ist die Anlage CO2-neutral und bald sollen zusätzliche Solarzellenflächen installiert werden, um das regionale Stromnetz mit grüner Energie zu speisen. Rund zwei Millionen Dollar hat Apple in den letzten Jahren in die Anlage gesteckt.

In Europa hat Apple zuletzt iCloud-Rechenzentren in Dänemark, unweit der deutschen Grenze, in Betrieb genommen.

Google hat sich direkt neben den geplanten Anlagen mit Bauland versorgt.

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Roman van Genabith
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1 Kommentar zu dem Artikel "Apples iCloud-Rechenzentrum in Arizona stand Reportern für Rundgang offen"

  1. Neo 16. August 2018 um 14:07 Uhr · Antworten
    Ist nicht schlecht, Apple baut immer mehr PV Anlage auf die Dächer und speist sie ein. Man könnte fast denken Apple will ein globaler Energieprovider werden.
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