Apple bestellt nach: MacBooks in zweiter Jahreshälfte sehr gefragt

MacBook Pro 13 Zoll 2020 - Apple

Apples MacBook-Verkäufe bleiben in den nächsten Monaten kräftig, vor allem das MacBook Pro soll gefragt sein. Nach Einschätzung aus Industriekreisen wird Apple in der zweiten Jahreshälfte mehr Macs als erwartet verkaufen und hat die Lieferkette bereits entsprechend instruiert. Hintergrund dieses unerwarteten Nachfrage-Plus ist offenbar die fortgesetzte Arbeit im Home-Office in vielen Ländern.

Apples Mac bleibt auch in den nächsten Monaten stark. Nach Einschätzung aus Industriekreisen, die mit dem Zustand von Apples Lieferkette vertraut sind, werde Apple insbesondere die Orders für das MacBook Pro deutlich ausweiten. Zuletzt hatten bereits Einschätzungen von Marktforschern darauf hingedeutet, dass Apples Mac sich im abgelaufenen Quartal robust geschlagen hat und sogar deutliche Zuwächse hinlegen konnte, Apfelpage.de berichtete. Die in Taiwan erscheinende Zeitschrift Digitimes, die auch die vorliegende Experteneinschätzung zusammengestellt hat, geht ebenfalls von einem starken Q2 2020 aus, setzt jedoch etwas niedrigere Zahlen der Verkäufe an. So schätzt man dort, Apple habe in Q2 2020 rund 3,2 bis 3,5 Millionen Einheiten verkaufen können.

Mac profitiert vom Home-office der Kreativbranche

Die starken Mac-Verkäufe der kommenden Quartal seien vor allem auch darauf zurückzuführen, dass viele Beschäftigte der Kreativbranche auch fortgesetzt im Home-Office arbeiteten. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass dieser Nachfrage-Anstieg ausgelöst durch die Heimarbeit nur ein kurzes Zwischenhoch werden würde, doch nachdem Lockdowns und weitere Beschränkungen zuletzt in verschiedenen Ländern und Regionen wieder aufgenommen wurden, sei mit anhaltend kräftigen Käufen von Notebook-Computern zu rechnen. Diese werden im Fall des Mac auch durch das jüngst gestartete Back to School-Programm getrieben.

Apple sehe einem Nachfrage-Plus von rund 20% entgegen, heißt es. In wenigen Monaten wird zudem das erste MacBook mit Apples eigener Prozessorentwicklung erwartet.

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Roman van Genabith
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