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#apnp: Apple hat uns (nicht) im Stich gelassen | Mehr als nur Performance-Einbußen | nichts schlägt das iPhone | Akku selber tauschen? – #apnp vom 29.12.2017

Apfelpage Night Push #apnp thumb

Das ist er also, der letzte #apnp in diesem Jahr. Schön war es, turbulent, lustig, aufregend – und spannend. Der letzte Freitag in 2017 war geprägt von akkulastigen Themen, Apple hat zudem sein vermutlich letztes Statement in diesem Jahr abgegeben und sich in einem offenen Brief entschuldigt. Kommt auch nicht so oft vor, dass sich die Kalifornier dafür entschuldigen, die Kunden hätten sich „im Stich gelassen“ gefühlt. Naja, genug vorweg genommen: Hier sind die heutige Themen, aufgetischt von Moritz und Roman. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 – HAPPY NEW YEAR. Wir sehen und 2018 wieder.

Apple entschuldigt sich, wann holt es die BILD nach?

Die Performance-Bremse alter iPhone-Modelle hat sich noch nicht ausgebremst. Immer mehr Klagen wurden eingereicht, Nutzer waren empört, jetzt zieht Apple die Notbremse und veröffentlicht einen öffentlichen Entschuldigungsbrief. In dem Brief erklärt der Hersteller nochmal, weshalb die Batteriesparfunktion eingebaut wurde und hofft, das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen zu können. Für diese Maßnahme werden die kostenpflichtigen Akkutausch-Programme im kommenden Jahr sogar von 89 Euro auf 29 Euro gesenkt. Eine Entschuldigung fehlt bislang aber noch, und zwar die der BILD. In einem reißerischen Artikel propagiert das Zeitungsblatt die billigere Austauschaktion – mit der Begründung, der Konzern habe eingesehen, zu teuer zu sein. Scheinbar haben die Redakteure den wahren Sinn nicht verstanden.

Nicht nur Performance stockt

Apple hat nicht nur einen öffentlichen Brief sondern auch eine ausführliche Support-Seite zu der Drossel-Thematik veröffentlicht. Auf dieser wird erklärt, mit welchen Maßnahmen der Akkumulator älterer iPhone-Modellen geschont werden soll. Schnell wird klar, dass es sich bei der Stromsparfunktion nicht nur um eine reine Performance-Bremse handelt. Je nachdem, wie abgenutzt die Batterie ist, werden sogar maximale Lautstärke, Displayhelligkeit und der Kamerablitz beeinträchtigt. Immerhin will Apple in iOS künftig besser darüber aufklären, wie gut respektive schlecht der Akku ist.

Nichts schlägt das iPhone

Nun, was auch immer falsch lief in CDupertinos Kommunikationsabteilung, den Erfolg des iPhones kann man nicht wegreden. 2017 landete es auf Platz eins der meistverkauften Tech-Produkte überhaupt. Die Geräte auf den vier Folgeplätzen kommen auch gemeinsam nicht ans iPhone heran.

Akku selber tauschen?

iFixit, ihr wisst schon, die Firma mit den lustigen „Wir reißen frisch gekaufte Geräte auseinander und schauen mal, was sie so eingebaut haben“-Videos, möchte auf den Akku-Tausch-Zug aufspringen und bietet ein Kit mit Ersatzakku zum selber machen an. – für den selben Preis wie Apple. Viel Glück!

Aus der Redaktion Technik: Ein neuer Akku für das iPhone 4s

Unser Techniker Stefan ist nicht allein auf der Welt, er hat auch noch eine Schwester, die jahrelang mit einem nichts-könnendem Prepaid-Handy hantierte, bis es buchstäblich auseinanderfiel (shout-out an LG an der Stelle). Seither – ca. April 2017 – verwendet sie das iPhone 4s, das vormals Stefan gehörte, denn nichts ist umweltfreundlicher, als alte Geräte einfach weiterzuverwenden. Nun war der Akku aber eben schon 6 Jahre alt und entsprechend „durch“ – und da iOS 9.3.5 noch keine Drosselklappefunktion hatte, machte das Smartphone das, was Apple mit der Drossel verhindern will – abschalten. Obwohl der Akku noch Saft hat.

Also wurde ein Telefonladen gesucht und auch gefunden* und der Akku wurde getauscht. Das war ausgesprochen schmerzfrei, 7 Minuten hat’s gedauert und danach wechselten 39 Euro den Besitzer (Disclaimer: Ja, auf der Webseite steht 49 Euro, es hat dennoch nur 39 gekostet). Seither ist das iPhone nicht wiederzuerkennen: Der Akku kommt noch über die Hälfte des zweiten Tages und die Abstürze sind Geschichte. Also in jedem Fall zu empfehlen.

Um eine Position zu ergreifen: Hätte iOS 9 bereits die Drosselfunktion gehabt, hätte man auch noch mit dem alten Akku weiterleben können – er hielt noch einen Tag und das Gerät wird zum Telefonieren, für den Wetterbericht und für Fotos von Plüschtieren verwendet. Da wäre ein Lag niemandem aufgefallen. Aber der Akku hat zum Glück ja auch nicht die Welt gekostet.

* = Kein Affiliate, sondern Ergebnis einer Google-Suche

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Roman van Genabith
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24 Kommentare zu dem Artikel "#apnp: Apple hat uns (nicht) im Stich gelassen | Mehr als nur Performance-Einbußen | nichts schlägt das iPhone | Akku selber tauschen? – #apnp vom 29.12.2017"

  1. Tom 29. Dezember 2017 um 22:15 Uhr ·
    „für dieses Jahr“ wäre eine korrekte Möglichkeit gewesen. Nach deinem „in diesem Jahr“ in der Einleitung konnte ich einfach nicht weiter lesen. Ist korrektes Deutsch wirklich so schwierig für die Autoren? Offenbar scheint es jedenfalls niemandem peinlich zu sein, trotz das schon oft auf solch grobe Fehler hingewiesen wurde.
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    • Roman van Genabith 29. Dezember 2017 um 22:18 Uhr ·
      Hääää? „Trotz das“ ist übrigens kein korrektes Deutsch ;)
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    • niklas vogeler 29. Dezember 2017 um 22:21 Uhr ·
      „Trotz das“ oder „trotz dass“?
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    • Wayne 29. Dezember 2017 um 22:25 Uhr ·
      Zeit zu gehen hattest du geschrieben! Tschü! Und überdenke deinen letzten Satz nochmal!
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      • Wayne 29. Dezember 2017 um 22:26 Uhr ·
        Klugscheißer!
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    • Mahmud 29. Dezember 2017 um 22:49 Uhr ·
      Du musst die app nicht nutzen. Ich finde die Einleitung gut
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    • inuli 30. Dezember 2017 um 01:37 Uhr ·
      Wenn Du schon von korrektem Deutsch sprechen möchtest, Tom, dann mache das bitte auch richtig: 1. hieße Deine Formulierung: „… peinlich zu sein, trotz das schon oft auf solch grobe Fehler hingewiesen wurde.“ grammatikalisch korrekt: „… peinlich zu sein, obwohl (oder: obgleich) schon oft auf solch grobe Fehler hingewiesen wurde.“ 2. wird weiterlesen zusammengeschrieben. Wer im Glashaus sitzt, wie Du, der sollte nicht mit Steinen werfen, geschweige denn, mit Handgranaten. …
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      • Michael Meier 30. Dezember 2017 um 08:36 Uhr ·
        Wer im Glashaus sitzt… Du schreibst in Deinen Kommentaren „dass“ immer mit „ß“, was genauso falsch ist. Im Deutschen gibt es eine Regel, wann man „ss“ oder „ß“ verwendet. Vielleicht einfach mal nachschlagen, Schlaumeier.
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      • inuli 31. Dezember 2017 um 00:03 Uhr ·
        Michael Meier, „daß“ wird tatsächlich immer mit „ß“ geschrieben. Eine Regel, nach welcher man „daß“ mit „ss“ schreiben darf, gibt es nach der konventionellen Rechtschreibung nicht. Und diese ist (vor allem für mich) die alleingültige, da man Rechtschreibung und Grammatik einer Sprache, vorliegend der deutschen, nicht (nach Belieben) ändern darf – sondern zu lernen/anzuwenden hat. Vielleicht lernst auch Du die korrekte Rechtschreibung, bevor Du andere -vorliegend mich- eines Fehlers bezichtigst, welchen allein Du machst. Danke.
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      • Michael Meier 31. Dezember 2017 um 13:54 Uhr ·
        Mein lieber inuli, ich habe keine Ahnung, in welchen alten Büchern Du das nachgelesen hast. Nach der alten Rechtschreibreform schrieb man „dass“ tatsächlich mit „ß“, aber ich bin mir nicht sicher, ob es schon mitbekommen hast, wir haben mittlerweile eine neue Rechtschreibreform, nach welcher „dass“ ausschließlich mit „ss“ geschrieben werden darf (im aktuellen Duden findest Du auch die Regel, wann man „ss“ und wann „ß“ verwendet). Du hast leider nicht immer Recht und solltest Dich daher mal richtig informieren, bevor Du hier immer einen auf allwissend machst.
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      • inuli 31. Dezember 2017 um 19:10 Uhr ·
        Mein lieber Michael Meier, derjenige, der immer auf allwissend macht, bist offensichtlich Du. Die Rechtschreibreform schreibt „dass“ mit 2 s, das ist mir bekannt; was Dir -immer noch nicht- bekannt ist, ist, daß gerade diese Rechtschreibreform (nach wie vor) umstritten ist, siehe z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_deutschen_Rechtschreibung_von_1996:_Pro_und_Kontra. Ganz hiervon abgesehen, ist es, wie ich sagte: eine (auch schwierig) zu erlernende Sprache ist ABER zu entsprechend lernen (und entsprechend korrekt anzuwenden), Argumente àla „Vereinfachung der Rechtschreibung zum einfacheren Lernen“ sind (nicht nur in meinen Augen) ein komplettes NOGO. Dies kann im übrigen nicht nur für Deine sog. „alte“ Rechtschreibreform gelten, sondern erst recht für -alle!- neuen. Die „alten“ Bücher, wo ich u. a. das nachgelesen habe -bzw., nach welchen ICH das lernte-, beschränken sich auf ein einziges, und zwar das gewisse Buch eines Herrn Konrad DUDEN. Und gelernt hatte ich das in meiner (mit dem Abitur 1976 endenden) Schulzeit – und war bereits zu meinen ABC-Zeiten in Rechtschreibung und Grammatik jeweils Klassenbester – nur zu DEINER Info. Kurzfassung: die (genannten) Rechtschreibreform(en) erkenne ich nicht an, erwarte die -nach wie vor!- korrekte Anwendung der Rechtschreibung ohne diese – zur werten Beachtung.
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      • inuli 31. Dezember 2017 um 19:14 Uhr ·
        Mein eben geposteter Beitrag enthält -Schande über mich!- einen Buchstabendreher, den ich hiermit wie folgt korrigieren möchte: anstelle von „… zu erlernende Sprache ist ABER zu entsprechend lernen …“ soll es korrekt lauten: „… zu erlernende Sprache ist ABER entsprechend zu lernen …“. Sei hiermit entsprechend korrigiert.
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      • Michael Meier 1. Januar 2018 um 09:56 Uhr ·
        Lieber inuli, Du bist und bleibst halt ein schwieriger Mensch, welcher immer nur seinen Kopf durchsetzen muss. Sympathischer würde es Dich jedoch machen, wenn Du nicht immer versuchen würdest, Deine Sicht der Dinge allen Leuten auf‘s Auge zu drücken. Du bist doch eigentlich ein Schlauer.
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      • inuli 1. Januar 2018 um 21:18 Uhr ·
        Lieber Michael Meier: danke für die Blumen! Ich setze (hier) nicht meinen Kopf durch, sondern ziele ganz einfach auf Einhaltung bestehender (Rechtschreib-) Regeln ab -hierauf gründet sich nämlich meine Sicht der Dinge!-, nicht jedoch darauf, anderen (auch) sympathisch zu erscheinen. Ich bin so schlau, die korrekte Rechtschreib- und Grammatikregeln zu kennen/anzuwenden, und erwarte dies, schlicht und einfach, auch von (den) anderen, ob dies Dir, und/oder anderen, gefallen mag, oder eben nicht. Punkt.
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  2. Mahmud 29. Dezember 2017 um 22:51 Uhr ·
    Die Geschichte mit dem iPhone 4s ist auf jeden Fall ein Beweis dass ein Akku Tausch durch aushelfen kann. Ich wünsche der Redaktion und allen Lesern von Apfelpage noch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018
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  3. Hmbrgr 29. Dezember 2017 um 23:20 Uhr ·
    BILD schreibt nur Stuss! Die entschuldigen sich nie! Sonst hätten die in den nächsten 5 Jahren nur mit Entschuldigungen zu tun!
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  4. inuli 30. Dezember 2017 um 01:30 Uhr ·
    Eine Entschuldigung für die Akkuaffäre von Apple kommt Posttage zu spät, denn das Kind liegt bereits im Brunnen. Wer einmal lügt, dem glaub ich nicht, …
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  5. Hans.klein 30. Dezember 2017 um 09:12 Uhr ·
    Auch von mir einen guten Rutsch ins neue Jahr 🍾🍾🍾
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  6. patrixk__17 30. Dezember 2017 um 09:30 Uhr ·
    Wenn ihr euch über die Rechtschreibung hier streitet, dann erstellt doch eine eigene App!
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    • inuli 31. Dezember 2017 um 00:07 Uhr ·
      patrixk__17, es ist (für mich) wesentlich einfacher, die Rechtschreibregeln zu beachten, als eine App zu programmieren. Das solltest Du Dir merken!
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      • Michael Meier 31. Dezember 2017 um 15:58 Uhr ·
        😂
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      • inuli 1. Januar 2018 um 04:41 Uhr ·
        🤣🤣
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      • inuli 1. Januar 2018 um 04:44 Uhr ·
        Wollte sagen @Michael Meier: 🤣🤣
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  7. gna 3. Januar 2018 um 08:56 Uhr ·
    Das Wort „lag“ bitte korrekt benutzen…Danke.
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