Zeitung: Alexa-Aufnahmen werden von polnischen Heimarbeitern ausgewertet

Amazon Echo 2017

Sprachaufnahmen von Alexa werden von Mitarbeitern teilweise zuhause abgehört und ausgewertet. Damit werden neue Zweifel an der Praxis der Verbesserung von Alexa durch Amazon laut.

Amazon lässt die Gespräche zwischen den Nutzern und Alexa stichprobenhaft auswerten, das ist bereits länger bekannt, Apfelpage.de berichtete. Dabei wird diese Arbeit zum größten Teil nicht direkt bei Amazon erledigt, viel mehr hat das Unternehmen dafür dritte Dienstleister beauftragt. Einer von ihnen ist das Unternehmen Randstad. Die Firma lässt unter anderem Mitarbeiter in Polen Alexa-Aufnahmen auswerten, wie aus einem aktuellen Zeitungsbericht hervorgeht. Allerdings sitzen diese Angestellten nicht in einer Büroumgebung, die der eines Callcenters ähnelt.

Alexa-Aufnahmen in Heimarbeit auswerten

Viel mehr können die Beschäftigten die Aufnahmen der Alexa-Nutzer auch zuhause abhören, das wurde nun von Amazon bestätigt. Nun liegt die Arbeit im Homeoffice im Trend. Immer mehr Jobs können heute auch aus den heimischen vier Wänden erledigt werden und das ist grundsätzlich zweifellos auch eine sinnvolle Sache. Hinsichtlich der Arbeit mit den persönlichen Aufnahmen von Endkunden mag aber doch vereinzelt die Skepsis steigen. Nicht ohne Grund liegen die Ansprüche für die Arbeit mit persönlichen Daten im Homeoffice etwa bei Telekommunikationsanbietern sehr hoch. Wer dort den Büroarbeitsplatz verlassen möchte, muss einen Heimarbeitsplatz nicht nur gesondert beantragen, sondern zum Teil auch auf eine vom Arbeitgeber speziell für diesen Zweck gestellte und eingerichtete Arbeitsumgebung umsteigen, die wiederum in einem ansonsten abgeschlossenen Zimmer im Haus des Beschäftigten stehen muss. Ob Amazons Auftragnehmer Randstad für seine Heimarbeiter ähnlich strenge Standards anlegt? „Einigen Mitarbeitern ist es gestattet, von anderen Orten aus zu arbeiten; dabei gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen und Richtlinien, an die sich jeder Mitarbeiter halten muss““, erklärte Amazon der Welt.

In einer weiteren Meldung berichteten wir am Wochenende, dass Nutzer seit kurzem in der Lage sind, der Aufzeichnung und Weitergabe von Alexa-Aufnahmen durch Amazon widersprechen können. Apple hat inzwischen ein vergleichbares Programm zur Verbesserung von siri zeitweilig ausgesetzt.

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Roman van Genabith
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6 Kommentare zu dem Artikel "Zeitung: Alexa-Aufnahmen werden von polnischen Heimarbeitern ausgewertet"

  1. toby77 5. August 2019 um 14:26 Uhr ·
    Super. Und wenn dann keine Geräusche kommen. Wird eingebrochen! 😀😀😀💪🏻
    iLike 8
  2. Ohne Punkt und Komma 5. August 2019 um 14:35 Uhr ·
    Deswegen besitze ich ein HomePod. Lieber alles von einer Firma der ich persönlich mehr vertraue als Amazon. HomeKit ist auch super. Man könnte höchstes die Skills wie bei Alexa einführen und Siri ein wenig verbessern. Ansonsten funktioniert Mein HomePod tadellos mit meinen anderen Apple Geräten besser als Alexa es je machen könnte.
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  3. MarcelFox 5. August 2019 um 16:52 Uhr ·
    Super wenn schon auf Datenschutz sch… dann richtig. Ich hoffe mal, dass das bei Apple professioneller gehandhabt wird. :X
    iLike 1
    • Robert 6. August 2019 um 05:37 Uhr ·
      Apple hört wenigstens beim Sex weg. Sind denn hier alle völlig naiv. Die Teile sind Wanzen. Früher haben sich alle über die Stasi aufgeregt, heute kommt das Mikro direkt auf den Esstisch.
      iLike 2
  4. Blub 5. August 2019 um 18:32 Uhr ·
    Fanboy! Siri ist der letzte Müll, Alexa ist deutlich besser! Wenn man nichts anderes kennt gibt man sich halt mit weniger als schlecht zufrieden. Übrigens lässt Apple auch von dritten auswerten. Wegen Apple ist das ganze erst ins Rollen gekommen, jetzt zeigt man wieder mit den Fingern auf andere.
    iLike 1
  5. Ina 5. August 2019 um 20:27 Uhr ·
    Dieser ganze Schrott kann mich mal. Zum Glück habe ich keine körperlichen Einschrenkungen um selbst das Licht ein/aus zu schalten, Musik zu de/aktivieren und was weiß ich… Brauche keinen Trottel dem ich alles diktieren muss 👎🏻
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