Wissenschaft: Glas, das nicht spiegelt oder beschlägt

Wenn ein Bildschirm spiegelt, hat das bekanntlich nur negative Folgen. Auf dem Display erkennt der Nutzer nichts mehr. Vor allem beim iPad und Mac, welche die großen Glasflächen bei Apple besitzen, nervt das gewaltig. Lösungen bieten Anti-Reflexions-Folien, welche mehr oder minder ihr Versprechen halten. Aber eine neue Technologie der Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology soll das Glas an sich nicht spiegelbar machen. Mit einem neu angesetzten Patent kann ein durchsichtiger Stoff so modifiziert werden, dass es weder spiegelt noch beschlägt. Das Glas soll, nach dem Magazin ACS Nano, mit „Nanozapfen“ beschichtet werden, die Reflexionen verhindere und Wassertropfen abprallen lasse. Eine Beschichtung also, welche aufgrund ihrer Struktur Spiegelungen vermeidet und Wassertropfen wie ein Gummiball springen lässt, dabei auch noch Staub entfernt und Wasserflecken abwendet – das klingt unglaublich und ist es auch.

So ein Verfahren eignet sich besonders für Brillenträger, die täglich mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Aber auch beim iPad und iPhone sowie beim Mac wäre eine solche Technologie vorstellbar. [via]

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Robert Tusch
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3 Kommentare zu dem Artikel "Wissenschaft: Glas, das nicht spiegelt oder beschlägt"

  1. Tina 30. April 2012 um 18:04 Uhr ·
    Das muss Apple umsetzen! Mich nervt das auch immer gewaltig.
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  2. Patrick Wagner 30. April 2012 um 19:13 Uhr ·
    Es wäre ebenfalls cool wenn Apple das Glas ein Bisschen Härter macht bzw ein Härteres Display verbauen würde was nicht so leicht kapput geht…..
    iLike 0
  3. filo 1. Mai 2012 um 12:56 Uhr ·
    Der Lotoseffekt ist ja nun aber nicht wirklich neu. Was wurde denn da patentiert: Zapfen statt Kügelchen wegen der Reflexion? Oder eher das Verfahren an sich, da es wohl schwieriger ist, die Zäpfchen stehen zu lassen als Kugeln aufzusprühen. Wer weiss.
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