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Twitter fragt jetzt auch nach Erlaubnis zum App-Tracking

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Auch Twitter möchte nun die Nutzer dazu bringen, App-Tracking zu erlauben: Der Kurznachrichtendienst hatte vor einigen Wochen noch demonstratives Desinteresse an dieser Werbeform unter iOS zum Ausdruck gebracht. Tatsächlich aber ist Twitter hier zumindest für den Moment noch deutlich weniger Offensiv als andere Akteure wie etwa Facebook.

Auch Twitter ist grundsätzlich daran interessiert, seinen Werbepartnern die Möglichkeiten des App-Treckings zu präsentieren. Die jüngste Aktualisierung von Twitter für iOS bringt nicht nur eine verbesserte Umsetzung des neuen Audiochat-Features Spaces für alle Nutzer, die App fragt nun auch nach der Zustimmung zum App-Tracking. Der entsprechende Dialog führt den Nutzer direkt in die Einstellungen des App-Treckings, wo er der Twitter-App die Möglichkeit einräumen oder verwehren kann, das Nutzerverhalten zu tracken.

Twitter ist bei der Nachfrage noch unaufdringlich

Allerdings kommt die Nachfrage aktuell noch in einem unaufgeregten Ton daher, anders als etwa bei anderen sozialen Medien: Facebook versucht, seit Einführung des App-Treckings Nutzer von Instagram und Facebook mit einer möglichen kostenpflichtigen Nutzung der Plattformen zu erschrecken, um die Zustimmung für das App-Tracking zu bekommen.

Zuletzt deutete eine Erhebung an, dass nur rund 4% der Nutzer in den USA ihre Zustimmung zum App-Tracking unter iOS geben würden, wie wir in einer weiteren Meldung berichtet hatten. Damit ist diese Werbeform im Apple-Ökosystem faktisch kaputt. Twitter hatte vor einigen Wochen noch erklärt, dass das App-Tracking für den Kurznachrichtendienst von untergeordneter Bedeutung sei und man daher keinen Grund für eine emotionale Debatte sehe.

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Roman van Genabith
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