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iPhone Air Thumb

3. Mai 2026

Roman van Genabith

Wird das iPhone Air 2 der letzte Flachmann?

    • Sind superdünne Smartphones bei Kunden nicht gefragt?
    • Apples iPhone Air ist bekanntlich eher schwach gestartet.
    • Doch auch andere Hersteller werden ihre Flachmänner nicht gut los.
    • Apple könnte der einzige Hersteller sein, der noch eine Weile an diesem Formfaktor festhält und ihn technisch weiterentwickelt.

Der auf Weibo aktive Insider „Digital Chat Station“ berichtet, dass das aktuelle iPhone Air insgesamt nur knapp über 700.000 Aktivierungen erreicht habe, trotz mehrfacher Preissenkungen. Ein vergleichbares ultradünnes Gerät eines chinesischen Herstellers soll sogar lediglich rund 50.000 Aktivierungen erzielt haben. In der Folge gelten geplante Nachfolgeprojekte der Konkurrenz als wirtschaftlich nicht tragfähig und dürften eingestellt werden.

Bleibt das iPhone Air das letzte Flach-Phone?

Damit könnte das iPhone Air 2 als einziges ultradünnes Flaggschiff der kommenden Generation am Markt bleiben.

Bereits seit dem Marktstart im September 2025 kämpft das iPhone Air mit flauen Verkaufszahlen. Eine Analyse von KeyBanc spricht von praktisch nicht vorhandener Kundennachfrage. Gleichzeitig berichtete der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo, dass Zulieferer ihre Produktionskapazitäten bis Anfang 2026 um mehr als 80 Prozent reduzieren mussten. Inzwischen gilt die Fertigung des Modells als weitgehend eingestellt.

Die schwache Performance hat branchenweite Auswirkungen. Hersteller wie Xiaomi und Vivo sollen ihre eigenen ultradünnen Prototypentwicklungen gestoppt haben. Auch Samsung hat Berichten zufolge das Galaxy S26 Edge gestrichen, nachdem bereits das Vorgängermodell hinter den Erwartungen blieb.

Apple hält – vorerst – an Strategie fest

Trotz der Marktschwäche plant Apple offenbar weiterhin mit dem Formfaktor. Mehrere Quellen, darunter Nikkei Asia, Bloomberg und The Information, berichten übereinstimmend von einem Marktstart des iPhone Air 2 im Frühjahr 2027.

Die Verzögerung hängt demnach nicht nur mit den schwachen Verkaufszahlen zusammen, sondern auch mit einer neuen Launch-Strategie. Künftig sollen Standardmodelle wie das iPhone 18 und das iPhone Air 2 im Frühjahr erscheinen, während Pro-Modelle sowie ein faltbares iPhone weiterhin im Herbst vorgestellt werden.

Technische Überarbeitung geplant

Apple arbeitet offenbar an deutlichen Verbesserungen für das iPhone Air 2. Diskutiert werden unter anderem:

  • eine zusätzliche Ultraweitwinkel-Kamera neben der bestehenden 48-Megapixel-Hauptkamera
  •  ein niedrigerer Einstiegspreis
  • ein nochmals reduzierteres Gewicht
  • eine verbesserte Kühlung mittels Vapor-Chamber-Technologie
  • eine größere Batteriekapazität

Zudem soll ein besonders dünnes Face-ID-Modul integriert werden, um Platz für neue Komponenten zu schaffen. Auch beim Display könnte Apple neue Wege gehen und erstmals eine dünnere OLED-Technologie von Samsung einsetzen.

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