Sinnloser Tod von George Floyd: Tim Cook über Unruhen in den USA

Tim Cook auf September-Keynote 2018 - Apple

Tim Cook hat sich in einem ausführlichen Statement zu den aktuellen Unruhen in den USA geäußert, die durch den Tod von George Floyd ausgelöst wurden. In seiner Stellungnahme verweist er auf eine lange Geschichte des Rassismus in den USA und kündigt ein stärkeres Engagement Apples gegen soziale Ungleichheiten an.

Applechef Tim Cook hat sich nun erneut und ausführlicher über die aktuellen inneren Konflikte und Unruhen in den USA geäußert. Diese waren durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd ausgelöst worden. Cook sprach von einem sinnlosen Mord und ging im weiteren auf die momentane Rassismusdebatte in den USA ein.

Er beschwor den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Amerikaner und sprach über Apples Rolle in der momentanen Krise.

Lange Geschichte des Rassismus in den USA

In den USA habe der Rassismus eine lange und böse Geschichte, so der Applechef. Viel zu viele Menschen müssten noch heute mit täglicher Angst leben, auch wenn die Gesetze sich weiterentwickelt haben. 

Apple werde in noch größerem Umfang als bisher soziale Verantwortung übernehmen, man werde sein Engagement gegen Ungleichbehandlung in allen Gesellschaftsbereichen verstärken, etwa in Form von Spenden an gemeinnützige Stiftungen. Bei Apple verfolge man weiter das Ziel, durch Technologie Menschen dazu zu befähigen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und man setze dabei auf einen Ansatz der Vielfalt.
Das Statement ist aktuell prominent auf Apples Website platziert und kann dort nachgelesen werden. Apple hatte zuvor schon durch eine entsprechende Aktion auf seinem Livestream Beats1 Stellung zu den aktuellen Vorgängen bezogen, wie wir in einer früheren Meldung berichtet hatten.

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Roman van Genabith
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3 Kommentare zu dem Artikel "Sinnloser Tod von George Floyd: Tim Cook über Unruhen in den USA"

  1. marcxx 4. Juni 2020 um 15:59 Uhr ·
    Mensch ist Mensch egal welche Hautfarbe, sexueller Orientierung oder so was!!!! Aber anscheinend gibt es leider immer noch Menschen die meinem etwas besseres zu sein!!!! Traurige Welt und dumme Menschen ☝🏻☝🏻 sorry wenn ich das so direkt sagen muss aber ist echt so 🤷🏼‍♂️😡
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  2. Septimus 4. Juni 2020 um 19:01 Uhr ·
    Was haben der kleinkriminelle schwarze George Floyd und der weiße Tony Timpa gemeinsam? Beide verstarben an den Folgen einer überzogenen polizeilichen „Knee-hold“-Fixierung. Was unterscheidet sie? Während der schwarze George Floyd kontinental übergreifende Randale- und Plünderungsorgien bürgerkriegsähnlichen Ausmaßes auslöste, die seitens des liberalistischen Medien-Mainstreams mehr oder weniger sogar noch eine Rechtfertigung erfahren, verhallte Tony Timpas Tod am 10. August 2016 vergleichsweise unbemerkt.
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