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Paukenschlag: Cambridge Analytica ist insolvent – nach Facebook Skandal

Cambridge Analytica ist pleite. Man werde kurzerhand sämtliche Tätigkeiten einstellen, weil das Geschäft nicht mehr rentabel sei. Dies meldet die Datenanalyse Firma aus Großbritannien heute in einem ziemlich überraschenden Statement.

Ihr werdet das Unternehmen kennen: Es war jenes Datenanalyse Unternehmen, welches unter dem Facebook Skandal im Endeffekt womöglich mehr gelitten hat, als Facebook selber.

Das soziale Netzwerk Facebook hatte vor einigen Wochen bekanntlich eingeräumt, dass die Daten einer hohen zweistelligen Millionenanzahl an Nutzern missbraucht wurden und über Umwege an Cambridge Analytica gewandert sind. Diese hätten damit unter anderem maßgeblich die Brexit Abstimmungen in Großbritannien sowie die US-Präsidentschaftswahl 2016 beeinflusst, hieß es in Berichten.

Facebook

Soweit der Konsens. Während Facebook bislang lediglich einen Kursrutsch an der Börse und einige negative Schlagzeilen hinnehmen musste, wird das Unternehmen die Krise sehr wahrscheinlich auch weiterhin überleben, wenn nicht sogar in naher Zukunft völlig darüber hinweg sehen. Wie das eben oft so ist bei großen Konzernen. Doch Cambridge Analytica hat es nicht überlebt. Schon bald wird man die letzten Cents ausgeben müssen, man ist pleite.

Die Führung zeigt jedoch keine Reue und ist sogar der Meinung, man hätte der Firma falsche Anschuldigungen angehängt. Die Leute seien auf Tätigkeiten von Cambridge Analytica losgegangen, die nicht nur völlig legal gewesen, sondern auch weit verbreitet bei der Konkurrenz und in der Branche seien.

Over the past several months, Cambridge Analytica has been the subject of numerous unfounded accusations and, despite the Company’s efforts to correct the record, has been vilified for activities that are not only legal, but also widely accepted as a standard component of online advertising in both the political and commercial arenas […]

Trotz der Insolvenz könnte Cambridge Analytica jedoch partiell weiterbestehen. Die New York Times spekuliert etwa, dass einige Teile der Firma mit anderen fusionieren könnten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Lukas Gehrer
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4 Kommentare zu dem Artikel "Paukenschlag: Cambridge Analytica ist insolvent – nach Facebook Skandal"

  1. kalle 3. Mai 2018 um 18:42 Uhr ·
    Leider ist fratzenbuch nicht insolvent
    iLike 11
  2. Freude 3. Mai 2018 um 19:47 Uhr ·
    Die wollen nur den Schadensersatzforderungen durch diesen Trick entkommen und weitere Negativschlagzeilen mit stärkerer Personenpräsenz verhindern…
    iLike 9
  3. Tom 3. Mai 2018 um 19:55 Uhr ·
    Blablabla….. die Nachfolger-Firma heißt dann eben Analytica-Cambridge. Oder glaubt jemand dass damit der Datenhandel aufhört?
    iLike 7
  4. Gast 3. Mai 2018 um 21:12 Uhr ·
    Emerdata…… schon gegründet , alke Besitzer und Vorstände und leitende sind die gleichen Leute. Geht genau so weiter wie der alte Betrieb da kennen die nix. So geht man mit Daten und dem gemeinen Volk um , alles nur Ameisen in einem Käfig. Der nächste Präsident brauch wieder solche Firmen für <fake mail Trump fickt sich gerade selbst ins Knie mit Pornoelse. England 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 ist noch in der Brexit Krise und dreht sich etwas wieder nach Euro.
    iLike 5

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