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Öffnung von iMessage: Die EU befragt die Nutzer

EU-Flagge - Symbolbild

Die EU befragt Nutzer und Konkurrenten von Apples Diensten zu ihrer Meinung zu iMessage. Auch zu anderen Onlinediensten von Tech-Firmen wurden Fragebögen versandt. Die EU-Kommission reagiert damit auf Apples Versuch, sich der Regulierung von iMessage durch den DMA zu entziehen.

Dass die EU auf Apples Manöver reagieren musste, war klar, nun ist auch bekannt, wie diese Reaktion aussieht: Apple hatte behauptet, sein Nachrichtenprotokoll iMessage habe innerhalb der EU weniger als 45 Millionen Nutzer, Apfelpage.de berichtete. Das ist der Schwellwert, oberhalb dessen Dienstebetreiber als Gatekeeper gelten und besonderen Regulierungsmaßnahmen unterworfen sind, das würde für Apple bedeuten, iMessage für Dritte öffnen zu müssen. Dass Apple tatsächlich unterhalb dieser Grenze liegt, ist kaum wahrscheinlich, der iMessage-Dienst hat geschätzte eine Milliarde Nutzer weltweit.

Die EU befragt Nutzer und Konkurrenten

Nun hat die EU begonnen, stichprobenartig Nutzer von iMessage und Apples Wettbewerber zur wahrgenommenen Bedeutung von iMessage und den Nutzungsgewohnheiten zu befragen, wie Agenturen melden. Nicht nur zu Apples Produkten laufen Befragungen, diese haben auch die Relevanz für Nutzergruppen von Microsofts Edge, Bing und der Werbeplattform von Microsoft zum Thema.

Die Umfrage muss innerhalb vergleichsweise knapper fünf Tage beantwortet werden, die Kommission gibt sich fünf Monate Zeit, eine abschließende Antwort auf Apples Ablehnung der Regulierung zu finden. Der App Store wird ziemlich sicher unter die neuen Bestimmungen des Digital Markets Acts fallen, damit dürfte Sideloading in der EU unter iOS 17 kommen.

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Roman van Genabith
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10 Kommentare zu dem Artikel "Öffnung von iMessage: Die EU befragt die Nutzer"

  1. Jar 10. Oktober 2023 um 17:05 Uhr ·
    Braucht man keine Nutzer fragen. Keiner will das. Wer ein offenes will nutzt (auch oder nur) WhatsApp
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    • Roman van Genabith 10. Oktober 2023 um 17:06 Uhr ·
      Sehr falsch. Ich will das, beispielsweise. Und genügend andere Nutzer wollen das. Von daher, ein sehr sinnvoller Schritt, eine Nutzerbefragung.
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      • Thomas 10. Oktober 2023 um 17:14 Uhr ·
        Dann Kauf dir nen Android Ziegel.
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  2. Thomas 10. Oktober 2023 um 17:15 Uhr ·
    EU 🤮
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  3. Nik 10. Oktober 2023 um 17:29 Uhr ·
    Die EU hat den Arsch voller Probleme und widmet sich solchem irrelevanten Hafenkäse. OK – die Krümmung der Gurken hat sie auch reguliert… von da her…
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  4. mplusm 10. Oktober 2023 um 17:53 Uhr ·
    Um ehrlich zu sein funktioniert bei mir WhatsApp viel zuverlässiger als iMessage. Nie Probleme mit WhatsApp aber mit dem Apple Messenger schon. Von dem her kann man auf iMessage gut verzichten.
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  5. ä 10. Oktober 2023 um 19:00 Uhr ·
    Ich nutze Apple weil es ein geschlossenes System ist. Wer ein offenes System will hat genügend Auswahl. Man sollte meinen dass die EU wichtigeres zu tun hat.
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  6. Nik 10. Oktober 2023 um 19:29 Uhr ·
    EU = Bevormundung everywhere.
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  7. Chrisnie 12. Oktober 2023 um 00:32 Uhr ·
    iMessage ist sicher und super einfach, falls hemand die Nachricht nicht per Internet bekommt kann man es grad per SMS schicken
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  8. Erwin 12. Oktober 2023 um 17:39 Uhr ·
    Woher bezieht „die EU“ denn die Kontaktdaten der „Nutzer von iMessage und Apples Wettbewerber(n)“?
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