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Nächster weg: Apple-Chipdesigner geht zu Microsoft

Apple hat noch einen seiner Chipdesigner an die Konkurrenz verloren: Mike Filippo verfügte über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen mit der ARM-Architektur, auf der die neuen Apple Silicon-Chips und auch die A-Series-Prozessoren basieren. Er wird in Apples Reihen fehlen.

Apple muss einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen: Mike Filippo verlässt das Unternehmen. Er wechselt zu Microsoft, wo man die Vorteile selbst entwickelter beziehungsweise adaptierter Prozessoren auch erkannt hat. Dort wird er bam Design neuer Chips für Azure-Server arbeiten, die Business-Cloud von Microsoft, die teils auf angepasster Hardware läuft, das berichtet die Agentur Bloomberg.

Apple verliert weiteren ARM-Spezialisten

Mike Filippo kam 2019 zu Apple, zuvor verbrachte er gut zehn Jahre bei ARM, er half bei der Entwicklung verschiedener Kerne, die hundertmillionenfach in Smartphones zum Einsatz gekommen sind, darunter des Cortex-A76, Cortex-A72 und Cortex-A57.

Zuletzt war er bei ARM an der Entwicklung der 7nm-Strukturbreiten beteiligt. Darüber hinaus arbeitete er zuvor auch bereits bei AMD und Intel. Er ist nicht der erste Abgang aus Apples Chipentwicklungsteams, zuletzt haben dort einige Leistungsträger ihren Hut genommen. Ein besonders schmerzlicher Verlust bedeutet der Weggang von Jeff Wilcox, wie wir in einer weiteren Meldung berichtet hatten. Er leitete die Mac-Systemarchitektur. Wilcox ging ausgerechnet zu Intel.

Wieso aktuell so viele Experten Apple den Rücken kehren, ist nicht klar. Ob sich dieser Verlust an Know-How perspektivisch auf die Apple-Chips auswirken wird, muss ebenfalls noch abgewartet werden.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Nächster weg: Apple-Chipdesigner geht zu Microsoft"

  1. jar 13. Januar 2022 um 08:24 Uhr · Antworten
    Berichtet ihr jetzt über jeden Wechsel in der Chip Entwicklung? Das ist? Ganz normal das täglich Leute kommen und gehen, bei Zehntausenden Mitarbeitern
    iLike 4
    • Hans 13. Januar 2022 um 08:35 Uhr · Antworten
      Ich glaube du hast den Artikel nicht verstanden. Es geht hier nicht um Zehntausende oder um Herr XY, sondern um hochspezialisierte Fachkräfte in Führungspositionen, die man nicht mal eben so ersetzen kann.
      iLike 4
      • Raider 13. Januar 2022 um 09:50 Uhr ·
        Hochspezialisierte Fachkräfte in Führungsposition, wie du sie nennst, sind ganz einfach zu ersetzen! Merkt kein Mensch, ob da einer fehlt oder nicht!
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      • Aydin Appleseed 14. Januar 2022 um 10:46 Uhr ·
        Bin da nicht so sicher. Am Ende sind es neunmal eben die Führungskräfte (mittels Macht/ Überblick), die den Unterschied machen.. Irgendwo muss ja der Grund liegen, wieso manche Unternehmen bessere Produkte herstellen als andere 🤔 Könnte mir daher schon vorstellen, dass es bei einer bestimmten Zahl an Abgängern aus Schlüsselpositionen auch eine Wirkung hat. Kommt natürlich auch darauf an, wie diese Abgänge durch neue Leute kompensiert werden. Nur diese müssen auch erstmal in die bei Apple übliche Arbeitsweise eingearbeitet werden…
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  2. Bellerophon 13. Januar 2022 um 08:31 Uhr · Antworten
    @jar: Naja, es ist schon Wichtig, dass man mitbekommt, dass Chip-Entwickler gehen! Wir erwarten die nächste Generation, da hilft es zu verstehen, warum es dvtl. länger dauern wird, bis die nächste Generation der M-Prozessoren kommt.
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