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Nach Tim Cook: Auch betroffener Serverhersteller fordert Gegendarstellung von Bloomberg in Chip-Affäre

Nicht nur Tim Cook erregt sich an der Chip-Affäre um manipulierte Mainboards in iCloud-Servern, auch die von den Bloomberg-Story in Verdacht gebrachte Herstellerfirma ist wenig erbaut von der Geschichte und hat sich nun Cooks Forderungen angeschlossen.

Die Geschichte, mit der Bloomberg, die bekannte Wirtschaftsnachrichtenagentur, vor ein paar Wochen Aufmerksamkeit erregte, ist noch nicht vollkommen aufgeklärt. Klar ist nur, dass es inzwischen mehr Bedenkenträger als Befürworter der Behauptung gibt.

Nun hat sich auch ein weiterer von den Berichten betroffener Akteur in die Debatte eingeschaltet. Super Micro Computer, ein Hersteller von Platinen, der angeblich manipulierte Mainboards vertrieben hatte, fordert nun genau wie vorher Tim Cook Bloomberg auf, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen.

Super Micro Computer: Bloomberg verunsichert unsere Kunden

In einem Statement Statement erklärte Super Micro Computer, man verlange von Bloomberg, die ungerechtfertigten Unterstellungen zurückzunehmen. Mit seinen Berichten habe die Agentur unwahre Behauptungen verbreitet, ohne den geringsten Beweis vorgelegt zu haben.

Super Micro Computer produziere Weltklasse-Server- und Speicherlösungen, doch die jüngsten Berichte sorgten für Verwirrung und Verunsicherung bei Kunden und schade somit sowohl den Kunden als auch der Firma.

Bloomberg habe nicht ein einziges kompromittiertes Mainboard vorgelegt.

Keine Malware sei entdeckt worden und keine Behörde habe sich an das Unternehmen gewandt. Man erwarte, dass Bloomberg die Verantwortung übernimmt und sich von den Behauptungen distanziere, so CEO Charles Liang.

Ähnliches hatte zuvor auch Tim Cook und der CEO von Amazons WebServices verlangt.

Ob Bloomberg sich zu den Vorgängen noch einmal äußert, bleibt zu diesem Zeitpunkt unklar.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Nach Tim Cook: Auch betroffener Serverhersteller fordert Gegendarstellung von Bloomberg in Chip-Affäre"

  1. Tom 23. Oktober 2018 um 11:48 Uhr ·
    Also ohne Beweise ist so eine Behauptung schon dreist. Das zeigt wie einfach „manipuliert“ werden kann. Sei es Aktienkurse, unliebsame Konkurrenz, ec… Vielleicht sollte damit ja auch nur Bloombergs Reputation in Frage gestellt werden?!
    iLike 6
    • Wiepenkathen 23. Oktober 2018 um 15:58 Uhr ·
      Die Reputation zieht Bloomberg kräftig selbst nach unten. 👎🏽
      iLike 3

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