Nach Apple und Twitter: Google plant Exodus aus dem Home-Office – ein bisschen

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Auch für die Mitarbeiter von Google heißt es demnächst wieder: Großraumbüro statt Home-office. Allerdings wird die Heimarbeit wohl in Zukunft ein stets präsenter Modus im gesamten Unternehmen bleiben. Zuvor hatte Apple bereits damit begonnen, die Mitarbeiter wieder in die Standorte und an ihre Schreibtische zu rufen.

Niemand will sich nachsagen lassen, bei der Rückkehr aus dem Lockdown und der Arbeit von daheim die Gesundheit der Mitarbeiter aufs Spiel zu setzen, entsprechend vorsichtig ist auch die Mitteilung von Googles CEO Sundar Pichai formuliert. Die Rückkehr zur Arbeit in den Büros werde langsam und Schritt für Schritt erfolgen, solle aber bereits im Juli beginnen. Anfang übernächsten Monats sollen zumindest die, die das Büro vermissen, wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können. Allerdings wird es wohl noch lange Zeit recht einsam zugehen in den Standorten, da zu jeder Zeit nur rund 10% der Mitarbeiter physisch anwesend sein sollen.

Google-CEO: Zufällige Begegnungen auf Arbeit sind wichtig

Die Rückkehr in die Büros werde sich wohl noch bis Ende des Jahres hinziehen. Gleichzeitig führt der zeitweise Zwang zum Home-Office wohl zu grundsätzlich mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes bei Google. Wer in Zukunft in Heimarbeit tätig sein möchte, könne dies tun, heißt es. Twitter ging sogar noch weiter, dort könnte das Home-Office zur neuen Unternehmenskultur werden, Apfelpage.de berichtete.

Das geht Sundar Pichai allerdings zu weit: Die physische zufällige Begegnung am Arbeitsplatz sei wichtig, so der Google-Chef. Viele gute Ideen seien so entstanden. Apple hatte bereits zuvor begonnen, Schritt für Schritt seine Büros wieder zu öffnen, wie wir in einer weiteren Meldung berichtet hatten. Das Unternehmen hatte sich von allen Tech-Giganten auch mit am schwersten mit dem Home-Office getan, das hatte sich schon früh abgezeichnet.

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Roman van Genabith
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