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Mit Hama Smart Home das Portemonnaie entlasten | Produkt-Check

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Die steigenden Energiepreise erfordern von einem Großteil der Bevölkerung effektive Maßnahmen, um die Kosten nachhaltig in Zaum zu halten. Ich zeige euch anhand exemplarischer Produkte von Hama Smart Home, wie ihr dies mit intelligenter Elektronik erreichen könnt.

*Danke an Co-Autor Alex für die Unterstützung!*

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen zunehmend und im Zuhause wird es frischer. Um es dennoch kuschelig warm zu haben, stellt ihr eure Heizung hoch. Ist doch klar. Aber jetzt kommt das Problem: Die Energiekosten sind so erheblich in die Höhe geschnellt, dass sich manch einer vor dem Heizen fürchtet. Um nicht mit zwei Pullovern und einer Daunenjacke den Winter zu verbringen oder ihn mit einer Dauergrippe zu erleben, gibt es eine Lösung: die smarte Heizungssteuerung von Hama. Damit ihr die weiteren Energiekosten nicht aus den Augen verliert, hilft die Steckdose mit Verbrauchsmessung. Doch was sind unsere Erfahrungen mit den Produkten?

Smartes Heizkörperthermostat und Fensterkontaktsensor

Leichte Installation ohne viel Schnick-Schnack: Dafür steht Hama

Dem smarten Heizkörperthermostat von Hama liegt eine Kurzanleitung bei, die anhand einer Bilderreihe zeigt, wie die Installation ablaufen soll. Ganz ohne Text kann die rein bildliche Darstellung etwas ungewohnt sein. Im Zweifel kann man sich auf der Hama-Website zu jedem Produkt eine Komplettanleitung mit Text sowie auf YouTube diverse Einrichtungsvideos ansehen. Dafür ist die gesamte Installation über die App sehr intuitiv und führte in unserem Fall zu keinen Problemen. Ich schätze, dass auch Technik-Einsteiger mit dem gesamten Einrichtungsprozess sehr gut zurechtkommen.

Das Thermostat selbst hat eine hervorragende Qualität und angenehme Haptik. Ein paar integrierte LEDs zeigen die eingestellte Temperatur und weitere Informationen an. Der Befestigungsring, mit dem man das Thermostat an die Heizung schraubt, ist aus Metall. Das gefällt uns. Zudem liegen Adapter bei, damit es auch auf verschiedene Heizkörper passt – leider nicht auf alle. Bei Kollege Alex sind etwa alte „Herz“-Heizungen verbaut, er benötigt einen weiteren Adapter aus dem Baumarkt.

Das Thermostat kommt in schlichtem Design sowie einer nützlichen Status-LED. Aufgrund der geringen Größe der Basisstation findet sie überall unauffällig Platz.

Das Thermostat kommt in schlichtem Design sowie einer nützlichen Status-LED. Aufgrund der geringen Größe der Basisstation findet sie überall unauffällig Platz. (Bild: Alexander H.)

Automationen und intelligente Szenen: Der Schlüssel zum Energiesparen

Eine kluge Entscheidung von Hama war, die beliebtesten Smart-Home-Systeme breitflächig zu unterstützen: Ihr könnt Hama Smart Home nativ über Alexa, Google Assistant, Siri Shortcuts und Home Connect Plus nutzen. Mit Homebridge klappt auch die Integration in HomeKit, da die Hama-Produkte Tuya-kompatibel sind (zum Hilfeartikel von Hama). Anschließend sind euch keine Grenzen gesetzt, um Automatisierungen – etwa in Form von Heizplänen – zu erstellen. Die Hama-App bietet ebenfalls genug Funktionen sowie einen intuitiven Guide, um mit wenigen Klicks smarte Szenen und Co. anzulegen.

Verständlich und übersichtlich gelöst: Automationen in der Hama-App

Verständlich und übersichtlich gelöst: Automationen in der Hama-App (Screenshots: Alexander H.)

Durch die automatisierte Heizungssteuerung und andere smarte Funktionen erreicht ihr eine erhöhte Energieeffizienz, die eure Heizkosten nachhaltig reduziert. Mit der entsprechenden Geofencing-Automation erkennen Smart-Home-Heizungssteuerungen wie die von Hama, ob jemand zu Hause ist oder nach Hause kommt. Ist keiner da, stellt sich die Heizung automatisch herunter. Außerdem könnt ihr sie von überall aus ein- und ausschalten oder die Temperatur anpassen – per App oder Sprache.

Neben den Energie- und damit Kosteneinsparungen profitiert ihr außerdem von nützlichen „Nebenfunktionen“ wie dem automatischen Kalkschutz: Im Sommer öffnet sich das Thermostat regelmäßig, um das Ventil vor Verkalkung und teuren Reparaturarbeiten zu bewahren. Seid ihr im Urlaub oder brecht überraschend direkt vom Job zu einem Wochenendausflug mit den Kollegen auf, heizen die Thermostate nicht unnötig durch. Außerdem wechselt die Heizung bei Temperaturen unter 5 °C in den Frostschutzmodus.

Smart gelüftet: Der Hama Kontaktsensor macht’s möglich

Das richtige Lüften ist ein Schlüsselelement, um unnötiges Energieverschwenden zu verhindern. Kurzes Stoßlüften statt Kippen ist die Devise. Der Tür-/Fensterkontakt von Hama unterstützt hier zusätzlich. Man kann ihn am Fenster befestigen und so konfigurieren, dass das Heizungsventil schließt, sobald ihr das Fenster öffnet. Eine wirklich brauchbare Sache.

Auch der Sensor ist gut verarbeitet und lässt sich einfach installieren – sowohl anhand des Guides in der App als auch anhand einer Kurzanleitung. Beim Einbau der Batterien mussten wir zunächst etwas experimentieren, bis wir das Batteriefach freilegen konnten. Auch muss man einfallsreich sein, wenn es um die Platzierung des Sensors geht: Er sollte möglichst eben verbaut sein und auf einer Höhe mit dem Gegenstück. Auch wenn das starke Magnetfeld des Sensors Ungenauigkeiten bei der Anbringung (ca. 1-2 cm) verzeiht, sollte die Architektur eurer Wohnung die Installation grundlegend hergeben. Ein Hinweis noch: Im Stromsparmodus wird der Fensterkontakt immer als „Offline“ angezeigt, was die Funktion aber nicht einschränkt.

Korrekt installiert erkennt der Kontaktsensor, wenn eine Tür oder ein Fenster geöffnet ist.

Korrekt installiert erkennt der Kontaktsensor, wenn eine Tür oder ein Fenster geöffnet ist. (Bild: Alexander H.)

Smarte WLAN-Steckdose

Es geht noch mehr: Steckdose mit Verbrauchsmessung

Zweifelsohne ist das Thema „Heizkosten“ in diesem Winter zentral. Doch natürlich fallen auch durch Computer, Luftreiniger, Weihnachtsbeleuchtung und Co. Energiekosten an. Was jetzt? Unser ultimativer Tipp hierzu: Probiert eine smarte Steckdose aus. Bei Hama Smart Home gibt es sogar eine Variante mit Verbrauchsmessung. Damit könnt ihr den Stromfluss nicht nur fernsteuern oder ohne großes Zutun abschalten, sondern auch unerwartete Stromfresser identifizieren. Das können zum Beispiel Geräte mit energiehungrigem Standby-Modus oder alte Haushaltsgeräte sein. Das kommt der menschlichen Bequemlichkeit enorm zugute und hilft effektiv beim Sparen.

Die Installation und Einrichtung sind dabei genauso selbsterklärend wie bei der Heizungssteuerung. Eine Bridge braucht ihr dagegen nicht: Die Steckdosen lassen sich automatisch mit eurem Wifi-Router verbinden. Auch hier kommen die üblichen Smart-Home-Systeme Alexa und Co. zum Einsatz.

Vielseitig einsetzbar

Ihr könnt die Steckdose nach Uhrzeiten programmieren oder Automatisierungen erstellen, um den Teuerschock durch die drastische Erhöhung der Energiepreise ein wenig abzudämpfen. Ihr könnt beispielsweise bestimmen, dass eure Home-Office-Ausstattung ab 18 Uhr vom Strom getrennt wird, um den Standby-Verbrauch einzusparen. Und wenn ihr den Strom selbst an- und abschalten wollt, geht das mit einem Klick in der App erheblich einfacher als hinter einen Schrank oder unter einen Tisch zu kriechen.

Und in puncto Strommessung kommt ihr in den Genuss von Push-Nachrichten. Sollte der Stromverbrauch von einem Gerät über oder unter einem von euch fixierten Wert liegen, werdet ihr darüber informiert. Meine Lieblingsanwendung: Ich werde darüber in Kenntnis gesetzt, wenn die Waschmaschine ihr Programm beendet hat und nur noch etwas Restenergie für den Knitterschutz benötigt.

Zwar behebt die WLAN-Steckdose von Hama den Kabelsalat nicht, macht dafür aber jedes Gerät smart.

Zwar behebt die WLAN-Steckdose von Hama den Kabelsalat nicht, macht dafür aber jedes Gerät smart. (Bild: Alexander H.)

Unser Fazit: Sicher, kompakt und nachhaltig kostensparend

Ein wichtiger Punkt bei allen Smart-Home-Produkten ist die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses muss natürlich stimmen. Bei Anbietern wie Hama ist das der Fall. Zunächst überzeugen die bauliche Qualität und die einfache Installation, was vor allem Einsteiger begeistern wird. Zudem sind die Preise sehr fair und stehen im Vergleich zu manchen Konkurrenten besonders gut dar. Nicht zu vergessen: Die Anfangsinvestitionen kann man hinsichtlich des Einsparungspotentials schnell wieder reinholen. Somit geht die Rechnung auf.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Sicherheit: Smart-Home-Systeme müssen den höchsten Sicherheitsstandards genügen, was sich beispielsweise dadurch ausdrückt, dass die Lagerung der Daten nur auf deutschen Servern erfolgt. Auch ich persönlich vertraue in Sachen Smart-Home eher europäischen – oder besser noch deutschen – Unternehmen. Und wie sieht es mit der Optik aus? Ihr wollt keine großen, unschönen Installationen im Heim haben, die viel Platz wegnehmen und das Interieur verschandeln. Verlässliche Anbieter wie Hama beachten dies bei ihrem Produktdesign. Stecker und Einbauten fallen kaum auf. Rundum smart.

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Valentin Heisler
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