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Ming-Chi Kuo will nicht mehr über Apple spekulieren: Star-Analyst sucht neue Ufer

Ming-Chi Kuo / 9to5Mac

Ming-Chi Kuo verlässt KGI Securities. Damit verliert das Unternehmen seinen Star-Analysten und die Gerüchteküche um Apple eine ihrer bekanntesten Stimmen. Noch ist unklar, wer das Vakuum künftig ausfüllen wird.

Es ist eine einschneidende Änderung, die sich für das schnelldrehende Großwettersystem Apple-Spekulationen ergeben hat: Ming-Chi Kuo, einer der, wenn nicht der bekannteste Analyst für alles, was mit Produkten aus Cupertino zu tun hat, verlässt seinen Brötchengeber KGI Securities.

Er war dort über sechs Jahre beschäftigt und hat sich im Laufe der Zeit einen immensen Ruf als Apple-Bescheidwisser erworben, wenn er auch längst nicht immer richtig gelegen hat.

Dennoch, seine Analysen haben oft genug den Weg skizziert, den Apple später auch tatsächlich eingeschlagen hat.

Ming-Chi Kuo möchte nicht mehr über Apple spekulieren

Natürlich arbeiten bei KGI noch mehr Leute, das Unternehmen ist schließlich eins der größten Analystenbüros Taiwans, im öffentlichen Fokus stand allerdings stets Kuo.

Der hatte vor seiner Zeit bei KGI bei der Digitimes gearbeitet. Von dort brachte er auch seine Kontakte in die Lieferkette Apples mit. Genau diese könnten auch ein Grund für das Ende seiner Karriere als Apple-Spekulationstaktgeber sein.

Es wird gemunkelt, möglicherweise seien die Quellen Kuos unlängst ausgetrocknet worden. Apple hatte zuletzt auch eine schärfere Gangart gegen Leaks kommuniziert, bezog diese allerdings eher auf Apple-Mitarbeiter in den USA.

Kuo möchte sich künftig nicht mehr mit Spekulationen rund um Apple aufhalten. Dem Vernehmen nach zieht es ihn ins analytische Umfeld von Schwellen- und Entwicklungsmärkten.

Was bedeutet das für die Apple-Gerüchtelandschaft

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Kurz gesagt: Sie wird sich ändern. Über kurz oder lang wird ein anderer oder eine Gruppe anderer Analysten die Position und den Stellenwert einnehmen, der bislang Ming-Chi Kuo zukam. Dieser hatte etwa sehr treffsicher über die TrueDepth-Kamera des iPhone X oder die Apple Watch Series 3 spekuliert.

Es gibt indes viele Apple-Analysten, von denen sich einige zuletzt verstärkt einen wahrnehmbaren Ruf erworben haben. Es wird indes noch dauern, bis sie sich in vergleichbarer Weise profilieren können.

Es wird interessant sein zu beobachten, welche Stimmen sich nun erheben, die zuvor womöglich nicht vernommen werden konnten.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Ming-Chi Kuo will nicht mehr über Apple spekulieren: Star-Analyst sucht neue Ufer"

  1. Philipphallo2 30. April 2018 um 13:01 Uhr ·
    Schon komisch irgendwie dann ohne ihn. Bin so gesehen mit ihm aufgewachsen
    iLike 4
  2. neo70 30. April 2018 um 15:33 Uhr ·
    Gute Entscheidung 😃.
    iLike 6
  3. fipiblitz 30. April 2018 um 15:55 Uhr ·
    Traurig, wir werd n Ihn sehr vermissen. Was soll jetzt nur aus Apple werden?
    iLike 5
  4. hnk 30. April 2018 um 16:58 Uhr ·
    Wurde von Apple angeheuert, getreu dem Motto: wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm 😉
    iLike 2
  5. Nicolas 30. April 2018 um 18:23 Uhr ·
    ohne leaks wirds wenigstens wieder spannend ;)
    iLike 10

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