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29. April 2026

Roman van Genabith

MagSafe am iPhone vor dem Aus? Leaker streut erstaunliche Prognose

    • Plant Apple das Ende von MagSafe am iPhone?
    • Angeblich sind unternehmensinterne Debatten über die Zukunft der magnetischen Unterstützung für Wireless Charging losgebrochen.
    • Die Spekulation ist völlig neu in der Gerüchteküche, allerdings hat Apple sich früher schon von jahrelang gepflegten Features verabschiedet.

Apple evaluiert laut einem Gerücht intern die Zukunft von MagSafe beim iPhone. Demnach wird aktuell abgewogen, ob die Magnetlösung weiterhin fester Bestandteil aller regulären Modelle bleiben soll oder die Verfügbarkeit perspektivisch eingeschränkt wird.

MagSafe wurde 2020 mit dem iPhone 12 eingeführt und ermöglicht magnetisches Laden sowie die Nutzung von Zubehör wie Hüllen, Wallets oder Ladegeräten. Seitdem hat sich rund um die Technologie ein umfangreiches Zubehör-Ökosystem entwickelt. Intern soll Apple ursprünglich sogar über eine Ausweitung auf andere Geräteklassen wie das iPad Pro nachgedacht haben, entsprechende Pläne wurden jedoch nie umgesetzt.

Ist MagSafe Apple zu teuer geworden?

Nach Angaben eines Leakers wird nun vor allem über Kosten und Nutzen der integrierten Magnetkomponenten diskutiert. Die Debatte dürfte auch durch jüngste Produktentscheidungen beeinflusst sein. So kam das iPhone 16e ohne MagSafe auf den Markt, was auf Kritik stieß. Apple reagierte darauf und brachte die Funktion beim iPhone 17e wieder zurück.

Ein vollständiger Verzicht auf MagSafe gilt derzeit als unwahrscheinlich. Allerdings könnten künftige Modelle unterschiedlich ausgestattet sein. So wird etwa beim erwarteten faltbaren iPhone Ultra spekuliert, dass aus Platzgründen auf die Magnetlösung verzichtet wird. Das Gerät soll besonders dünn ausfallen, was die Integration der Technik erschweren könnte.

Auch eine strategische Neuausrichtung ist denkbar. Apple könnte MagSafe stärker auf Premium-Modelle beschränken oder vermehrt auf Zubehörlösungen setzen, bei denen die Magnetringe in Hüllen integriert sind. Gleichzeitig basiert der neue Branchenstandard Qi2 technisch auf MagSafe, was gegen ein vollständiges Aus der Technologie spricht. Auch wurde das magnetische Andocken am Charger inzwischen von anderen Herstellern aufgegriffen, Apple würde durch eine Streichung nicht sehr gut aussehen.

Erinnerungen an 3D Touch

Ausgeschlossen ist ein solcher Schritt aber nicht: Apple hat früher schon Features gestrichen, die lange Jahre als selbstverständlicher Funktionsumfang von iPhones gesehen wurden, zu nennen wäre hier etwa 3D Touch. Für Nutzer, die sich nicht mehr erinnern: Die Funktion ermöglichte das Aufrufen von Kontextfunktionen durch festeres Drücken aufs Display, wobei es zwei Druckstufen gab.

Auch 3D Touch wurde für Entwickler geöffnet und Apple hoffte auf zahlreiche Implementierungen. Tatsächlich boten diverse Apps zwar 3D Touch-Verknüpfungen für das App-Icon auf dem Homescreen, eine signifikante In-App-Verbreitung stellte sich aber nicht ein. Schließlich kappte Apple 3D Touch mutmaßlich auch aus Kostengründen: Die zusätzliche Displayschicht zur UmsetzungUmsetzung der druckbasierten Bedienung wurde Apple zu teuer, da sie den Aufbau der Panels komplizierter gemacht hatte.

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