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macOS Monterey: Diese Features kommen nicht für Intel-Macs

macOS Monterey - Apple

macOS Monterey ist da und das Update bringt eine Reihe neuer Funktionen. Nicht alle sind allerdings auf allen Modellen verfügbar. Verschiedene Features bleiben den Modellen mit Apple Silicon vorbehalten, von denen es inzwischen eine ganze Menge gibt. Teils ist das nachvollziehbar, teils aber auch sicher Teil der Vertriebsstrategie.

macOS Monterey kann jetzt geladen werden. Die neue Systemversion steht seit gestern für alle Nutzer kompatibler Macs zum Download bereit. Monterey kommt mit einigen neuen Features, doch nicht alle Neuerungen stehen allen Nutzern zur Verfügung. Nutzer mit Intel-Macs müssen einige Abstriche machen.

Was auf Intel-Macs alles nicht läuft

Der Porträtmodus kommt jetzt auch für Facetime und zeichnet den Hintergrund des Mac-Nutzers unscharf – allerdings: Nur am Apple Silicon-Mac.

Die Karten-App am Mac hat ebenfalls Neuerungen erhalten. Die interaktive Ansicht macht die Welt zu einem drehbaren Globus, der von oben aus betrachtet werden kann. Zudem sind neue Detailansichten bestimmter Regionen und Metropolen wie London, San Francisco oder Los Angeles hinzugekommen. Auch diese zusätzlichen Modi in Karten stehen nur auf M-Serie-Macs zur Verfügung.

Durch das Zusammenfügen verschiedener Aufnahmen können neue, AR-inspirierte fotorealistische Bilder erstellt werden. macOS Monterey bietet hierfür eine Systemfunktion, die den Prozess vereinfacht und beschleunigt. Das geht einerseits am Apple Silicon-Mac und andererseits am Intel-Mac, der allerdings wenigstens 16 GB Arbeitsspeicher und vier GB VRAM aufweisen muss, was nur auf wenige Konfigurationen zutrifft.

Die Diktieren-Funktion kann unter macOS Monterey auch offline genutzt werden, was den Datenschutz stärkt, sowie ohne zeitliches Limit. Beides geht am Intel-Mac nicht, hier ist das Diktat zudem auf maximal eine Minute beschränkt. Auch die verbesserte Sprachausgabe von Texten in weiteren skandinavischen Sprachen ist nur am M-Series-Mac verfügbar.

Live Text sollte zunächst auch nur für den Apple Silicon-Mac kommen, immerhin: Hier hat Apple nachgebessert und bietet das Feature jetzt auf Abruf auch auf Intel-Systemen an.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "macOS Monterey: Diese Features kommen nicht für Intel-Macs"

  1. Zapple 26. Oktober 2021 um 11:50 Uhr ·
    So werden Unterschiede gemacht. Strafe für alle Intel Mac Nutzer 😫😫😖😣
    iLike 6
    • GeTho 26. Oktober 2021 um 12:59 Uhr ·
      Naja, Silicon-Chips sind einfach leistungsfähiger. Was bringt mir die Funktion auf dem Intel-Mac wenn es dann Performanceeinbußen gibt 😬
      iLike 6
      • Groby 26. Oktober 2021 um 20:04 Uhr ·
        Ihr wollt mir doch nicht erzählen das ein Intel Core i9 der 10 Generation nicht dazu in der Lage wäre die Performance abzurufen um die Neuerungen darzustellen. Für mich ist das alles gemacht und Verarschung am Kunden. Als wenn Apple das nicht auch an einen Intel Chip angleichen könnte. Echt traurig, so kann man sich auch Kunden vergraulen…
        iLike 3
      • Roman van Genabith 26. Oktober 2021 um 20:08 Uhr ·
        Nun, ich bin der erste, der Apple immer kritisch betrachtet, man kennt mich, in dem Fall muss ich allerdings sagen: auch wenn Intel-Chips natürlich gewisse strategische Vorteile bieten können, auch bedingt durch die Architektur, an der Leistung der neuen M1-Varianten ist nicht zu rütteln. Die sind tatsächlich, wie sie sind, was auch die verschiedenen Benchmarks deutlich zeigen. Natürlich muss der Kunde für sich genau betrachten, welches Hardwareprofil und welche Leistung er braucht.
        iLike 0
  2. Dieter 26. Oktober 2021 um 15:08 Uhr ·
    Kein Grund für mich jetzt einen neuen Mac mini zu kaufen mit dem M1 Chip, auch wenn die Strategie von Apple ist.
    iLike 0

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