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macOS Big Sur-Systemwiederherstellung kann M1-Macs unbrauchbar machen

macOS Big Sur kann Macs mit M1-Prozessor unbrauchbar machen, wenn Nutzer versuchen, die Rechner neu aufzusetzen. In dem Fall tritt bei manchen Nutzern im Verlauf des Installationsprozesses ein Fehler auf, die Rechner können anschließend nicht mehr benutzt werden. Es gibt keine leichte Lösung für das Problem.

Apples neues Betriebssystem für den Mac Big Sur hat noch verschiedene Fallstricke, die den Betrieb zu einem Wagnis machen können. Einer davon erwischt Nutzer, die versuchen, ihren Mac neu aufzusetzen. Das trifft wahrscheinlich eher wenige Anwender, für manche gehört dieser Schritt allerdings zum Standardvorgehen beim Neukauf eines Mac. Ein Nutzer beschrieb das Drama im Forum von MacRumors. Er installiert nach dem Neukauf eines Mac grundsätzlich macOS komplett neu, um sich von allen vorinstallierten Programmen wie GarageBand und iMovie zu trennen und mit einem komplett frischen System zu starten.

Ob sinnvoll oder nicht, dieses Vorgehen brachte dem Anwender zuletzt kein Glück: Bei einem neuen MacBook Air und MacBook Pro, jeweils mit M1-Chip, trat während der Installation ein Fehler auf. Die Fehlermeldung besagte wenig erhellend, bei der Personalisierung des Updates sei ein Fehler aufgetreten.

Stundenlange Beratungen mit Apple Care brachten kein befriedigendes Ergebnis

Der Kunde setzte sich in weiterer Folge per Telefon mit Apple in Verbindung. Dort erfuhr er, dass er zumindest nicht der einzige Kunde mit diesem Problem sei. Zum Zeitpunkt seines Anrufs lagen schon 75 bekannte Fälle vor, in denen das selbe Problem aufgetreten war.

Die Beratungen mit Apple nahmen mehrere Stunden in Anspruch und brachten kein befriedigendes Ergebnis: Dem Kunde wurde erklärt, es gebe keine Möglichkeit, das Problem zu beheben und die Rechner wieder nutzbar zu machen. Er solle seine Macs zu Apple zurückschicken oder auf ein künftiges Update warten, das den Bug beseitigt. Indes, wie sich später zeigte, gibt es zwar einen Weg, die Macs wiederzubeleben, der ist aber nur für wenige Nutzer gangbar.

Hierzu benötigt werden ein weiterer funktionierender Mac, ein passendes Kabel sowie die App Configurator 2. Damit kann ein intakter Mac dem defekten Gerät in gewisser Weise Starthilfe geben, indem die Firmware neu installiert wird, Apple beschreibt das Vorgehen in einem Supportdokument. Allerdings dürfte es für die meisten betroffenen Kunden dennoch heißen: Ab zum Apple Store.

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Roman van Genabith
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8 Kommentare zu dem Artikel "macOS Big Sur-Systemwiederherstellung kann M1-Macs unbrauchbar machen"

  1. neo70 18. November 2020 um 13:06 Uhr · Antworten
    Ist doch super wenn Apple nun weiß, was im nächsten Update gemacht werden muss.
    iLike 4
    • Fritz 18. November 2020 um 13:10 Uhr · Antworten
      Denkst du überhaupt nach bevor du etwas schreibst! Wenn man sich diese ganzen Probleme anschaut, kann man doch nur mit dem Kopf schütteln! Oder bist du resistent gegen jede Apple-Kritik! Das ist reiner Fusch, um es höflich auszudrücken!
      iLike 17
      • AppLab 18. November 2020 um 13:19 Uhr ·
        Wow. Du interpretierst da etwas viel rein 🙈
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      • Fritz 18. November 2020 um 13:43 Uhr ·
        Wie würdest du es nennen? Unvermögen?
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      • Nosystem 18. November 2020 um 14:08 Uhr ·
        Fritz hat nunmal recht . Und Neo eh ein Schaden am Kopf . Was Apple sich zur Zeit leistet . Und dass soll das beste Unternehmen sein 🤣🤣🤣🤣Software die nicht richtig geht , neue Handy Modelle vom Stand von vor 2 Jahren usw 🙈🙈🙈
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  2. BluesLife 18. November 2020 um 13:21 Uhr · Antworten
    Man kauft sich als einen Mac für teures Geld, und kann Ihn dann nicht nutzen wenn man wiederherstellt. Klasse Leistung Apple 🤦🏻‍♂️ das schafft nicht jeder
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  3. Clixx 18. November 2020 um 14:17 Uhr · Antworten
    Ähnliches Problem gabs davor beim T2-Chip. Ich war besser informiert, als die gute Frau vom technical Support, am Ende hat’s mich 70€ gekostet und eine Fahrt zum nächsten Apple seller 🙈
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    • Jan 18. November 2020 um 15:26 Uhr · Antworten
      Beim T2 gibt es das Problem noch immer. Wer seinen Mac killen will, speichert einfach 5 Fingerabdrücke für TouchID und setzt dann sein macOS neu auf. Das neue OS weiß nichts von den alten Fingerabdrücken, aber bekommt beim Anlegen von einem neuen vom T2 die Info, dass keine weiteren mehr hinzugefügt werden können. Als wär das nicht Bug genug, gibt es dann ein Supportdokument von Apple, um den T2 zurückzusetzen, und das killt ihn regelmäßig. Bei mir ist das zum Glück innerhalb der Garantie passiert. Apple musste das gesamte Mainboard tauschen. Übrigens funktioniert das auch, wenn man immer nur einen Fingerabdruck gespeichert hat und 5 mal das Betriebssystem neu aufsetzt… das war bei mir der Fall.
      iLike 1