macOS 10.15: Zwar neue Musik- und Podcast-Apps, aber weiterhin mit iTunes

Apple wird wohl tatsächlich separate Apps für Musik und Podcasts auf den Mac bringen. iTunes darf aber noch ein wenig länger leben. Auch für die Bücher-App hat Apple einen Neuaufguss vorgesehen.

Apple wird perspektivisch iTunes am Mac abwickeln, kürzlich erst berichteten wir über Einblicke, die der bekannte iOS-Leaker Steve Troughton-Smith getwittert hatte. Danach werde Apple schon in der nächsten macOS-Version 10.15 Musik und Podcasts in unabhängige Apps auslagern.

Nun hat 9to5Mac diese Einschätzung bestätigt. Dort heißt es unter Berufung auf Personen, die mit der Entwicklung vertraut sind, apple werde definitiv separate Apps für Musik und Podcasts beilegen. Diese sollen mit Marzipan realisiert werden, jenem neuen Framework, mit dem Entwickler Apps in einem Aufwasch für iOS und macOS schreiben können. Die erste Stufe dieses Tools wird dem Vernehmen nach im Sommer im Rahmen der WWDC 2019 vorgestellt und die Vollausbaustufe von Marzipan soll in zwei Jahren erreicht werden. Bei 9to5Mac konnte man auch einen ersten exklusiven Blick auf das werfen, was Apple im Herbst für alle Nutzer bringen wird.

iTunes bleibt einstweilen noch am Leben

Auch die Bücher-App soll neu gestaltet werden. Sie erhält eine Sidebar, ähnlich der Apple News+-App, die in den USA und Kanada se kurzem verfügbar ist.

Verschiedene Reiter ordnen die Bibliothek in Hörbücher, Bücher und eigene PDFs.

Aber trotz der neuen Medien-Apps wird es weiterhin iTunes geben, denn Apple hat vorerst keine Alternative zur manuellen Synchronisierung von Geräten, etwa alter iPods. Somit können Anhänger des Sauriers über Jahrzehnte aufgebaute Mediatheken wohl noch eine Weile weiter unverändert in iTunes nutzen.

-----
Willst du keine News mehr verpassen? Dann folge uns auf Twitter oder werde Fan auf Facebook. Du kannst natürlich in Ergänzung unsere iPhone und iPad-App mit Push-Benachrichtigungen hier kostenlos laden.

Oder willst du mit Gleichgesinnten über die neuesten Produkte diskutieren? Dann besuch unser Forum!

Gefällt Dir der Artikel?

Roman van Genabith
twitter Google app.net mail