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Klage zugelassen: iMessage-Bug kann zu Schadensersatz führen

Ein Fehler im iMessage-Programm von Apple beschäftigt nun ein US-Bezirksgericht. Dieses hat jetzt entschieden, dass eine Schadensersatzklage gegen Apple durchaus zuzulassen ist.

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Es geht dabei konkret um einen Fehler, mit dem ein Nutzer nach dem Wechsel vom Apple-System iOS zu einem anderen System keine SMS mehr empfangen kann, wenn diese von anderen Nutzern von iMessage kamen. Adrienne Moore – die Klägerin – wirft Apple vor, man habe damit das Vertragsverhältnis mit Verizon Wireless entsprechend gestört und damit gegen das in Kalifornien geltende Wettbewerbsrecht verstoßen.

Mit iMessage kann man seit dem Jahr 2011 auch via WLAN oder andere Datenverbindungen Nachrichten versenden. Die Nutzer werden anhand der Mobilfunknummer identifiziert. Trotz der Deaktivierung des Dienstes kann es vorkommen, dass Nutzer SMS nicht erhalten, wenn diese von iMessage abgeschickt werden. Der besondere Witz daran: Dem Absender wird dennoch mitgeteilt, die Nachricht sei angekommen. In der Klage behauptet Moore, Apple habe das Problem gekannt, es aber nicht publik gemacht.

Obwohl Apple erst kürzlich ein Tool gegen das Problem online stellte, will sie Schadensersatz und die Klage zudem als Sammelklage durchsetzen. Somit könnten auch andere Betroffene von dem Urteil profitieren.

(via 9to5Mac)

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Philipp Tusch
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21 Kommentare zu dem Artikel "Klage zugelassen: iMessage-Bug kann zu Schadensersatz führen"

  1. Womahadude 12. November 2014 um 14:17 Uhr ·
    Schwachsinn
    iLike 26
    • Hu 12. November 2014 um 14:19 Uhr ·
      Nein, USA.
      iLike 31
      • TM 12. November 2014 um 14:25 Uhr ·
        Das Land der ubegrenzten Möglichkeiten…
        iLike 17
      • Marc 12. November 2014 um 15:33 Uhr ·
        * anklage möglichkeiten :D
        iLike 4
      • iFutz 12. November 2014 um 15:39 Uhr ·
        Dämlichkeiten
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      • Derwahrekevin 12. November 2014 um 19:26 Uhr ·
        Ich bin Kevin
        iLike 2
  2. M&M 12. November 2014 um 14:20 Uhr ·
    Werden die Nutzer nicht eher durch ihre AppleID identifiziert (statt durch die Mobilfunknummer)? Denn wie sollte sonst iMessage auf einem iPod touch bzw iPad (Wifi) funktionieren? ..
    iLike 3
    • iFutz 12. November 2014 um 14:23 Uhr ·
      Die Nummer wird in der Apple ID übernommen und dadurch kann man auch auf dem iPad mit der handynummer schreiben und empfangen. Geht glaub erst seit iOS 6
      iLike 3
      • ... 12. November 2014 um 16:03 Uhr ·
        Ich hab kein iPhone sondern nur iPad und kann trotzdem iMassage benutzen, habe also noch nie eine Nummer angegeben.
        iLike 0
    • Kater 12. November 2014 um 16:27 Uhr ·
      Man kann auswählen, ob man iMessage über seine Apple ID empfangen will oder über seine Handynummer.
      iLike 0
  3. Dany 12. November 2014 um 14:21 Uhr ·
    Ich mache mit
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  4. iFutz 12. November 2014 um 14:21 Uhr ·
    Also wenn ich iMessage abmelde, bin ich erstens auch beim iPad abgemeldet und bekomme auch SMS Nachrichten. Wenn man sich nicht abmeldet, ist es logisch das man anderen Nutzern noch als iMessage-User angezeigt wird.
    iLike 2
    • GF 12. November 2014 um 14:41 Uhr ·
      Ich glaube da wird wohl schon geguckt, ob die sich da abgemeldet hat.
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  5. Markenschwein 12. November 2014 um 14:21 Uhr ·
    Pure Geldgier!!!
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  6. Mööp 12. November 2014 um 14:25 Uhr ·
    Das schreit nach den sprichwörtlichen 15 min. ruhm und nach Geldgier. Lotto klappt wohl nicht.
    iLike 4
  7. Apfelschorsch 12. November 2014 um 14:29 Uhr ·
    Die spinnen die Amis.. Tztztz
    iLike 4
    • Jürgen 12. November 2014 um 17:13 Uhr ·
      @Apfelschorsch: Alle? Oder sind die Apple-Mitarbeiter ausgenommen? ;)
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  8. GF 12. November 2014 um 14:40 Uhr ·
    Würde aber hier in Deutschland nicht funktionieren.
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    • GF 12. November 2014 um 14:42 Uhr ·
      *glaub ich
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      • Andy. 2 12. November 2014 um 16:35 Uhr ·
        Niemals
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  9. ingo 13. November 2014 um 05:16 Uhr ·
    darf ich Nokia / Ericsson und andere nun auch verklagen, weil die SMS von damals unwiederbringlich verschwunden sind? >sarkasmus aus
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