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Ist Apple gegen Meinungsfreiheit? Elon Musk wütet nach Werbestopp auf Twitter

Apple Park neu 1

Twitter laufen die Werbekunden nur so im Sprint davon, sehr zum Verdruss von Plattformbesitzer Elon Musk. Der hatte sich den Job als neuer CEO von Twitter fraglos anders vorgestellt und hatte schon vor Wochen gegen abgesprungene Anzeigenkunden – große Namen wie VW – gewütet und die Hölle auf Erden in Aussicht gestellt. Nun geht auch Apple stiften, die keifende Reaktion bleibt nicht aus.

Apple reiht sich in die länger werdende Liste von Firmen ein, die Twitter als Ausspielkanal für Werbung nicht mehr so recht trauen. Das hat nun auch Elon Musk gemerkt. Wo sonst, denn auf Twitter kommentierte er, Apple habe die meisten Anzeigen auf Twitter gestoppt, das Unternehmen hasse ganz offensichtlich die freie Meinungsäußerung.

Zuvor hatte unter anderem ein früherer Manager von Twitter erklärt, wenn Apple und Google der App in ihren App Stores den Zutritt verweigerten, sei die Plattform de facto am Ende, Apfelpage.de berichtete.

Twitter verliert an Ansehen

Zur Abwanderung der diversen schwergewichtigen Anzeigenkunden kam es, nachdem das Chaos um die blauen Abzeichen für verifizierte Konten ausgebrochen war. Auch erfüllte es die Anzeigenkunden nicht mit Zutrauen, dass Elon Musk die Teams für Moderation von Hassrede aufgelöst und die Mitarbeiter gefeuert hatte.

Zudem sollen gesperrte Accounts wieder freigeschaltet werden, auch eine Idee von Musk, die auf wenig Begeisterung stieß. Agenturen warnten bereits davor, dass Werbung auf Twitter die Marken ihrer Kunden beschädigen könnte. In einer früheren Meldung hatten wir über den nächsten Versuch bei Twitter berichtet, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

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Roman van Genabith
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16 Kommentare zu dem Artikel "Ist Apple gegen Meinungsfreiheit? Elon Musk wütet nach Werbestopp auf Twitter"

  1. Moro 28. November 2022 um 21:40 Uhr ·
    Ich glaube die ganze Kohle ist Elan ein wenig zu Kopf gestiegen. Der hört sich immer mehr an wie Donald das Trump(eltier)
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    • Thorsten 28. November 2022 um 22:24 Uhr ·
      Nicht nur die Kohle , auch das Gras .
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  2. SZoe 29. November 2022 um 06:56 Uhr ·
    Er verwechselt weiterhin „freie Meinungsäußerung“ und demokratiefeindliche „Hate-speach“. Man sarf davon ausgehen, dass das vorsätzlich geschieht. Scheinbar gibt es aber genug Menschen, denen diese Unterschied etwas bedeutet.
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  3. christoph 29. November 2022 um 07:43 Uhr ·
    Ich glaube das hier viele etwas arg überreagieren
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  4. Axel 29. November 2022 um 07:53 Uhr ·
    Ein recht einseitiger „Bericht“. Die geradezu radikale Inanspruchnahme der Meinungshoheit von sogenannten woken Menschen und Firmen (wo auch Apple zugehört) sollte ja inzwischen bekannt sein. Insofern liegt Musk nicht ganz falsch, wenn auch von ihm wohl etwas unglücklich kommuniziert.
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    • Thom 29. November 2022 um 09:32 Uhr ·
      Das ist doch völliger Unsinn. Selbstverständlich konnte jeder überall seine Meinung frei äußern, auch wenn die Meinung nicht „woke“ war. Aber viele verwechseln Meinungsfreiheit mit dem Recht andere zu Beleidigen, Diffamieren oder zu Drohen. Die rechte Ecke stellt das dann gern als „Zensur“ oder Einschränkung der Meinungsfreiheit hin, wenn man dann den Beitrag gesperrt bekommt, dabei wurden aber Grundrechte anderer verletzt. Wir leben in einem Land, wo wirklich jeder seine Meinung sagen darf, solange er nicht Rechte anderer verletzt – oder offensichtlich Lügen verbreitet um eine bestimmte Reaktion zu erzeugen. Was in den letzten Jahren leider verlorengegangene ist ist die Diskussionskultur. Es hat immer schon gegensätzliche Meinungen und Diskussionen gegeben, aber die Art und Weise wie heute über bestimmte Themen diskutiert wird, geht gar nicht. Du darfst ohne Zensur oder Probleme sagen, dass Du es zum Beispiel gut findest, dass die Migranten im Mittelmeer nicht mehr gerettet werden sollten – ein solcher Post würde nie und nimmer irgendwo zensiert werden, aber Du darfst nicht schreiben, dass die scheiß N. im Mittelmeer ersaufen sollen! Das geht -zu Recht- gar nicht. Aber ich fürchte, dass einige den Unterschied einfach nicht erkennen. Ich hoffe, auch Du verstehst irgendwann, wo die Grenze zwischen freier Meinungsäußerung und verbotener Hassrede liegt und dass Du hier durchaus alles sagen darfst was Du willst – solange dies sachlich, ohne Beleidigung, und ohne Verletzung der Grundrechte anderer geschieht. Aber ich habe eher den Eindruck, dass in einer bestimmten politischen Ecke die Fähigkeit fehlt sachlich zu diskutieren, weil dann braucht man auch Argumente.
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      • dare100em 30. November 2022 um 06:25 Uhr ·
        Ich sehe es eher genau umgekehrt. Die Grenzen, was gesagt werden darf, verschieben sich immer weiter in Richtung einer >>woken<>Haltung<< ist das Gebot der Stunde, sämtliche Bereiche – siehe Fußball-WM – werden politisch grotesk überladen. Stelle sich vor, wer nicht pro LGBT ist und das offen zeigt als Spieler. Ein weiteres Beispiel ist die zunehmend unwissenschaftliche Erfindung eines 3.ten bzw. x.ten biologischen Geschlechtes durch Journalisten ohne jeden tiefen Sachverstand. Da werden schwere genetische Defekte als <> für die Existenz eines nicht-binären biologischen Geschlechtes aufgeführt (!!!). Ädern sich Ärzte / Kinderpsychologen kritisch, werden sie öffentlich angegriffen. Zeit für <>, nicht für Fakten.
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      • Mart 30. November 2022 um 08:26 Uhr ·
        Sehr richtig Thom 👍🏽
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      • Knorke 1. Dezember 2022 um 09:25 Uhr ·
        Ich hoffe du verstehst dass es KEINE weiteren Regeln als ein Strafgesetzbuch braucht. Entweder etwas ist strafbar oder eben NICHT. Es gibt keine >hatespeech<
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    • Knorke 1. Dezember 2022 um 09:24 Uhr ·
      Recht hast du
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  5. Daniel 29. November 2022 um 08:20 Uhr ·
    Vielleicht merken die Werbekunden ja auch, dass sich an Ihren Umsätzen durch die eingesparte Werbung gar nichts ändert und die Flur an Werbung geht mal zurück. Lieber gezielt und hochwertig werben als Gießkanne und nerven.
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    • Gast1 29. November 2022 um 12:06 Uhr ·
      ….und die dadurch einbehaltenen Gelder würden die Preise nicht so rasant steigen lassen , ein Wucherpuffer sozusagen.
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  6. Bambusradler 29. November 2022 um 08:58 Uhr ·
    Eines hat der kleine Elon offensichtlich immer noch nicht begriffen. Meinungs-, Redefreiheit und andere sind nicht unbegrenzt. Sie müssen immer dort an Grenzen stoßen, wo die Rechte anderer berührt werden. Hass, Hetze, Lügen, leugnen wissenschaftlich anerkannter Fakten sind schädlich für die Gesellschaft und für einzelne, sowas kann nicht wünschenswert sein. Er hat die Moderationsteams aufgelöst, wodurch sich die Situation nur noch verschlimmert hat. Wenn sich Werbekunden zurückziehen, dann hat das nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern nur etwas damit, das sich die Kunden nicht in so einem Umfeld von Hass und Hetze präsentieren wollen.
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    • Knorke 3. Dezember 2022 um 18:35 Uhr ·
      Immer noch : für alle gilt das stgb, mehr Regeln braucht es nicht!
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      • The WalkIngolf 4. Dezember 2022 um 02:29 Uhr ·
        StGB = Germany Twitter = weltweit Problem erkannt?
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  7. Gast1 29. November 2022 um 12:10 Uhr ·
    Mich würde interessieren ob sich Trump am Twitter kauf beteiligt hat , wäre ein ganz übles Szenario .
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