Google präsentiert neue App „Photos“

Die Google I/O 2015 ist vorüber und wie zu erwarten hat der Technikgigant aus Mountain View eine neue übergreifende App für die Verwaltung von Bildern vorgestellt.

Google-Photos-Header

Photos dürfte vor allem Nutzern von Google+ bekannt sein. Der Foto-Dienst war früher fest in das soziale Netzwerk integriert, nun will man aber eben diesen Dienst vom Netzwerk trennen. Photos wird es als Web-Version und gleichzeitig auch als App-Version geben.

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In der Cloud können Bilder bis zu 16 Megapixel und Videos mit bis zu 1080p gespeichert werden. Die große Besonderheit an Photos ist, dass Google hier unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung stellt. Mit den Beschränkungen in Sachen Megapixel und Auflösung kann der Dienst zwar nicht als unlimitiert bezeichnet werden, jedoch dürfte dies für die meisten Anwender kein Problem sein, da ihr Smartphone ohnehin nicht mehr liefern kann.

‎Google Fotos
‎Google Fotos
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos+

Google Photos gibt es nicht nur für das Web und Android, sondern auch für iOS. Großes Zusatzfeature von Google Photos ist die automatische Sortierung von Bildern nach Orten, Personen und natürlich dem Datum. Hierbei werden verschiedene Algorithmen zum Einsatz gebrach, wodurch zum Beispiel auch Bilder ohne Geo-Tag einem bestimmten Ort zugeordnet werden können. Dies funktioniert über Landmark Recognition.

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Marcel
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29 Kommentare zu dem Artikel "Google präsentiert neue App „Photos“"

  1. :) 29. Mai 2015 um 06:42 Uhr ·
    Daumen hoch :)
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  2. Miki 29. Mai 2015 um 06:47 Uhr ·
    Dann könnte ich dort theoretisch mein 74 GB Fotosammlung ablegen? Würde meine Ordnerstrucktur erhalten bleiben?
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    • Nighty 29. Mai 2015 um 06:49 Uhr ·
      Teste es doch einfach und Berichte uns.
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    • Segafrefo 29. Mai 2015 um 07:13 Uhr ·
      Bei Google überrascht mich nichts mehr. Nicht nur, dass mir die Konzepte bekannt vorkommen. Google gibt unbegrenzten Speicherplatz, um weiter an Nutzerdaten wie Geotags heranzukommen. Dasselbe Prinzip wie bei Google Mail. Da das alles kostenlos ist, verdient Google nur durch Werbung und Verkauf der Daten. Und wenn es dann mal Probleme gibt, steht der einzelne Anwender wieder alleine da. Wundert euch nicht wenn ihr zukünftig Werbeangebote über Thailand und so weiter bekommen werdet
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    • papajobs 29. Mai 2015 um 09:51 Uhr ·
      Die 74 GB Fotosammlung ist ein gefundenes Fressen für die Deep Learning/Googlebrain Abteilung. Eigentlich müsstest du Geld bekommen für deine Fotosammlung. Für Google sind Fotos unter anderem Werkzeuge für die Erschaffung intelligenter Algorithmen.
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    • powlicious 29. Mai 2015 um 10:20 Uhr ·
      Du willst echt deine private Sammlung unlöschbar an Google übergeben? Inkl. Facescan und Identifikation der Personen und Geotags? Was die Leute alles für schräge Sachen machen wenn was „günstig“ wirkt…
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      • Segafrefo 29. Mai 2015 um 10:26 Uhr ·
        da hast Du recht. Alle regen sich über NSA auf, aber versorgen alle mit ihren Daten – nur weil Benutzeroberfläche so schön ist :P
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      • Stein 29. Mai 2015 um 11:14 Uhr ·
        @Segafrefo Mach dich mal schlau über den Unterschied zwischen NSA und Google – ich gib dir nen Wink die einen sorgen für unsere Sicherheit und die anderen verdienen mit deinen Interessen, Namen, Telefonnummern Geld.
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      • Segafrefo 29. Mai 2015 um 11:30 Uhr ·
        @Stein Den kenne ich ;) Just for Info: es wird häufig über Datensicherheit gesprochen, insbesondere wenn es um BND/NSA geht, wird sich beschwert, aber Unternehmen wie Google, FB & Co (auch Apple, denn wer sagt, dass sie mit den Daten nicht auch bald Geld verdienen?) alles bereitwillig zur Verfügung gestellt. Wollte nur damit ausdrücken, wie paradox das manchmal ist. Es liegt slles im Auge des Betrachters;)
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      • Lasse 29. Mai 2015 um 11:47 Uhr ·
        Warum gibt man dan Apple seine Daten?! Ist das selbe Prinzip… Dieses Google schlecht reden geht mir echt aufn sack!
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      • Stein 1. Juni 2015 um 16:43 Uhr ·
        @Lasse Das Kerngeschäft von Apple sind eindeutig Hardware Komponenten und um die zu verbessern (die deine Lebensqualität dann auch vlt erhöhen) benötigt Apple Daten. Bei Google ist das was ganz anderes das kerngeschäft von denen ist es mit Daten zu handeln bzw für Werbezwecken zu gebrauchen. Im Grunde leisten die nichts und machen trotzdem Geld weil du die Arbeit machst.
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  3. neo70 29. Mai 2015 um 07:32 Uhr ·
    Niemand wird gezwungen. Ich für meinen Teil nütze, abgesehen von YouTube, nichts von Google und das fing schon vor Jahren mit der Suchmaschine an. Nichts gegen Google und grundsätzlich machen sie ihre Sache sicherlich nicht schlecht. Das Geschäftsfeld mit der Nutzung von privaten Daten zu Werbezwecken ist mir jedoch zu einseitig und fragwürdig.
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    • lol 29. Mai 2015 um 11:40 Uhr ·
      Wieso sorgst du dich denn um das Geschäftsmodell von Google? :D
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      • neo.70 29. Mai 2015 um 20:13 Uhr ·
        Ich habe nichts von Sorge geschrieben sondern dass ich es wegen diesen meide.
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  4. Sasa 29. Mai 2015 um 07:46 Uhr ·
    Wo zu wen ich iPhone photos haben ?
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    • . 29. Mai 2015 um 07:57 Uhr ·
      Wer soll wohin?
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      • zeromg 29. Mai 2015 um 08:16 Uhr ·
        hahahahaha
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  5. Seb 29. Mai 2015 um 08:08 Uhr ·
    Hört sich natürlich gut an, was Google da macht, doch kommt das alles sehr bekannt vor. Das was ich noch nicht verstehe ist, ob Google, Microsoft und Samsung Witze machen oder ob das alles Zufall ist?! Android Pay (Google Wallet???) – Samsung Pay – Google Photos ( Finde da das Icon wirklich gelunger als Apple Photos, wieso die Ähnlichkeit) – Windows 10 ( Nennen es eh bald Win X und jedes Update wird nach einer Hunderasse benannt.) Das man Funktionen nachrüstet ist ja ganz normal und gut. Das macht Apple ja auch. Aber diese Ähnlichkeit, fast schon Kopie von Apple, finde ich schwach bis lächerlich. Mir ist bewusst, dass bei Google womöglich mit die besten Köpfe arbeiten, aber irgendwie verstehe ich das nicht so ganz.
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    • Hi 29. Mai 2015 um 08:18 Uhr ·
      [Link] Mal sehen, wie Apple seine Nachmache nennt. Apple now?
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      • Seb 29. Mai 2015 um 08:49 Uhr ·
        Das wäre natürlich genauso peinlich. Aber eine Bereicherung wäre es doch für iOS. Ich wünsche mir seit Ewigkeiten, dass das Hintergrundbild sich bewegt, wie bei Android.
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      • iMensch 29. Mai 2015 um 09:16 Uhr ·
        @Hi du verstehst hier was falsch. Sobald Siri in etwa das kann was Google Now jetzt schon kann, hat Google Google Now von Siri geklaut ;) So funktioniert die Applerlogik
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      • powlicious 29. Mai 2015 um 10:25 Uhr ·
        Da ihr ja nur sinnlose Oberflächlichkeiten vergleicht, Siri ist wesentlich älter als Google Now. Genau wie die ganze Grundlage von Android auf iOS basiert. Google ist kreativ und schnell, aber hier sind sie meist nur „Kopierer“ um ihre Dienste an eine Plattform zu binden. Und kopiert und adaptiert wird in der IT schon immer. Das ist normal und auch nichts schlimmes… Aber so Sachen sind ja unwichtig. Selbstprofiliering ist soviel wichtiger.
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  6. NotYou 29. Mai 2015 um 09:01 Uhr ·
    Das hier is nich androidpage also lasst mal die androidscheiße
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    • tom 29. Mai 2015 um 12:32 Uhr ·
      [entfernt]
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  7. Drapple 29. Mai 2015 um 09:30 Uhr ·
    Flickr/Amazon Prime Fotos/Google Photos? Welcher Dienst eignet sich eurer Meinung nach am besten zur Verwaltung und Backup meiner Fotos online?
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    • Blablablubberfasel 29. Mai 2015 um 11:39 Uhr ·
      Ich finde Flickr toll nutze das selber und das ist auch in das System integriert wegen der teilen-Funktion :)
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  8. Alex 29. Mai 2015 um 09:51 Uhr ·
    finde die Funktion toll. Als zusätzliches back up für Fotos. Nur weil ich iPhone und iPad mag, muss ich ja nicht alles nutzen was Apple vorgibt. Außerdem könnte man einfach Fotos auf iPhone löschen, falls kein Platz mehr ist. Finde das iPhone als besseres Gerät. Nur das Ding kostet bis 1000 Euro. Viele Leuten nutzen das Smartphone nicht wirklich. Warum soviel Geld ausgeben wenn es billiger geht. Bei Google kostet Entwickler Account nur einmalig 30 Euro. Warum zockt Apple jährlich 100 ab, nachdem ich bereits ein Mac Book und iPhone für insgesamt 3000 gekauft habe? Finde nur weil man Apple Anhänger ist, soll man nicht alles einfach annehmen. Nur weil Apple das sagt…..
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    • powlicious 29. Mai 2015 um 10:41 Uhr ·
      Das ist ziemlich leicht zu erklären. Bei einem Galaxy bekommt das meiste Geld Samsung, und Google fast nichts. Google ist das auch „weitestgehend“ egal. Den Google lebt davon das du deren Dienste nutzt und sie deine Daten auswerten können, und daraus Werbung, Profile, Algorithmen usw draus machen können – was sie dir wieder als Dienst andrehen können um dich weiter in dein so „individuelles“ Ökosystem einzuschließen. Aber bedenke: Google verdient nichts und muss alles Geld durch Werbung und Userdaten reinholen. Apple macht das anderes. Apple lässt sich alles bezahlen. Und das oft sehr teuer. Apple setzt darauf dich mit „vielen“ Geräten die eine Synergie mitbringen einzuschließen. Dadurch können Sie auch mehr pro Gerät nehmen, denn du bist drauf angewiesen wenn du „das beste Erlebnis“ willst. Das ganze sah man auch sehr gut zB an den Zugriffrechten die Android nach nun 6 Jahren das erste Mal anpasst. Die Apps durften einfach alles, damit möglichst viele Daten fließen. Friss oder stirb. Aber gut, dafür lebt man halt billiger, auch wenn das was u hergibst, wesentlich wertvoller ist. Apple dagegen schützt im weitesten deine Daten und gibt so wenig her, das viele sogar darüber meckern. Dafür kostet es halt Scheisse viel Geld oft. Es ist jedem selbst überlassen welchen Ansatz er nutzen möchte oder sich leisten will. Aber Photos macht es sehr offensichtlich. Der eine bietet dir den Nutzen einer Photo Cloud. Sonst nichts, sehr begrenzt, aber ok. Der andere möchte dich einladen doch bei ihm gleich ganz einzuziehen, und dafür schenkst du ihm deine Photos und der darf sie scannen und verarbeiten nach Lust und Laune. So komisch es klingt, aber bei Apple fühlt man sich manchmal schon „freier“. Und vor allem, empfinde ich langfristig auch mehr Kontrolle. Google scannt einfach alles. Internet, Bücher, deinen Garten, deine Kontakte, deine Mails, deine Photos…wer weiß was sie damit machen. Und das eine Person auf Fotos erkannt wird in verschiedenen Alter, und Google dir deinen persönlichen Lebenslauf zusammenbaut, finde ich eher etwas gruselig und unnötig als „cool“. Vor allem in Zeiten der NSA/BND/Kanzleramt-Affäre. Aber jau, es ist für lau und einem geschenkten Gaul schaut man auch nicht ins Maul…oder anders gesagt…hinterfragen ist nicht gefragt.
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  9. Alex 31. Mai 2015 um 20:54 Uhr ·
    Macht whatsapp und Facebook auch. Schaut mal auf whatsapp datenverbrauch wenn ihr die nicht nutzt.
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