Nach jahrelangem Hin und Her bequemte sich Instagram und veröffentlichte im Herbst des vergangenen Jahres eine dedizierte App für das iPad. Doch das Layout stieß auf erheblichen Widerstand, da das Netzwerk den Fokus auf die Reels legte. Nun macht man eine komplette Rolle rückwärts. Wir geben einen Überblick.
Home-Feed statt Reels
Jahrelang konzentrierte sich Instagram ausschließlich darauf, seine App nur für das iPhone anzubieten, und passte die Interaktion immer häufiger und stärker an Konkurrenten wie Tik-Tok an. Noch 2023 verneinte Instagram vehement eine iPad‑App. Im April 2025 folgte dann die Kehrtwende und Instagram bestätigte die Entwicklung einer Instagram-App für das iPad, Apfelpage berichtete. Der Start war nicht von erfolgreichem feedbnack gekrönt und nunreagiert man.
Instagram rollt für das iPad eine neue Version aus, die nun wieder den Home-Feed des Nutzers als zentrale Anlaufstelle platziert. Dort erscheinen Beiträge von Accounts, denen man folgt, ergänzt durch die bekannten Empfehlungen (Werbeeinblendungen) des Algorithmus – so wie man das vom iPhone kennt. Die Reels verschwinden indes nicht, sie sind nun wieder in einem Tab in der Bedienleiste. Gleichzeitig entfernt Instagram den bisherigen „Gefolgt“-Bereich auf dem iPad, da dessen Inhalte jetzt direkt über die Startseite abrufbar sind.
Notwendige Korrektur
Wir haben damals schon nicht nachvollziehen können, warum Instagram für das iPad sich so stark auf die Reels konzentriert – da gerade dieses Gerät primär im Landscape-Format genutzt wird. Hier hätte das soziale Netzwerk von Anfang an die Bilder seiner Nutzer in den Vordergrund stellen müssen. Wir hoffen zudem, dass Instagram den Platz für eine aufgeräumtere Darstellung nutzt. Ob Instagram jemals wieder einfach nur Bilder seiner Nutzer ohne jeglichen Werbekontext in den Mittelpunkt stellt, dürfte indes nur ein Wunschdenken bleiben.
-> INSTAGRAM für das iPad laden
Noch ein kurzer Hinweis, der aber wichtig ist: Instagram hat die Systemanforderungen etwas nach oben geschraubt, auf dem iPad muss nun mindestens iPadOS 16.3 installiert sein.


