Eddy Cue zu Apple-Originals und Musik: Geld spielt keine Rolle, sind stolz auf den HomePod

Eddy Cue bei Apple TV 4k Präsentation

Apples Eddy Cue hat sich auf der SXSW in Texas zu einigen Themen rund um Apples Marketing-, Content- und Produktpolitik geäußert. Er sprach unter anderem über Cupertinos Pläne mit eigenen Originals und auch über den Streamingdienst Apple Music.

Apples Content-Chef Eddy Cue sprach auf dem Musik-Lifestyle-Festival SSW in Austin, Texas, über alles, was Apple in dem Bereich derzeit tut und noch einiges mehr. Dabei blieb er mit seinen Aussagen weitgehend im Rahmen dessen, was er bereits zu früheren Anlässen darüber sagte.

Da wären einerseits Apples Serienpläne: Cue stellte klar, „Wir sind dabei, wir sind sowas von dabei. (…) Aber Apple wird nicht eine Firma wie Netflix kaufen. Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität.“

Apple soll rund zehn Serien produzieren lassen, die 2018 starten. Dafür brauche man die besten Leute, so Cue. In den letzten Jahren habe man hart nach solchen Leuten gesucht, bevor man etwa Personen wie die Sony-Führungskräfte Zack Van Amburg und Jamie Erlicht anwerben konnte.

40 Spitzenkräfte habe man bereits überzeugen können, Geld sei nicht das Problem.

Apple Music hat 38 Millionen Nutzer

Auch Sport sei wichtig für Apple. Hier könne man noch viel mehr machen, er denke etwa an interaktivere Komponenten wie Benachrichtigungen über Spielergebnisse.

Und schließlich sei da natürlich Apple Music: Der Dienst habe nun 38 Millionen Abonnenten, so der Content-Manager. Die letzte Angabe hierzu sprach von 36 Millionen Nutzern. Acht Millionen Anwender seien derzeit in der dreimonatigen Gratis-Testphase.

Nutzung von Smart Speakern - Infografik - Voicebotai

Nutzung von Smart Speakern – Infografik – Voicebotai

Mit den HomePod-Verkäufen sei man ebenfalls sehr glücklich. „Apple ist stolz auf den HomePod“, so Cue.

Der Smart Speaker von Apple war Anfang Februar in den USA, Großbritannien und Australien in den Verkauf gegangen. Erste Schätzungen sprechen ihm bereits einen Marktanteil von 3% in den USA zu.

Zu konkreten Ankündigungen neue Produkte – etwa im Bereich AR – betreffend, hat Cue sich indes nicht hinreißen lassen. Auch wenn er glaube, aR werde einst eine Alltagsanwendung für nahezu jeden sein, er arbeite nun 30 Jahre für Apple und wolle dies auch noch weitere 20 Jahre tun. Da werde er kein Wort über zukünftige Produkte verlieren.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Eddy Cue zu Apple-Originals und Musik: Geld spielt keine Rolle, sind stolz auf den HomePod"

  1. Peter 12. März 2018 um 21:37 Uhr ·
    Jedesmal, wenn die sagen, dass Geld keine Rolle spielt, dann muss ich fast kotzen. So frech muss man mal lügen können. Das macht den echten CEO aus und wie die alle heißen die Topmanager.
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    • Blub 13. März 2018 um 11:20 Uhr ·
      Stolz auf den HomePod aber nicht auf Siri. Apple sollte sich für Siri schämen! Den Hompod nur mit Apple Music anzubieten ist auch ein Reinfall. Vor allem Siri steht auf der Stelle. Ich habe am Wochenende mal wieder etwas intensiver meinen Echo benutzt und war überrascht was Alexa wieder für fortschritte gemacht hat. Es machte mal wieder richtig Spaß mit Alexa zu interagieren. Bei Siri verspüre ich keinerlei drang es zu benutzen. Meiner Meinung nach hat Siri immer noch Beta Status und ist meilenweit davon entfernt wie Alexa zu funktionieren. Ich denke Amazon wird sich so schnell nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
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      • Peter 13. März 2018 um 15:32 Uhr ·
        Ja, in letzter Zeit hängt sich Siri am iPhone immer wieder auf. Sie kann zwar was, aber das ist einfach noch zu wenig.
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  2. Tom 13. März 2018 um 09:30 Uhr ·
    Solange Apple die Angebote nur über Apple-Music „aufzwingt“ und zu (ekelhaften) Abo-Kram keine Alternativen bereitstellt, sehe ich keine große Zukunft, bzw. groß steigende Nutzerzahl für eben diesen Dienst. Nicht jeder möchte seine Inhalte verlieren wenn solche Abo’s (warum auch immer) unterbrochen/beendet werden.
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  3. DJvisitorQ 16. März 2018 um 12:11 Uhr ·
    Ich verstehe dieses ganze Gehabe immer nicht. Apple ist seit Anbeginn seiner Firmengeschichte eines der wenigen Unternehmen, die AUSSCHLIESSLICH geschlossene Systeme anbieten, sei es das iOS, das macOS, Siri oder ganz simpel deren komplette Hardwaresparte. DAS hat seinen Sinn. Und funktioniert in den wichtigsten Teilbereichen besser, wesentlich besser als die Konkurrenz. Nehmen wir da mal die Langlebigkeit (wie alt ist euer MacBook Pro eigentlich?!;-) ), den persönlichen Datenschutz und die Stabilität der Betriebssysteme. Sicherlich gibt es da Schwankungen, aber was denkt denn der Großteil der Otto-Normalversager? „ICH WILL aber das der HomePod mit anderen Streaming Diensten und meiner eigenen Musik-Mediathek funktioniert! Doofes Produkt, alles nur beschnitten für den Anwender“… es läuft genau andersherum: es gibt zahllose Hersteller von Technik, es gibt zu allem Alternativen. Wir sollten schauen, dass wir das Produkt finden, das für uns den Funktionsumfang und die Sicherheit bietet, die wir für uns benötigen. Die meisten kaufen es der Mode wegen, wissen es nicht zu benutzen und beschweren sich dann. Ich begrüße das Geschlossene System sehr. Und ich denke ich kann da für mich urteilen, denn ich nutze alle drei Welten, von Microsoft, Linux Distributionen und eben macOS/iOS. Zuverlässigkeit und Sicherheit, Einfachheit in der Bedienung auch ohne zertifiziertes Vorwissen im Umgang mit Daten und Technik —> That‘s my shit! :-)
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