Brexit-Unsicherheit: Düsseldorf wirbt um Vodafone-Zentrale

Shortnews: Ein Nachtrag zur gestrigen Meldung, Vodafone überlege sich, seinen Hauptsitz aus Großbritannien wegen des Brexits zu verlegen.

vodafone_duesseldorf

Dass dies eine wegweisende Entscheidung sein könnte, wissen auch hiesige Politiker und versuchen, Vodafone schon den Standort Düsseldorf schmackhaft zu machen. Dort hat der Konzern bereits seinen Deutschland-Sitz.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) wirbt in der FAZ um die Gunst des Mobilfunkers:

In Nordrhein-Westfalen rollen wir für weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses eng mit unserem Land verbundenen Unternehmens gerne den roten Teppich aus. Düsseldorf ist seit langem Sitz der größten Landesgesellschaft im weltweiten Vodafone-Verbund und ein idealer Standort mitten im europäischen Binnenmarkt. Welcome.

In Großbritannien beschäftigt Vodafone 13.000 Mitarbeiter.

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Philipp Tusch
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12 Kommentare zu dem Artikel "Brexit-Unsicherheit: Düsseldorf wirbt um Vodafone-Zentrale"

  1. Rappel 30. Juni 2016 um 11:46 Uhr ·
    Das ist, so finde ich, ein bissel weit vorgeprescht. Wie war das mit dem Verteilen vom Bärenfell?
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  2.  adhoc 30. Juni 2016 um 12:33 Uhr ·
    Es planen sehr viele Firmen ins EU-Ausland zu gehen. Manche weil ihre Auflagen EU-gebunden sind. Große Banken haben schon prophylaktisch Räumlichkeiten in Frankfurt angemietet. Da wird es viele Mitarbeiter treffen, die entweder ins Ausland gehen müssen oder ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Reichweite des Brexit’s haben viele nicht überdacht, auch die Politiker nicht.
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    • Hu 30. Juni 2016 um 12:41 Uhr ·
      Es wird nie so heiß gegessen wie gekocht wird. Diese Panikmache von allen Seiten geht mir auf den Geist. Am Ende werden sich die sowieso die wirtschaftlichen Interessen durchsetzen und die EU wird bei vielem nachgeben, bei dem jetzt großartig von Politikern geschriene wird. Im Übrigen wird der Brexit nicht der letzte Austritt aus der EU sein, weitere Länder stehen in den Startlöchern. Und glaube mir, die Welt wird sich weiter drehen und auch die Engländer werden überleben. An die ganzen Horrorszenarien glaube ich nicht im geringsten.
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      • smoga1 30. Juni 2016 um 12:59 Uhr ·
        Endlich mal Realismus, kommt ja selten genug vor! Aber bin schon etwas schockiert das unsere EU Vertreter völlig unvorbereitet sind. Haben die sich echt nicht für den Fall eines Brexit vorberietet? Haben die wirklich so daran geglaubt das sowas nie eintreten würde? Wie naiv sind die? Kein Wunder das immer nur Bockmist in Brüssel verzapft wird
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  3. Kiristian 30. Juni 2016 um 13:09 Uhr ·
    Puuuuh, jetzt bin ich beruhigt und kann endlich in Ruhe schlafen. Danke für die tolle Info !
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  4. Kiristian 30. Juni 2016 um 13:11 Uhr ·
    Hast wohl Zuviel Fight Club gesehen ?
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  5. Didius 30. Juni 2016 um 13:49 Uhr ·
    Smoga1: du wirst du aber was deutlich durcheinander. Völlig unvorbereitet sind die Brexit Anhänger, die überhaupt keine Vorstellung davon haben, wie das jetzt weitergehen soll mit Großbritannien. Auf europäischer Ebene ist ziemlich klar, was jetzt alles passiert. @Hu: wenn du dich da mal nicht irrst! Die EU hat überhaupt keinen Grund, Großbritannien nachzugeben. Man sollte hier nicht die Größenverhältnisse vertauschen. Großbritannien ist mehr auf die Uhr angewiesen als die EU auf Großbritannien. Das zeigt sich im übrigen gerade schon allerorten.
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    • Hu 30. Juni 2016 um 15:24 Uhr ·
      Ich würde da Ruhe bewahren. Erstmal hat die EU noch nicht einmal etwas zu sagen, denn ob und wann der Antrag auf Austritt gestellt wird, liegt in der Hand von Großbritannien, nicht einmal verpflichtend ist das Referendum. Insofern finde ich schon Druck auszuüben auf einen souveränen Statt für völlig unangebracht. Zweitens hat es Großbritannien nach dem Austritt auch in der Hand, wie sie dort ihre Gesetze regeln und mit welchen Vergünstigungen etc. Firmen zum Verbleib animiert oder zum Ansiedeln angelockt werden, ohne dass die EU nur ein Sterbenswörtchen mitzureden hätte. Gleiches gilt für Staatsbürger anderer Nationen, Großbritannien könnte selbstständig entscheiden, dass EU-Bürger ohne Visum einreisen und ohne sonstige Voraussetzung weiterhin eine Arbeitserlaubnis automatisch haben. Drittens wird durch weitere Länder, welche möglicherweise aus der EU auszutreten drohen bzw. die reelle „Gefahr“ besteht, dass dies eintreten könnte, der Druck auf die restlichen EU Staaten erhöht, denn dann droht insgesamt die Auflösung der EU und die freien Statten könnte durch gegenseitige Verträge einige Dinge regeln, die die EU gewaltig ärgern könnte. Viertens scheint mir die EU auf den Brexit überhaupt nicht vorbereitet zu sein, denn dieses Kindertheater ohne Sinn und Verstand zeugt nicht von einem wohl überlegten Austrittsszenario. Vielmehr sind viele derzeit nur überrascht und beleidigt und wie sich an den Krisentreffen zeigt, auf die jetzige Situation überhaupt nicht eingestellt. Ich warte daher ganz in Ruhe ab, zumal das ganze ja 2 Jahre dauern wird. Und wer kann heutzutage 2 Jahre vorhersehen, auch wenn manche Schlaumeier meinen, die Welt in 50 Jahren vorherberechnen zu können.
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      • Extremstopferl 30. Juni 2016 um 17:39 Uhr ·
        hier spricht der Außenminister ????
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      •  adhoc 30. Juni 2016 um 18:50 Uhr ·
        DANKE! ?
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    •  adhoc 30. Juni 2016 um 16:31 Uhr ·
      Es ist die Rede von 12!!! bekannten Firmen: (Vodafone, Goldman Sachs, Lloyds,Siemens -Rotorblätter-, Morgen Stanley, Virgin,JP Morgan, easyjet, Ryanair, Visa, Ford, Airbus) Wenn das kein Schlag für die Briten ist.
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  6. Streitschlichter 30. Juni 2016 um 17:44 Uhr ·
    Na, na, na! Wirst du wohl den Befehlen des Streitschlichters Folge leisten? Sonst sperre ich euch beide in einen dunklen Raum, wo ihr euch austoben könnt.
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