Nach Brexit-Votum: Vodafone droht mit Wegzug aus Großbritannien

Nach dem Votum für den Austritt von Großbritannien aus der EU, spielt Vodafone mit dem Gedanken, seinen Hauptsitz zu verlegen. Aktuell beschäftigt der Mobilfunkkonzern in London und Newbury gut 13.000 Mitarbeiter.

vodafone_pressebild

In einer Mitteilung an die Medien betonte Vodafone, dass es weiterhin sehr wichtig sei, von der Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern zu profitieren. Das Unternehmen will daher künftig die Beziehungen zu Brüssel verstärken. Ob man wirklich seinen Hauptsitz in ein anderes Land verlegen werde, müsse noch geprüft werden. Zum aktuellen Zeitpunkt sei es zu früh, heißt es von offizieller Seite.

Einen ersten Schritt wird man aber bereits tun: So will Vodafone seine Gewinne künftig in Euro statt in Pfund ausweisen.

Auch Telekom äußert sich.

Auch Telekom-Vorstand Tim Höttges hat sich über das Ergebnis des Referendums geäußert. Es sei ein sehr schlechter Tag für Europa, so der 53-Jährige. Für die Telekom werden die Zutrittshürden zum britischen Markt schwieriger.

In einer globalisierten und zunehmend digitalisierten Welt sind große, einheitliche Märkte wichtig, um wettbewerbsfähig zu sein. Deswegen wäre es gut gewesen, wenn sich die Briten für Europa entschieden hätten.

Den ganzen Beitrag hat die Telekom auf Facebook gepostet.

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Philipp Tusch
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25 Kommentare zu dem Artikel "Nach Brexit-Votum: Vodafone droht mit Wegzug aus Großbritannien"

  1. Thomas 29. Juni 2016 um 10:18 Uhr ·
    Ich denke den Briten ist nicht bewusst, was sie da losgetreten haben. Es war klar, dass die EU sich ja jetzt ziert und Merkel hat gestern noch gesagt, dass ein Land es merken muss, ob es Mitglied „der Familie EU“ ist oder nicht. Das hörte sich schon fast wie eine Drohung an. Ich finde das richtig interessant, was da gerade passiert! :)
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    • Heinz 29. Juni 2016 um 10:29 Uhr ·
      Ich denke das die meisten Brexit Befürworter nur eine starke Position gegenüber der EU aufbauen wollten um es als Deickmittel für weitere Zugeständnisse zu nutzen. Zumindest dürfte das, neben der persönlichen Profilierung, von Herrn Cameron so angestrebt gewesen sein. Der Schuss ging nur leider knapp nach hinten los. Nun müssen die Briten es ausbaden und wohl auch noch Schottlands Abtrennung in Kauf nehmen.
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    • Manfred.H 29. Juni 2016 um 10:43 Uhr ·
      Und gleichzeitig schüren Merkel & Co mit diesen Drohungen (und da gab’s schon einige) den Hass auf die „Familienoberhäupter“ – es wird spannend…
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    • Ibo 29. Juni 2016 um 15:26 Uhr ·
      Der Austritt war die einzig richtige Entscheidung
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  2. Der nächste kommt bestimmt... 29. Juni 2016 um 10:18 Uhr ·
    Tschau Vodafone an deiner Stelle kommen andere…
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  3. Heinz 29. Juni 2016 um 10:26 Uhr ·
    Und Mr Trump hat noch getönt das die Engländer sich nun Ihr Land zurückerobert hätten (und das in Schottland!). Wie Mr Trump es wohl finden würde wenn die zig US Staaten Auseinanderfallen und jeder ein eigenes Land bildet? Ein großer Markt ist immer wichtig. Wenn sich dann demnächst noch Schottland abtrennt ist der Markt für England noch kleiner. Aber auch der EU Markt ist schon heute sehr sehr klein, verglichen mit USA oder China und Indien.
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    • FLOO7 29. Juni 2016 um 14:37 Uhr ·
      An sich hast du Recht, du kannst aber Schottland nicht mit US-Bundesstaaten vergleichen, Schottland hat eine eigene Geschichte Kultur etc. Die Grenzen in den USA sind weitgehend willkürlich gezogen, das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Staaten ist ziemlich groß
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  4. Jo 29. Juni 2016 um 10:30 Uhr ·
    Wenn das nicht ein riesiger Fehler von Vodafone ist. :D
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  5. Rob Otter 29. Juni 2016 um 10:52 Uhr ·
    Was für eine missratene Überschrift: Vodafone „droht“ doch nicht. Oder stellen sie ein Ultimatum a la „tretet bloß nicht aus, sonst hauen wir ab“? Nein, sie kündigen lediglich mögliche Folgen der Entscheidung an. Für eine Drohung fehlt ihnen auch ein echtes Druckmittel und das wissen sie natürlich, deswegen wäre eine Drohng auch völlig sinnlos.
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    • Name 29. Juni 2016 um 13:28 Uhr ·
      Das Druckmittel sind 13.000 Arbeitsplätze, die dann in der UK verloren gehen werden.
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  6. Smart_ies 29. Juni 2016 um 11:04 Uhr ·
    Vodafone SPIELT MIT DEM GEDANKEN…! Drohen kann man nur, wenn man etwas anderes erreichen will. Aber das ist hier jetzt zu spät. Der Brexit ist ja schon durch! Aber statt sich jetzt damit zu Beschäftigen, wie man den Menschen in Europa zugänglicher machen kann, drohen die Politiker weiter mit Horrorszenarien. So peinlich diese von den Banken gesteuerten Dummbacken! Wird sich alles regeln… Wie war das beim Mindestlohn? Massenentlassungen wurden prophezeit! Und??? Nix!
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  7. Fanboy 29. Juni 2016 um 11:14 Uhr ·
    England muss die Konsequenzen ziehen und wenn sich Hersteller nun aus England zurück ziehen,ist das nur legitim.
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    • kgs 29. Juni 2016 um 12:55 Uhr ·
      Was machen die richtig, dass sie ihren eigenen bankrott herbei geführt haben? ?
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    • Wolli 29. Juni 2016 um 19:04 Uhr ·
      Wenn man den Namen der Kanzlerin schon nicht richtig schreiben kann und von Politik und wirtschaftlichen Zusammenhängen offensichtlich keine Ahnung hat, ist es sicherlich besser, die Klappe zu halten!
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  8. H.L 29. Juni 2016 um 11:18 Uhr ·
    Das wird nicht die einzige Firma bleiben. Viele Firmen, die in England produzieren, werden ihren Sitz in die EU verlagern. Vor allem wenn GB sich nicht mit der EU einigt und Zölle drohen.
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  9. :) 29. Juni 2016 um 11:22 Uhr ·
    Also manchmal frage ich mich, ob GB und USA einen Wettkampf haben, wer sich selbst mehr zugrunde richtet. GB liegt zwar gerade weiter vorn aber USA hat die Trump-Card… Ist doch komisch diees Jahr
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  10. Theo 29. Juni 2016 um 11:37 Uhr ·
    Keiner der Befürworter für den Austritt hat nachgedacht , welche Folgen das ganze hat. Wie gestern der Regierungschef noch gesagt hat , sie bestimmen was jetzt passiert . Wir sind Europa , da müssen alle an einem Strang ziehen und nicht jeder in seine Richtung. Nur gemeinsam können wir uns gegen Amerika behaupten.
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    • Steve 29. Juni 2016 um 12:38 Uhr ·
      Für die gemeinsame Behauptung gegen andere große Wirtschaftsräume benötigen wir keine EU. Wir hatten auch vorher schon die EG und das Schengener Abkommen für Wirtschaftsräume. Diese Grundlagen zu verfeinern hätte vollkommen ausgereicht, und jedem Staat weitgehend seine eigene Autonomie gelassen. Die EU ist ein Mammut-Konstrukt, von Politikern, Unternehmen und deren Lobbyisten entworfen und gesteuert, welches sich fast vollständig dem freien Wähler und der Demokratie, sowie deren Grundgedanken entzieht. Und genau so ist es von denen auch gewollt. Der Rest ist Augenwischerei, und hat ausschließlich den kleineren Staaten genutzt, und den Unternehmen. Alle anderen, einschließlich Deutschland, wurden auf ein Mittelmaß zurückgeführt. Wie soll es auch anders sein, wenn man in ein solches Konstrukt starke und schwache zusammenwirft? Ich befürworte einen Wirtschaftsraum, der Europa eine Position ermöglicht gegenüber anderen Wirtschaftsmächten. Aber dazu bedarf es keiner EU, wie sie inzwischen geworden ist, und sich selbst zerfleischt, zugrunde richtet, und alle Beteiligten mitreißt, welches am Ende die Bürger ausbaden. Deutschland war wirtschaftlich extrem stark. Unsere DM die letzte Realwährung der Welt und ebenfalls stark. Bildungsniveau war eines der höchsten der Welt, Lebensmittelkontrollen die schärfsten und zu unserem Schutz. Schau uns jetzt an. Die Liste ist endlos. Die Zeche zahlen wir alle. Einschließlich der hunderte Milliarden Euro für andere, oder Entscheidungen, auf die wir überhaupt keinen demokratischen Einfluss mehr haben. Das sich Teile des Volkes, auch anderer Nationen, diesen Einfluss, zu Recht, irgendwann wieder zurückholen, finde ich sowohl natürlich, als auch legitim. Klar auch, dass die Politiker und Unternehmen nun Zeter und Mordio schreien müssen, damit die Anderen in der Spur bleiben und nicht dem Beispiel folgen. Hier geht es um wirtschaftliche- und um Macht-Interessen, aber nicht um unsere.
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      • Jotter 29. Juni 2016 um 18:06 Uhr ·
        Korrekt! /und für Griechenbetrüger zahlen alle. Hoffe undemokratische EG zerfällt!
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    • Smart_ies 29. Juni 2016 um 14:34 Uhr ·
      Wären Amerika UND Russland nicht gewesen…. Wird immer gern verdrängt!!!
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  11. A93 29. Juni 2016 um 12:01 Uhr ·
    Alles nur Angstmacherei. Vielleicht werden die Briten es zunächst schwierig haben, doch wenn sie die Chance nutzen, dem Volk zuhören, Demokratie anwenden und mit anderen nicht-EU-Staaten gemeinsame Sache machen, haben sie eine gute Zukunft. Egal wie es kommen mag, die EU ist kein demokratisches Büdnis!
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  12. Fanboy 29. Juni 2016 um 12:09 Uhr ·
    Was wir nach dem 2. Weltkrieg den Amerikanern zu verdanken haben,vergessen wirklich viele oder wissen es gar nicht,weil Geschichte ja angeblich öde ist. Nur was die US Regierung seit geraumer Zeit mit uns Europäern veranstaltet ist unter aller Sau!!! Davon mal abgesehen,dass das amerikanische Volk oft nicht informiert wird,was ihre Regierung wirklich tut,sollte man nicht alle über einen Kamm scheren… Denkt dran,der Grund von dieser Community hat ihren Ursprung in Cupertino,auch wenn der Kopf ein Kind mit syrischen Wurzeln war,so ist es amerikanisch aufgewachsen…
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  13. Oli 29. Juni 2016 um 22:05 Uhr ·
    „das unterdrueckte deutsche volk“… Ich muss gleich kotzen!
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  14. Informatigger; 30. Juni 2016 um 01:20 Uhr ·
    So viele dumme und unüberlegte Aussagen habe ich noch nie gehört. Glückwunsch… Bei Apfelmus scheint der Name Programm zu sein. Kleiner Tipp: „Die Merkel ist schuld“ ist KEIN Argument. Und für alle die es immer noch nicht mitbekommen haben: Das „unterdrückte deutsche Volk“ lebt bereits in einer Demokratie. #gegenrechts #fürmehrhirn
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  15. Dirk 2. Juli 2016 um 08:17 Uhr ·
    In meinem Umfeld hat es im Alltag große Einschränkungen gegeben! Weil viele sich nicht benehmen! Sie klauen wie die Raben! Sie stellen auf der Straße Frauen nach! Nur weil Sie vielleicht in einem ruhigen Viertel wohnen und alles mit dem Auto erledigen, können Sie nicht behaupten es wäre nicht so! Meine Frau holt Mittags die Kinder ab und wird von Flüchtlingen belästigt, die zu dritt auf dem Bürgersteig stehen und den Weg versperren. In unserem Netto kann man kaum noch einkaufen, da die Regale ausgeräumt (geklaut) werden!
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