Apples Lieferkette 2018: Kinderarbeit fast besiegt

Foxconn Mitarbeiterin arbeitet am MacBook

Apple hat die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferbetrieben im letzten Jahr weiter verbessern können. Auch die Produktion wurde erneut umweltschonender gestaltet, dennoch kam es noch in einem Fall zu Kinderarbeit.

Apple hatte unlängst seinen Bericht über die Zustände in seiner Lieferkette für 2018 veröffentlicht. Danach wurde bei Inspektionen noch ein Fall von Kinderarbeit entdeckt, also ein Mitarbeiter, der nicht das vorgeschriebene Mindestalter erreicht hatte. Im Jahr zuvor waren noch zwei solcher Fälle beobachtet worden.

Problematisch bleibt aber weiter, dass es kaum möglich ist, Smartphones ohne Nutzung sogenannter Konfliktmineralien zu bauen und auf die Zustände bei deren Gewinnung hat Apple noch weniger Einfluss als auf die komplexe Liferkette, wie wir verschiedentlich berichteten.

Wo möglich, versucht Apple allerdings, die Situation der Beschäftigten zu verbessern: So hat Apple im letzten Jahr rund 616.000 Dollar an Beschäftigte zurückgezahlt, die zuvor eine unzulässige Provision zahlen mussten, um an einen Job bei einem Apple-Zulieferer zu kommen, in Jahr zuvor musste hier noch eine volle Million erstattet werden.

Produktion wird wassersparender

Auch die Produktion in den diversen Betrieben wurde weiter modernisiert, um so ressourceneffizient wie möglich zu sein. Apple führt in seinem Bericht aus, dass man rund 28 Milliarden Liter Wasser im Herstellungsprozess einsparen konnte. Auch wurde knapp 900 Tonnen Abfall weniger produziert, erreicht worden war das durch Einsatz einer wiederverwendbaren Folie, die Geräte während ihres Wegs durch die Produktionsstraße aufgeklebt bekommen, um sie zu schützen.

Apple hat seine Inspektionen der Zulieferbetriebe leicht erhöht und sah 2018 insgesamt 770 mal vorbei. Auch gibt das Unternehmen an, die Weiterbildungsangebote in den Zuliefererstandorten weiter verbessert zu haben.

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Roman van Genabith
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3 Kommentare zu dem Artikel "Apples Lieferkette 2018: Kinderarbeit fast besiegt"

  1. Gast 8. März 2019 um 12:22 Uhr ·
    Cool 🤔……na eher nicht da die jetzt alle bei Huawei und Xiaomi arbeiten.
    iLike 2
  2. chati144 8. März 2019 um 12:26 Uhr ·
    Ich würde eher fragen was ist das mindest alter 🙈.
    iLike 2
    • Ralph 10. März 2019 um 13:35 Uhr ·
      10
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