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Apple schließt iAd-Netzwerk am 30. Juni

Nur wenige Tage nach unserem Bericht zum Rückzug aus dem Werbegeschäft hat Apple nun offiziell bekanntgegeben, sein iAd-Netzwerk zu schließen. Bis zum 30. Juni werden keine neuen Apps mehr in das Netzwerk aufgenommen. Dann können auch bestehende Kunden keine Anzeigen mehr über Apple buchen.

The iAd App Network will be discontinued as of June 30, 2016. Although we are no longer accepting new apps into the network, advertising campaigns may continue to run and you can still earn advertising revenue until June 30. If you’d like to continue promoting your apps through iAd until then, you can create a campaign using iAd Workbench.

iAds waren ein beliebtes Tool, um kostenlose Apps finanzieren zu können. Jedoch erzielte das seit sechs Jahren betriebene Werbegeschäft bei Apple nur wenige Erlöse.

iAds

Zukunft noch unklar

Wie genau es am 30. Juni weitergeht, lässt Apple noch offen. Den Gerüchten zufolge wird der Konzern zwar das Netzwerk in seiner Form einstampfen. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass Apple weiterhin eine Plattform für Werbetreibende und -suchende bestehen lässt.

Das Unternehmen wird sich dann nicht mehr mit als Vermittler zwischen Werbetreibende und Entwickler stellen. Stattdessen müssen beide Seiten ihr Geschäft selbst über die iAd-Plattform regeln – so wie es optional bei Apple News bereits möglich ist. Im Gegenzug behält Apple auch nicht mehr die zuvor eingestrichenen 30 Prozent ein, sondern gibt 100 Prozent der Erlöse an die "Publisher" weiter.

Apple schreibt lediglich, dass man die Entwickler über die Zukunft auf dem Laufenden halten wird:

We will continue to keep you updated, but if you have any questions, contact us.

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Robert Tusch
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12 Kommentare zu dem Artikel "Apple schließt iAd-Netzwerk am 30. Juni"

  1. Tim 16. Januar 2016 um 09:53 Uhr ·
    Krasse Nachricht für Entwickler, die damit gut Geld verdient haben……. Apple dreht den Geldhahn zu.
    iLike 8
    • mrpc0815 16. Januar 2016 um 10:11 Uhr ·
      Naja, sie können ja Einfach zu Google Ads wechseln..?
      iLike 10
    • Linus 16. Januar 2016 um 11:35 Uhr ·
      Hää? Wieso das denn? Vielleicht mal den Artikel richtig lesen?… „Das Unternehmen wird sich dann nicht mehr als Vermittler zwischen Werbetreibende und Entwickler stellen. Stattdessen müssen beide Seiten ihr Geschäft selbst über die iAd-Plattform regeln…“
      iLike 21
  2. Stephan 16. Januar 2016 um 10:04 Uhr ·
    Finde ich gut. Lieber keine Werbung und für Apps ein wenig zahlen. Werbung in Apps nervt, gerade in letzter Zeit wird es immer schlimmer.
    iLike 7
    • Tester 16. Januar 2016 um 10:11 Uhr ·
      Man kann Werbung immer noch überall anders beziehen
      iLike 4
    • :) 16. Januar 2016 um 10:16 Uhr ·
      Aber so kann man die Apps kostenlos nutzen! Denn man will schon für seine Arbeit entlohnt werden und da viele nicht für Apps zahlen wollen, ist der einfachste Weg einfach Werbung rein zu machen :)
      iLike 4
    • Halb&Halb 16. Januar 2016 um 12:08 Uhr ·
      Damit werden kostenlose Apps zu Kauf-Apps oder halt zu In-App-Käufe gezwungen. Und nu rate mal, wer da wieder mit 30% dabei ist? Gekonnt gemacht.
      iLike 3
  3. smoga1 16. Januar 2016 um 20:32 Uhr ·
    Ich nutze einen Werbeblocker der auch in der Lage ist die iAds Adressen zu blocken. Zumindest wenn man sich in einem WLAN befindet. Und das ist schon viel wert. Ich würde ja von solchen Maßnahmen absehen wenn die Werbung nicht so aggressiv in den Apps wären, teilweise werden ja sogar schon 45 Sekunden Videos eingeblendet bevor man die Apps benutzen oder sogar beenden kann. Mir bleibt also keine Wahl außer es mit den mir möglichen Mitteln zu unterbinden. Ehrlich gesagt mach ich das sogar mit Freude! Ich zahle nicht mit meinem Datenvolumen die Werbung für den Entwickler.
    iLike 1
    • Travalon 18. Januar 2016 um 00:59 Uhr ·
      Dann zahl gefälligst für die App. Kaum eine bei der man per inApp die Werbung weg bekommt.
      iLike 0
      • Travalon 18. Januar 2016 um 01:00 Uhr ·
        „… die Werbung nicht weg bekommt.“ Es ist spät. Entschuldigt!
        iLike 0
  4. Peter Birnenkuchen 17. Januar 2016 um 09:45 Uhr ·
    Jedoch erzielte das seit sechs Jahren betriebene Werbegeschäft bei Apple nur wenige Erlöse. Wie ich gesagt habe, es hat sich nicht gerechnet. Wieso sich Apple da überhaupt zwischengeschaltet hat? Die wollen an allem was verdienen. Wobei verdienen in Anführungszeichen – ungeheuerlich.
    iLike 0
  5. inu 17. Januar 2016 um 13:56 Uhr ·
    Wer SUCHT denn schon Werbung – es sei denn, er wohnte in Andernach? …
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