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Apple flirtet mit China | Foxconn vergiftet Mitarbeiter | die App-Highlights des Jahres – Daybreak Apple

Guten Morgen zusammen! Welches waren die spannendsten Apps oder App-Updates des Jahres? Mein Kollege David hat sich mit dieser Frage beschäftigt und seine Auswahl ist auf jeden Fall einen Blick wert. Leider wissen wir inzwischen auch, wieso Apple sich dafür einsetzte, eine Foxconn-Fabrik in Indien schließen zu lassen. Und leider scheint sich inzwischen auch anzudeuten, dass Apple offenbar gewillt ist, China weitere Gefälligkeiten zu erweisen. Damit willkommen zur Übersicht am Morgen.

Und damit darf ich auch gleich anfangen: Es ist kein Geheimnis, dass ich es als unglücklich empfinde, wie Apple einigen Zwängen folgt, um seine Investoren und Aktionäre – und damit auch mich – zu beglücken..
Denn dass China einer der Schlüsselmärkte Apples ist, bald so wichtig wie der US-Markt, ist ebenfalls kein Geheimnis. Vor diesem Hintergrund wirkt es zwar monströs, aber nicht überraschend, dass Tim Cook sich bereit erklärte, 275 Milliarden Dollar in China zu investieren. Das drückt sich auch darin aus, dass man nun offenbar die Lieferkette so umbauen möchte, dass chinesische Unternehmen ein Übergewicht erlangen und Auftragsfertiger aus Taiwan verdrängt werden.

Nun ist auch das taiwanische Foxconn kein Wohlfahrtsunternehmen, wie gewiss jeder weiß, nur ist es sicherlich eine katastrophale Botschaft, wenn es Apple offenbar völlig egal ist, wo und auf welche Weise das eigene Wachstum geschaffen wird, hier die entsprechenden Details.

Die spannendsten Apps des Jahres

Im AppSalat würfeln wir euch regelmäßig unsere Auswahl der interessantesten neuen Apps sowie App-Updates, zuletzt haben wir aber mal einen Blick auf das Jahr 2021 geworfen. Was unser App-Redakteur hier am interessantesten fand, lest ihr hier.

Schlechtes Essen und miese Unterbringung

Eine üble Geschichte: Apple hatte sich zuletzt dafür eingesetzt, eine Fabrik von Foxconn in Südindien einstweilen zu schließen. Grund dafür waren Missstände in dem betreffenden Werk, über die wir auch zuvor bereits berichtet hatten. Wie übel es dort zugegangen ist, wurde aber erst jetzt öffentlich. Würmer im Essen? Da hätte ich schon längst gekündigt.

Kurz gefasst

 

Was sonst noch wichtig war

 

LG hat eine neue Generation von OLED-Displays vorgestellt. „OLED EX“ soll nicht nur heller, sondern auch dünner ausfallen als klassische Panels und damit auch den Mini-LEDs in Apples MacBook überlegen sein, hier dazu mehr.

Telegram kann jetzt auch übersetzen.

Das jüngste Update bringt allerhand Neuerungen für die App, die Nachrichten in Gruppen jetzt auch übersetzen kann, hier die Details.

Spotify will die HiFi-Option noch nicht begraben.

Das erklärte man gegenüber den Kollegen von Golem. Dennoch ist es fraglich, ob und wann ein solches Feature noch kommt.

Apple könnte die Apple Watch mit einer neuen Krone bringen.

Ein entsprechendes Patent hat Apple zumindest beantragt und auch erteilt bekommen, hier lest ihr mehr darüber, wie sich die Uhr dadurch verändern könnte.

Und dann wollen wir noch darauf hinweisen, dass ein Richter dem Vergleich im sogenannten Taschenkontrollenprozess grundsätzlich zugestimmt hat.

An dieser Stelle darf ich euch allen einen guten Rutsch wünschen, denn dies ist der letzte Überblick am Morgen in diesem Jahr.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Apple flirtet mit China | Foxconn vergiftet Mitarbeiter | die App-Highlights des Jahres – Daybreak Apple"

  1. NBrock 31. Dezember 2021 um 08:31 Uhr ·
    Man sollte Apple Produkte nicht mehr in demokratischen Ländern kaufen, bis es keine Produktionsstätte unter der Leitung eines chinesischen Unternehmens mehr gibt. Apple muss endlich lernen das in China die Menschenrechte mit Füßen getreten wird und es nicht immer nur Um Gewinne und Aktionäre geht.
    iLike 5
    • Carpe Diem 31. Dezember 2021 um 13:55 Uhr ·
      Da aber nahezu alle Marken und sämtliche technischen Produkte (oder zumindesr große Teile davon) in China oder unter Leitung chinesischer Firmen produziert werden, könnte man keine Technik-Produkte mehr kaufen. Das Problem hat nicht nur Apple sondern auch alle anderen (Samsung, Google, Motorola) und dann gibt’s ja noch die rein chinesischen Marken wie Huawei und co n
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  2. Wolfgang D. 31. Dezember 2021 um 15:33 Uhr ·
    Das passt ja super als Anlass, Taiwans Unternehmen zu schwächen, jetzt noch tiefer in den Hintern von Chinas Regierung zu kriechen *und* dadurch sogar noch mehr Produktionskosten zu sparen. Ernsthaft: Unsere gesamte Wirtschaft ist doch dermassen von Asien abhängig, nicht mal mehr das westliche Kriegsspielzeug wäre ohne chinesische Zulieferung wartbar. Wenn der CN Präsi morgen einen Einmarsch in Hk und Tw befehlen würde, könnte der Wertewesten aber so gar nichts tun, ausser schimpfen…
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  3. tommy 1. Januar 2022 um 00:50 Uhr ·
    Ich bin vor knapp zwei Jahren
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  4. tommy 1. Januar 2022 um 01:00 Uhr ·
    Ich bin vor knapp zwei Jahren auf Apple Produkte umgestiegen, obwohl ich wusste, das fast alle Produkte in China hergestellt werden. Ich hatte gehofft, das die Apple-Verantwortlichen so langsam die Zeichen der Zeit erkennen und sich um eine Verlagerung der Produktion aus China in andere Länder kümmern. Sollte das o.a. Szenario tatsächlich so umgesetzt werden, geht es wieder zu einem anderen Herstellers. Ich hoffe die gesamte westliche Welt begreift recht schnell wie abhängig wir von der Diktatur von nationalistischen Kriminellen werden. Ich wünsche mir endlich ein anderes Auftreten gegen diese kommunistische Menschen verachtende Clique.
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