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Alles in iCloud Drive: „Dokumente und Daten“ wird nächstes Jahr eingestellt

iCloud - Apple

Apple plant eine Vereinheitlichung der iCloud-Erfahrung hinsichtlich der Speicherung von Dokumenten der Nutzer. Diese sollen ab kommendem Jahr sämtlich im Ordner iCloud Drive versammelt werden. Der Bereich „Dokumente und Daten“ wird eingestellt, das bedeutet für Nutzer im Kern nur wenige Änderungen.

Apple bereitet eine kleine Änderung in der iCloud vor: Sie betrifft den Bereich „Dokumente und Daten“, dort finden sich aktuell Dateien von Nutzern, die in der iCloud erstellt wurden, etwa mit den iWork-Programmen Pages, Numbers oder Keynote oder die nutzer von anderen Quellen gespeichert haben.

Dieser Bereich wird im kommenden Jahr eingestellt, wie aus einem jüngst zu diesem Thema veröffentlichten Supportdokument von Apple hervorgeht. Im kommenden Mai wird hier eine Vereinheitlichung der iCloud-Erfahrung vorgenommen. Der Bereich ist auch bereits nicht mehr bei Nutzern zu sehen, die iCloud Drive schon aktiviert haben.

Alle Daten des Nutzers wandern in iCloud Drive

Wie Apple hierzu ausführt, werde im Mai der Bereich „Dokumente und Daten“ eingestellt. Wer dort noch Daten abgelegt hat, findet diese dann anschließend in iCloud Drive. Ohnehin dürften dort die meisten Nutzer bereits ihre iCloud-Dokumente ablegen, einen Punkt gilt es aber für Nutzer zu beachten.

Um im Anschluss weiter auf seine Dokumente zugreifen zu können, muss der iCloud Drive in den iCloud-Einstellungen des eigenen Kontos aktiviert sein. Tatsächlich ist diese Vereinheitlichung prinzipiell sinnvoll: Beide Bereiche der iCloud synchronisieren Dokumente über die Geräte der Nutzer hinweg, die Nutzung des iCloud Drive ist aber gerade am Mac intuitiver.

An den Speicherplänen des Nutzers ändert sich durch diese Umstellung natürlich nichts.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Alles in iCloud Drive: „Dokumente und Daten“ wird nächstes Jahr eingestellt"

  1. Hammer 11. Mai 2021 um 16:28 Uhr ·
    Super, darauf habe ich lange gewartet. 😎
    iLike 4
  2. MacGenie 17. Mai 2021 um 13:04 Uhr ·
    Darauf habe ich nicht nur gewartet, das war auch lange überfällig. Diese doppelte Struktur hatte Apple (viel zu lange) nur beibehalten, um für alte Programme, kompatibel zu sein. Früher war nämlich der Speicherbereich und die Struktur des iCloudspeichers nicht öffentlich zugänglich. Seit Einführung des iCloud Drives ist das aber für Nutzer, die sich der Historie nicht bewusst sind, weder verständlich noch logisch. Das ist aber nicht das einzige, was ich an der iCloud für überarbeitungsbedürftig halte. So kann ich innerhalb der Familie (oder innerhalb eines Unternehmens) nicht ein gemeinsames komplettes Fotoalbum führen, sondern nur einzelne geteilte Alben. Und auch sowohl das Gratisvolumen, als auch die Speicherpakete sollte Apple eine Überarbeitung unterziehen. So wird derzeit das Gratisvolumen von den Kauftarifen abgezogen und nicht hinzu addiert. Besonders ungerecht wirkt das dann, wenn man eine Familien-iCloud mit 250 GB hat. Bei 5 Apple IDs hatte man schließlich 25 GB Freivolumen, so dass man, wenn man für seine Familie die iCloud freischaltet erst mal 20 GB Nettoverlust an iCloud-Volumen gegenüber der Einzelnutzung hat. Am gerechtesten wäre es, wenn Apple für jedes Gerät mindestens 5 GB Freivolumen addieren würde. Das wäre auch ein Argument, oder Nutzer Vorteil, ausschließlich Apple Geräte im eigenen Gerätepark zu nutzen.
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