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Zuerst keine Nachrichten mehr, dann Accountlöschung: Wie WhatsApp seine neuen Richtlinien durchsetzt

WhatsApp Symbolbild

Wer die neuen AGBs von WhatsApp bis Mitte Mai nicht akzeptiert, wird den Messenger nicht länger nutzen können. WhatsApp wird hierbei stufenweise vorgehen, um die unwilligen Anwender zur Annahme der neuen AGB zu drängen. gleichzeitig hat WhatsApp wiederholt erklärt, die Nutzer durch die neuen AGB sicherheitstechnisch nicht schlechter zu stellen.

WhatsApp wird die Nutzer zur Annahme der neuen AGB zwingen, auf die eine oder andere Weise. Diese treten am 15. Mai in Kraft. Bis dahin wird WhatsApp das Banner mit den neuen Bestimmungen zur Privatsphäre in WhatsApp Nutzern immer wieder einblenden, verbunden mit der Aufforderung, diese anzunehmen. Sollten Nutzer diese Einblendung fortgesetzt weg klicken, erfolgen Sanktionen, das geht aus einer E-Mail hervor, die das Blog TechCrunch veröffentlichte und in der WhatsApp seine Pläne gegenüber einem Partner ausführte.

Für eine kurze Zeit werden Nutzer die App noch eingeschränkt verwenden können, sie werden etwa in der Lage sein eingehende Anrufe zu beantworten und Benachrichtigungen zu sehen.

Keine Nachrichten mehr lesen oder senden

Sie werden aber keine hereinkommenden Nachrichten mehr lesen, noch selbst Nachrichten verschicken können. WhatsApp definiert diese Anwender fortan als „inaktive Nutzer“. Diese solcherart inaktivierten Anwender können die neuen Richtlinien noch für einen Zeitraum von mutmaßlich 120 Tagen annehmen. Im Anschluss wird ihr Account dauerhaft gelöscht.

WhatsApp hatte viel Ärger mit den neuen Privatsphärerichtlinien und musste diese nach massiven Nutzerprotesten und Abwanderungsbewegungen, von denen vor allem Konkurrenten wie Signal, Telegram und Threema profitiert hatten, auch ein wenig entschärfen, Apfelpage.de berichtete. Nutzer in der EU sind von ihnen ohnehin weniger betroffen, wie wir in einer früheren Meldung berichtet hatten. Es bleibt über dies anzumerken, dass zentrale Sicherheitsmerkmale wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp von den neuen Richtlinien gänzlich unberührt bleibt.

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Roman van Genabith
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19 Kommentare zu dem Artikel "Zuerst keine Nachrichten mehr, dann Accountlöschung: Wie WhatsApp seine neuen Richtlinien durchsetzt"

  1. ohne Punkt und Komma 23. Februar 2021 um 18:49 Uhr · Antworten
    Facebook wird immer mehr ein scheiss Konzern.
    iLike 32
    • neo70 23. Februar 2021 um 19:45 Uhr · Antworten
      Wann war es denn mal anders???
      iLike 26
    • Xx 24. Februar 2021 um 01:39 Uhr · Antworten
      nicht wird, sondern ist es von Anfang an…..
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  2. Köln-Chris 23. Februar 2021 um 18:50 Uhr · Antworten
    Ne, war es eigentlich schon immer.
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  3. Ckay 23. Februar 2021 um 19:26 Uhr · Antworten
    Was ist eigentlich mit denen, die damals noch für die App bezahlt haben?
    iLike 9
    • roffl 23. Februar 2021 um 21:07 Uhr · Antworten
      Na die haben doppelt bezahlt. Ein Mal mit Geld und zusätzlich noch mit Daten.
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  4. Hmbrgr 23. Februar 2021 um 20:02 Uhr · Antworten
    Nur gut, dass ich diesen Dreck schon gelöscht habe!
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  5. cj7springs 23. Februar 2021 um 20:37 Uhr · Antworten
    Was macht ihr wenn kids im haus sind, ab klasse 5 ist das ein muss 🧐
    iLike 0
  6. eBiker70 23. Februar 2021 um 20:37 Uhr · Antworten
    WA ist leider für nicht Technik-affine Leute der Standard. In manchen Bereichen wird es als so selbstverständlich vorausgesetzt, da ist auch die DSGVO egal. Ich bin da schon lange weg aber dementsprechend mit nur wenigen Menschen digital verknüpft, was bei einigen gar nicht schlimm ist.
    iLike 10
    • Erwin Geschonek 27. Februar 2021 um 08:16 Uhr · Antworten
      Du bringst es auf den Punkt. 👍
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  7. Peter R. 23. Februar 2021 um 20:42 Uhr · Antworten
    15. Mai ist als Schluss mit lustig, ich stimme der neuen AGB nicht mehr zu und am 14. Mai kommt die App vom iPhone. Was wichtiges ist da sowieso nicht gekommen, dann benutze ich eben die gute alte SMS 😀 wieder.
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    • roffl 23. Februar 2021 um 21:11 Uhr · Antworten
      Ich bin schon vor Jahren auf Threema umgestiegen. Da sind zwar nicht so viele wie bei WhatsApp, aber es werden mit der Zeit immer mehr. Und falls du eine Möglichkeit suchst Freunde davon zu überzeugen sich auch Threema zu holen: abwarten bis die zu überzeugende Person Geburtstag hat und dann einfach die App schenken – bei iPhone Nutzern geht das ganz einfach über den App Store, für Android Nutzer geht das recht simpel über die Homepage von Threema.
      iLike 11
      • Xx 24. Februar 2021 um 01:41 Uhr ·
        guter Tipp, danke!👌🏻
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    • Geladen 27. Februar 2021 um 12:00 Uhr · Antworten
      Der Umstieg wird leichter, wenn man im WhatsApp Status vorher ankündigt auf welche App man umsteigt. :)
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  8. Torro 23. Februar 2021 um 20:51 Uhr · Antworten
    Endlich machen sie es „richtig“! Hoffentlich wandern dadurch viele ab! 👍😁
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  9. Mac89 23. Februar 2021 um 23:27 Uhr · Antworten
    Habe bislang garkeine info bekommen einer AGB zuzustimmen😅 gilt das nur für android? 🤣 auf Arbeit weiß keiner was davon und bei meinen „iphone anhängern“ weiß auch keiner was davon😅 hoffe aber auch das viele abwandern da WA viele bugs wieder einbaut und sehr unzuverlässig ist🙄
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  10. Andi68 24. Februar 2021 um 08:10 Uhr · Antworten
    Ich habe schon zugestimmt und nutze Whatsapp und Facebook weiterhin. Hatte noch nie Probleme wegen den Daten, die werden eh nicht personalisiert benutzt. Denke die Leute hypern und haten wegen ein paar übertriebenen Artikeln rum, egal was Realität ist. Natürlich kann man wechseln, aber eure Daten werden dann einfach wo anders abgezogen. Wer das nicht will, muss ganz aus dem Internet aussteigen. So einfach ist das!
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    • k. 24. Februar 2021 um 20:57 Uhr · Antworten
      Haha danke andi
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  11. Thorsten 26. Februar 2021 um 13:51 Uhr · Antworten
    Also,das bei WhatsApp ab Stichtag bei E2E Verschlüsselung bleibt , bezweifle ich. Wie könnten die sonst relevante Werbung einspielen.
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