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Unfairer Wettbewerb: Apple sieht neuen Kartellgebühren in Europa entgegen

EU-Flagge - Symbolbild

Apple sieht sich weiteren Auflagen in der EU ausgesetzt, diese betreffen den Dienst Apple Music und wurden durch eine bereits geraume Zeit laufende Beschwerde von Spotify ausgelöst.

Gegen Apple läuft bereits seit geraumer Zeit eine Untersuchung der EU-Kommission. Diese geht zurück auf eine Beschwerde von Spotify aus dem Jahr 2019. Darin warf das Unternehmen Apple vor, auf unfaire Weise den Wettbewerb zu verzerren.

Das Problem: Apple tritt bei Musikstreaming gleichzeitig als Anbieter und als Regulierer auf, indem es die Bedingungen festlegt, zu denen Streaming-Apps im iOS App Store platziert werden dürfen. Daraus folgt, dass Spotify seine Premium-Tarife für iPhone-Nutzer teurer machen muss, um die eigenen Umsatzziele zu erreichen. Diese bestehen darin, die üblichen zehn Euro von Premium-Nutzern einzunehmen.

EU-Kommission plant zusätzliche Gebühren

Die EU-Kommission ist geneigt, der Position von Spotify zu folgen. Dies könnte in nächster Zeit darin resultieren, dass sie zusätzliche Kartellgebühren gegen Apple verhängt. Wie hoch diese sein werden, ist noch nicht absehbar, aber eine Entscheidung hierüber werde in den nächsten Wochen erwartet, berichtete zuletzt die Agentur Reuters unter Berufung auf Informationen, die mit der Entwicklung vertraut sind. Apple gerät bereits seit längerer Zeit unter Druck, die 30%-Provision im App Store zu kappen. Eine niederländische Stiftung bereitet so aktuell etwa eine Sammelklage gegen Apple vor, wie wir in einer früheren Meldung berichtet haben. Der zufolge mache Apple im App Store jedes Produkt künstlich rund ein Drittel teurer.

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Roman van Genabith
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1 Kommentar zu dem Artikel "Unfairer Wettbewerb: Apple sieht neuen Kartellgebühren in Europa entgegen"

  1. Gast1 12. April 2022 um 00:38 Uhr ·
    Wann bremst mal jemand diese EU Tante aus auf ihrem Ein Mann (Frau) Feldzug gegen Apple. Die gute Margarethe V. treibt es jetzt ein bisschen zu weit. Scheint eine Person zu sein die einfach nicht verlieren kann. Ich hoffe das Apple hier nicht klein bei gibt und die nächsten Klagen abweisen kann.
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