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iOS 18 Siri Thumb

26. März 2026

Fabian Schwarzenbach

Siri-Gemini-Deal: Neue Details zeigen Apples Freiheiten

Zu Beginn des Jahres 2026 haben Apple und Google verkündet, dass Siri auf den Foundation Models des Konkurrenten Gemini basieren wird. Nun enthüllt ein Bericht neue Details und zeigt unter anderem, wie Apple die Gemini-Modelle nutzen darf.

Wie „The Information“ berichtet, ist die Partnerschaft zwischen Google und Apple „tiefgreifender als zunächst gedacht“. Apple bekommt demnach „deutlich mehr Freiheiten“ als bisher angenommen.

Voller Zugriff in eigenen Rechenzentren

Dem Bericht nach bekommt Apple vollen Zugriff auf das Gemini-Modell und darf dieses in seinen eigenen Rechenzentren nutzen. Das ist zum einen wichtig, um sein Privatsphäre-Versprechen einhalten zu können. Auf der anderen Seite geht aus dem Bericht hervor, dass Apple Gemini als eine Art „Trainer“ nutzen wird, um kleinere und effizientere Modelle zu optimieren. Wenn ein Large-Language-Model sein Wissen auf kleinere überträgt, nennt man das „Distillation“. Damit kann Apple beispielsweise Siri so anreichern, dass die Sprachassistentin schnell und effizient antwortet und dabei lokal auf Apple-Geräten abläuft, ohne den gesamten Wissensstand von Gemini zu brauchen.

Der Informant, auf den sich „The Information“ bezieht, gibt zudem an, dass Apple weiterhin an seinen eigenen Foundations Models arbeitet. Zudem bestätigt er Aussagen von Bloomberg, wonach Siri auf der WWDC26 Konversationsfähigkeiten erlernen wird. Ein entsprechender Bericht geht davon aus, dass Siri eine eigene App und iOS 27 bekommt, um vergangene Gespräche nachverfolgen zu können.

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