Home » Apple » Phil Schiller in Epic-Prozess: WWDC kostete jährlich 50 Millionen Dollar

Phil Schiller in Epic-Prozess: WWDC kostete jährlich 50 Millionen Dollar

Apple Park | Matthew Roberts

Apple ließ sich die WWDC jedes Jahr stets einiges kosten: Laut Phil Schiller hat das Unternehmen für die Ausrichtung der Veranstaltung Jahr für Jahr die unglaubliche Summe von rund 50 Millionen Dollar in die Hand genommen – eine weitere Aussage im Prozess Apple vs. Epic, mit der Apple versucht, seine Aussagen hinsichtlich der Notwendigkeit der App Store-Provisionen zu stützen.

Es ist ein hartes Schicksal, ein weltweit verbreitetes App-Ökosystem zu betreiben – und die Kosten, die einem dabei über den Kopf wachsen, im Griff zu behalten, ist ein echter Schlauch. Zu diesem Eindruck mag man kommen, wenn man sich die Aussagen von Apples Repräsentanten im Prozess mit Epic anschaut: So wie etwa ein Statement zur WWDC, getätigt von Apples ehemaligem Marketing-Chef Phil Schiller.

Darin erklärte er, Apple habe für die Ausrichtung seiner Entwicklerkonferenz rund 50 Millionen Dollar veranschlagt – Jahr für Jahr. Das Event wurde zuletzt stets im Apple-Hauptquartier abgehalten, aber nicht immer. Apple dürfte übrigens für die virtuellen Keynotes der letzten WWDCs deutlich weniger gezahlt haben – womöglich greift man in Zukunft daher gleich immer auf diese etwas verarmte Präsentationsform zurück.

Apple schafft neues Entwicklerzentrum im Apple Park

Weiter erklärte Schiller, Apple errichte aktuell ein neues Zentrum für Entwickler. Es werde in unmittelbarer Nähe zum Apple Park eingerichtet, so der Apple-Mann. Dort könnten Entwickler aus der iOS- und macOS-Gemeinde mit Apple-Softwareingenieuren zusammenarbeiten. Auch dieses Vorhaben wird wieder in Apples Bilanz mit eingerechnet, die den Eindruck zu stützen sucht, Apples Abgabe im App Store in Höhe von 30% für größere Entwickler sei alternativlos.

Für Apple hängt vom Ausgang der Suche nach der Antwort auf diese Frage vor Gericht viel ab. In einer früheren Meldung haben wir über weitere interessante Aussagen im Rahmen dieser Verhandlung berichtet.

-----
Willst du keine News mehr verpassen? Dann folge uns auf Twitter oder werde Fan auf Facebook. Du kannst natürlich in Ergänzung unsere iPhone und iPad-App mit Push-Benachrichtigungen hier kostenlos laden.

Oder willst du mit Gleichgesinnten über die neuesten Produkte diskutieren? Dann besuch unser Forum!

Gefällt Dir der Artikel?

Roman van Genabith
twitter Google app.net mail

3 Kommentare zu dem Artikel "Phil Schiller in Epic-Prozess: WWDC kostete jährlich 50 Millionen Dollar"

  1. Maurice 19. Mai 2021 um 09:38 Uhr ·
    Wieviel verdient Apple Jahr für Jahr mit der WWDC? Schließlich kosten die Tickets ja ordentlich Geld 😊
    iLike 1
  2. sonnydc43 19. Mai 2021 um 09:51 Uhr ·
    Bei 50mio Ausgaben müssten die tickets 10.000€ kosten um nur mit dem Ticket verkaufen das Geld reinzuholen
    iLike 3
    • Nicolas 19. Mai 2021 um 13:29 Uhr ·
      die kosten werden ja nicht nur durch die tickets ausgeglichen
      iLike 3

Leider kann man keine Kommentare zu diesem Beitrag mehr schreiben.