MacBook Pro: Inkompatibel zu frühen Thunderbolt-3-Devices

Shortnews: Mit der Veröffentlichung des neuen MacBook Pro im Oktober dieses Jahres bringt Apple auch gleichermaßen den ersten Mac mit Thunderbolt 3 Unterstützung auf den Markt. Wie sich jetzt jedoch herausstellt, ist der Anschluss nicht mit frühen Geräten kompatibel, die den Thunderbolt 3-Anschluss nutzen.

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Der Zubehörhersteller Plugable hat sich auf hochleistungsstarke USB-Geräte spezialisiert und muss derzeit feststellen, dass die eigene Thunderbolt-3-Hardware nicht mit dem Anschluss des neuen MacBooks kompatibel ist. Schuld daran sei ein Controller-Chip von Texas Instruments (TI), der in den Geräten des Zubehörherstellers Verwendung findet. Dieser sei konkret in den Grafikadaptern TBT3-DP2X und TBT3-HDMI2X verbaut und sorgt dort für erhebliche Schwierigkeiten bei der Übertragung. Auf Dauer half dort auch kein USB-C auf HDMI-Adapter.

Plugable hat sich bereits dazu geäußert und bestätigte, dass Apple sich gegen die Unterstützung des Texas Instruments Chips ausgesprochen hat. Das Zubehör-Unternehmen hat sich deshalb auch dazu entschlossen eine geplante Docking-Station mit TI-Chip nicht weiter zu produzieren um Folgekosten einzugrenzen. Das Unternehmen geht davon aus, dass nicht nur ihre eigene Hardware inkompatibel sei, sondern auch Produkte anderer Hersteller unter der Entscheidung Apples leiden werden. Es sei jedoch bereits eine neue Version des TI-Chips in Planung, die mit dem neuen MacBook Pro kompatibel sein soll.

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Aaron Baumgärtner
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18 Kommentare zu dem Artikel "MacBook Pro: Inkompatibel zu frühen Thunderbolt-3-Devices"

  1. roffl 4. November 2016 um 10:19 Uhr ·
     macht sich echt zum Affen. Und nein, ich bin kein Hater, sondern bekennender  Fan.
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  2. Marvin 4. November 2016 um 10:28 Uhr ·
    Jeden Tag neue Inkompatibilitätsmeldungen bzgl des neuen MacBooks…
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    • Martin 4. November 2016 um 13:49 Uhr ·
      Jetzt macht euch mal locker! Spätestens 2018 läuft das 2016er MacBook Pro wie am Schnürchen.
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      • Carl 4. November 2016 um 17:17 Uhr ·
        Danke Martin! Sprichst mir aus dem Herzen!
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      • . 4. November 2016 um 18:44 Uhr ·
        Richtig. Apple produkte sind halt für die Zukunft gemacht und gedacht. Und nicht damit man sie wie einweg Produkte behandelt und nach 1 Jahr verkauft/wegwirft
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      • inu 5. November 2016 um 18:07 Uhr ·
        Zwei Jahre zu spät – mindestens … … …
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  3. Kevin 4. November 2016 um 10:45 Uhr ·
    Das neue MacBook ist wirklich sehr bescheiden. Selten bei Apple so viel Kompromisse mit einer resultierenden inkonsequents gesehen wie bei dem Gerät. Viele positive Aspekte die ein MacBook ausgemacht haben sind einfach weg. Kopfhöreranschluss ja, aber kein Optisch. Kein SD Kartenleser, dafür 4 USB C Anschlüsse, wo man einen Adapter braucht für alles. Der MagSafe mit Magnet Anschluss ist wohl für immer Geschichte. Also wenn ich jetzt von einer Speichkarte etwas auf einen USB Stick ziehen möchte, brauche ich schon mal zwei Adapter. Dazu muss ich noch das MacBook aufladen. Man ist das eine geile kabellose Zukunft bei Apple. Und dann ist man nicht mal abwärtskompatibel zu bisherigen Thunderbolt 3 Geräten. Aber hey. Die neuen Preise werden sicher die Verkaufszahlen bringen..
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  4. Tzzzzz 4. November 2016 um 10:46 Uhr ·
    It just works. Einfach alles neukaufen, wo ist das Problem?
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  5. neo70 4. November 2016 um 10:58 Uhr ·
    Oh Mann ?
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  6. Didius 4. November 2016 um 11:00 Uhr ·
    Bingo!
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  7. Apple Tom 4. November 2016 um 11:57 Uhr ·
    It’s not a bug, it’s a feature … läuft bei Apple …
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  8. BUB 4. November 2016 um 14:01 Uhr ·
    Hauptsache dass Design ist wunderschön. Vielleicht besteht Jonny Ive auch beim nächsten Mal darauf dass das Display am MacBook Pro verschwindet, es wäre ja völlig veraltet man könnte ja auch immerhin aufs iPad oder auf die Apple Watch Streamen. Mir fällt auch gerade ein Name für dieses Gerät ein, das MacBook Klo, natürlich dann aber auch mit 6000 € ist man dabei innovation kostet eben Geld . Ach ja und der Apfelmus weg und dafür kriegen wir dann ein Gesicht von Jonny Ive auf das MacBook, das wär mal was.
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  9. hessekaja 4. November 2016 um 14:09 Uhr ·
    Ich bin ettäuscht … weil pro bisher auch für Kompatibilität stand … so is das nix für PC Nerds die „über das Land ziehen“ wollen ? … leider nur n Sekretär(innen) Schreibmaschinchen ?
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  10. Mgm 4. November 2016 um 17:03 Uhr ·
    Zehn Beiträge die alle auf Hörensagen und verzerrtes Halbwissenaus dem Netz basieren.. Das Problem könnt ihr dem Thunderboltkosortium umhängen. Intel hat dazu schon Stellung genommen … die Inkompatibilität ist quasi gewollt … Es gibt Apple und Windows zertifizierte Kompatibilität und auch bei Der Windowsplattform schieben sie einen Patch nach dem anderen durch die Hersteller nach weil sie Probleme mit THB3 und USB 3.1 Gen2 Type USB-c haben..
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    • . 4. November 2016 um 18:46 Uhr ·
      Danke
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  11. Jupmann 5. November 2016 um 07:58 Uhr ·
    Wir können froh sein das Apple USB-C anschlüsse verbaut hat und nicht den eher einseitigen Lightning von den ios geräten … dh mit hilfe des usb-c standarts bleib bzw wird das macbook kompatiebel bleiben. Nur halt eins sört mich an macbook pro der letzten gernration. Warum streicht Apple den Magsafe anschluss das woll bekannteste und hochgelopste teil an einem Macbook. Mitlerweile setzt sogar windows ein änliches syteam ein beim surface. Mit freundlichen grüssen
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  12. inu 5. November 2016 um 18:11 Uhr ·
    @ ., wenn Apple-Produkte für die Zukunft gemacht und gedacht wären, dann wiesen sie keine Bugs auf. Kein Produkt ist besser als seine Firm-/Software. Und davon, wie gut, oder besser gesagt: schlecht Apple’s Firm-/Software ist, zeug(t)en u. a. IOS 9.3.2-, sowie die IOS 10.x-Updates. Hoffentlich wird DERLEI nicht die (User-) Zukunft!
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  13. tibitekutan 8. November 2016 um 13:15 Uhr ·
    Schade, dass es dem Autor des Artikels misslingt, eine Sache, und zwar die HAUPTAUSSAGE nicht zu präsentieren. Die im Artikel beschriebenen Chips sind nicht mit dem Intel Thunderbolt Controller im MacBook kompatibel, da diese sich nicht an die offizielle Thunderbolt 3-Spezifikation halten. Dem folgt dass hier TI allein schuld ist.
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